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Hier findest du alle 234 Übungsfragen zum Sachgebiet Unfallverhütungsvorschriften, sortiert nach Themen. Wie in der IHK-Prüfung sind bei jeder Frage eine oder zwei Antworten richtig. Überleg dir deine Antwort, bevor du die Lösung aufklappst. Unter jeder Themenüberschrift kommst du zur ausführlichen Erklärung.
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Wie die schriftliche Prüfung bewertet wird
Seit dem 1. Juli 2025 besteht der schriftliche Teil aus 82 Fragen. Es gibt Teilpunkte: Bei einer Frage mit zwei richtigen Antworten bringt jede richtig angekreuzte Antwort einen Punkt. Insgesamt sind 120 Punkte möglich, zum Bestehen brauchst du 60. Mehr dazu auf der Seite zur Prüfung.
Was sind Unfallverhütungsvorschriften?
Wer erlässt Unfallverhütungsvorschriften?
- A) Der Deutsche Bundestag als Bundesgesetz
- B) Die Industrie- und Handelskammern für ihre Mitgliedsbetriebe
- C) Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung
- D) Die Arbeitsschutzbehörden der Länder als Verordnung
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Richtig: C. UVV sind autonomes Recht der Unfallversicherungsträger nach §15 SGB VII. Der Bundestag beschließt Gesetze wie das Arbeitsschutzgesetz, die IHK hat mit UVV nichts zu tun.
Für wen gelten Unfallverhütungsvorschriften?
- A) Für die Unternehmer der Mitgliedsbetriebe
- B) Nur für Führungskräfte mit Personalverantwortung
- C) Für die Versicherten, also auch für Wachpersonen
- D) Nur für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten
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Richtig: A und C. UVV binden Unternehmer und Versicherte, unabhängig von der Betriebsgröße. Beschäftigtenzahlen spielen nur bei einzelnen Pflichten eine Rolle, etwa bei der Zahl der Ersthelfer oder bei Sicherheitsbeauftragten.
Welche Aussage zum Regelwerk der DGUV ist richtig?
- A) DGUV Informationen stehen über den DGUV Vorschriften und gehen ihnen vor
- B) DGUV Vorschriften sind verbindliche Unfallverhütungsvorschriften
- C) DGUV Regeln ersetzen die Vorschriften vollständig
- D) Nur DGUV Grundsätze können mit Bußgeld durchgesetzt werden
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Richtig: B. Verbindlich sind die DGUV Vorschriften. DGUV Regeln, Informationen und Grundsätze konkretisieren sie und helfen bei der Umsetzung.
In einer älteren Lernunterlage steht BGV C7. Welche Vorschrift ist gemeint?
- A) Die DGUV Vorschrift 1 Grundsätze der Prävention
- B) Die Arbeitsstättenregel ASR A1.3 zur Kennzeichnung
- C) Die Bewachungsverordnung von 2019
- D) Die DGUV Vorschrift 23
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Richtig: D. BGV C7 ist die frühere Bezeichnung der DGUV Vorschrift 23, davor hieß sie VBG 68. Die DGUV Vorschrift 1 hieß früher BGV A1.
Wer überwacht die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften in den Betrieben?
- A) Die Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaft
- B) Die Polizei im Rahmen der Gefahrenabwehr
- C) Das Ordnungsamt der Gemeinde
- D) Die Industrie- und Handelskammer bei der Sachkundeprüfung
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Richtig: A. Die UVV überwachen die Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger. Die staatlichen Arbeitsschutzbehörden überwachen das staatliche Arbeitsschutzrecht.
Ein Verstoß gegen eine Unfallverhütungsvorschrift ist in der Vorschrift als Ordnungswidrigkeit aufgeführt. Was gilt?
- A) Es handelt sich automatisch um eine Straftat nach dem StGB
- B) Der Unfallversicherungsträger kann eine Geldbuße verhängen
- C) Die Geldbuße kann bis zu 10.000 Euro betragen
- D) Nur der Arbeitgeber kann belangt werden, nie die Wachperson
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Richtig: B und C. Nach §209 SGB VII ist eine Geldbuße bis 10.000 Euro möglich, Bußgeldbehörde ist der Unfallversicherungsträger. Auch Versicherte können ordnungswidrig handeln.
Zum Thema Was sind Unfallverhütungsvorschriften? →
Berufsgenossenschaft und VBG
Wer zahlt die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung?
- A) Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte
- B) Allein der Unternehmer
- C) Allein der Versicherte über den Lohnabzug
- D) Der Staat aus Steuermitteln
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Richtig: B. Nach §150 SGB VII ist der Unternehmer allein beitragspflichtig. Die hälftige Aufteilung gibt es bei anderen Zweigen der Sozialversicherung, nicht bei der Unfallversicherung.
Welche Berufsgenossenschaft ist für Wach- und Sicherheitsunternehmen zuständig?
- A) Die BG Verkehr
- B) Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik
- C) Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
- D) Die Unfallkasse des jeweiligen Bundeslandes
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Richtig: C. Sicherungsdienstleistungen gehören zur VBG. Unfallkassen sind für den öffentlichen Dienst zuständig, die anderen Berufsgenossenschaften für andere Branchen.
Welche Aufgaben hat eine Berufsgenossenschaft?
- A) Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten verhüten
- B) Die Sachkundeprüfung nach §34a GewO abnehmen
- C) Verletzte nach Arbeitsunfällen behandeln und wieder eingliedern
- D) Die Erlaubnis für Bewachungsunternehmen erteilen
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Richtig: A und C. Prävention, Rehabilitation und Entschädigung sind die Kernaufgaben. Die Sachkundeprüfung nimmt die IHK ab, die Erlaubnis erteilt die Gewerbebehörde.
Was ist die DGUV?
- A) Eine private Zusatzversicherung für Sicherheitskräfte
- B) Die Aufsichtsbehörde über die Bewachungsunternehmen
- C) Eine Abteilung der Industrie- und Handelskammer
- D) Der Spitzenverband der Unfallversicherungsträger
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Richtig: D. Die DGUV ist der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Sie gibt das einheitliche Regelwerk heraus, ist aber selbst kein Versicherungsträger.
Du verletzt im Dienst durch eine Unachtsamkeit einen Kollegen leicht fahrlässig. Was gilt nach dem SGB VII grundsätzlich?
- A) Du haftest dem Kollegen privat auf Schmerzensgeld
- B) Die Berufsgenossenschaft trägt die Leistungen für den Kollegen
- C) Deine private Haftpflichtversicherung muss zuerst zahlen
- D) Deine Haftung für den Personenschaden ist beschränkt
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Richtig: B und D. Nach §105 SGB VII ist die Haftung von Kollegen untereinander für Personenschäden aus Arbeitsunfällen beschränkt, die Berufsgenossenschaft leistet. Nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann sie Rückgriff nehmen.
Eine Wachperson ist nach einem Arbeitsunfall fünf Tage arbeitsunfähig. Was muss der Arbeitgeber tun?
- A) Den Unfall der Berufsgenossenschaft innerhalb von drei Tagen anzeigen
- B) Den Unfall nur der Krankenkasse der Wachperson melden
- C) Eine Anzeige ist erst ab sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit nötig
- D) Den Unfall nur im Wachbuch des Objekts vermerken
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Richtig: A. Nach §193 SGB VII ist ein Unfall anzuzeigen, wenn jemand mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist. Die Frist beträgt drei Tage ab Kenntnis, Empfänger ist der Unfallversicherungsträger.
Zum Thema Berufsgenossenschaft und VBG →
DGUV Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention
Wie heißt die DGUV Vorschrift 1?
- A) Wach- und Sicherungsdienste
- B) Grundsätze der Prävention
- C) Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung
- D) Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit
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Richtig: B. Die DGUV Vorschrift 1 heißt Grundsätze der Prävention. Wach- und Sicherungsdienste ist der Titel der DGUV Vorschrift 23.
Für wen gilt die DGUV Vorschrift 1?
- A) Nur für Bewachungsunternehmen
- B) Für Unternehmer in allen Branchen
- C) Für die Versicherten der Mitgliedsbetriebe
- D) Nur für Betriebe mit Betriebsrat
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Richtig: B und C. Die DGUV Vorschrift 1 ist branchenübergreifend und richtet sich an Unternehmer und Versicherte. Für die Bewachung kommt die DGUV Vorschrift 23 hinzu.
In welchem Kapitel der DGUV Vorschrift 1 stehen die Pflichten der Versicherten?
- A) Im ersten Kapitel, §1
- B) Im zweiten Kapitel, §§2 bis 14
- C) Im vierten Kapitel, §§19 bis 31
- D) Im dritten Kapitel, §§15 bis 18
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Richtig: D. Das dritte Kapitel mit den §§15 bis 18 regelt die Pflichten der Versicherten. Das zweite Kapitel betrifft den Unternehmer.
Wie oft muss der Unternehmer die Versicherten nach der DGUV Vorschrift 1 mindestens unterweisen?
- A) Einmal jährlich
- B) Einmal bei der Einstellung
- C) Alle zwei Jahre
- D) Nur nach einem Arbeitsunfall
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Richtig: A. §4 verlangt eine Unterweisung, die erforderlichenfalls wiederholt wird, mindestens aber einmal jährlich, und die dokumentiert werden muss. Alle zwei Jahre ist die Fortbildungsfrist für Ersthelfer.
Welche Aussagen zum Verhältnis von DGUV Vorschrift 1 und DGUV Vorschrift 23 sind richtig?
- A) Die DGUV Vorschrift 23 ersetzt für Wachpersonen die DGUV Vorschrift 1
- B) Beide Vorschriften gelten im Wachdienst nebeneinander
- C) Die DGUV Vorschrift 23 enthält speziellere Regeln für Wach- und Sicherungsdienste
- D) Die DGUV Vorschrift 1 gilt nur für Büroarbeitsplätze
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Richtig: B und C. Die DGUV Vorschrift 1 ist die allgemeine Grundlage, die DGUV Vorschrift 23 ergänzt sie für den Wachdienst. Sie ersetzt sie nicht.
Welche Aussagen zur Pflicht, Sicherheitsbeauftragte zu bestellen, sind nach dem Rechtsstand 2026 richtig?
- A) §20 DGUV Vorschrift 1 nennt noch Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten
- B) Bei 30 Beschäftigten besteht die Pflicht immer, auch ohne besondere Gefährdung
- C) Die DGUV Vorschrift 1 geht bei Widersprüchen dem Sozialgesetzbuch vor
- D) Ab regelmäßig 50 Beschäftigten besteht die Pflicht nach §22 SGB VII im Regelfall
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Richtig: A und D. Seit der Änderung 2026 verlangt §22 Abs. 1 SGB VII Sicherheitsbeauftragte im Regelfall ab regelmäßig 50 Beschäftigten, bei mehr als 20 und weniger als 50 nur bei besonderer Gefährdung. §20 DGUV Vorschrift 1 nennt noch mehr als 20, das Gesetz geht der Unfallverhütungsvorschrift aber vor.
Zum Thema DGUV Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention →
Geltungsbereich der DGUV Vorschrift 1 (§1)
Für wen gelten Unfallverhütungsvorschriften nach §1 DGUV Vorschrift 1?
- A) Für Unternehmer
- B) Nur für Beschäftigte mit unbefristetem Vertrag
- C) Für Versicherte
- D) Nur für Betriebe mit Fachkraft für Arbeitssicherheit
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Richtig: A und C. §1 nennt Unternehmer und Versicherte. Auf die Vertragsform kommt es nicht an, auch befristet Beschäftigte und Aushilfen sind Versicherte.
Ein Sicherheitsunternehmen aus dem Ausland arbeitet in Deutschland und ist bei keiner deutschen Berufsgenossenschaft Mitglied. Was gilt?
- A) Es gelten nur die Vorschriften des Heimatlandes
- B) Es gelten die Unfallverhütungsvorschriften nur bei mehr als 20 Beschäftigten
- C) Es gelten auch die deutschen Unfallverhütungsvorschriften
- D) Die Unfallverhütungsvorschriften gelten erst nach einer Anmeldung bei der IHK
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Richtig: C. §1 Abs. 1 erstreckt die UVV ausdrücklich auf ausländische Unternehmen, die im Inland tätig sind, ohne einem Unfallversicherungsträger anzugehören.
Eine Leiharbeitskraft ist über die Berufsgenossenschaft ihres Verleihers versichert und arbeitet bei deinem Arbeitgeber im Objektschutz. Gelten für sie die Unfallverhütungsvorschriften des Einsatzbetriebs?
- A) Nein, nur die Vorschriften ihrer eigenen Berufsgenossenschaft
- B) Ja, weil sie in dem Unternehmen tätig wird
- C) Nur wenn sie länger als sechs Monate eingesetzt wird
- D) Nein, Leiharbeitskräfte sind nicht unfallversichert
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Richtig: B. Nach §1 gelten UVV auch, soweit im Unternehmen Versicherte tätig werden, für die ein anderer Unfallversicherungsträger zuständig ist. Eine Mindestdauer gibt es nicht.
Wer ist nach dem Unfallversicherungsrecht Unternehmer?
- A) Wem das Ergebnis des Betriebs unmittelbar zum Vor- oder Nachteil gereicht
- B) Jeder Vorgesetzte, dem Mitarbeiter unterstellt sind und der Weisungen erteilt
- C) Der dienstälteste Mitarbeiter im Objekt
- D) Der Auftraggeber, in dessen Objekt bewacht wird
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Richtig: A. So definiert es §136 Abs. 3 SGB VII. Vorgesetzte können Unternehmerpflichten übertragen bekommen, werden dadurch aber nicht selbst Unternehmer.
Woran knüpft der Geltungsbereich der DGUV Vorschrift 23 an?
- A) An die Zahl der Beschäftigten im Unternehmen
- B) An die Mitgliedschaft in einem Arbeitgeberverband
- C) An die Sachkundeprüfung der eingesetzten Personen
- D) An Wach- und Sicherungstätigkeiten
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Richtig: D. §1 der DGUV Vorschrift 23 stellt auf die Tätigkeit ab. Die DGUV Vorschrift 1 gilt dagegen allgemein für Unternehmer und Versicherte.
Welche Personen sind Versicherte, für die die DGUV Vorschrift 1 gilt?
- A) Ein Minijobber im Einlassdienst
- B) Ein Besucher des bewachten Gebäudes
- C) Ein Auszubildender zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
- D) Ein Kunde im bewachten Einkaufszentrum
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Richtig: A und C. Beschäftigte sind unabhängig vom Umfang der Tätigkeit versichert, auch Auszubildende. Besucher und Kunden sind keine Versicherten des Bewachungsunternehmens.
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Pflichten des Unternehmers (§§2 bis 14 DGUV Vorschrift 1)
Dein Arbeitgeber verlangt, dass du die für den Revierdienst vorgeschriebene Warnweste selbst bezahlst. Was gilt nach der DGUV Vorschrift 1?
- A) Das ist zulässig, wenn es im Arbeitsvertrag steht
- B) Das ist zulässig bei Beschäftigten in der Probezeit
- C) Das ist unzulässig, die Kosten trägt der Unternehmer
- D) Die Kosten teilen sich Arbeitgeber und Versicherter
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Richtig: C. §2 Abs. 5 verbietet, die Kosten für Maßnahmen nach Unfallverhütungsvorschriften den Versicherten aufzuerlegen. Eine abweichende Vertragsklausel ändert daran nichts.
Was gehört zu den Pflichten des Unternehmers nach §§2 bis 14 DGUV Vorschrift 1?
- A) Die Gefährdungen beurteilen und das Ergebnis dokumentieren
- B) Jeden Versicherten zum Ersthelfer ausbilden lassen
- C) Die Versicherten mindestens einmal jährlich unterweisen
- D) Die Sachkundeprüfung seiner Mitarbeiter selbst abnehmen
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Richtig: A und C. §3 verlangt die Gefährdungsbeurteilung mit Dokumentation, §4 die mindestens jährliche Unterweisung. Ersthelfer braucht es nur in der vorgeschriebenen Zahl, die Sachkundeprüfung nimmt die IHK ab.
Wie muss eine Pflichtenübertragung nach §13 DGUV Vorschrift 1 erfolgen?
- A) Mündlich in der Dienstbesprechung
- B) Durch Aushang am Schwarzen Brett
- C) Durch Eintrag im Wachbuch und Gegenzeichnung des Objektleiters
- D) Schriftlich, vom Beauftragten unterschrieben
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Richtig: D. Die Beauftragung muss schriftlich sein, Verantwortungsbereich und Befugnisse festlegen und vom Beauftragten unterzeichnet werden. Er erhält eine Ausfertigung.
Eine Wachperson soll nachts allein ein weitläufiges Industriegelände bestreifen. Was verlangt §8 DGUV Vorschrift 1?
- A) Zusätzliche Personenschutzmaßnahmen
- B) Nur eine schriftliche Einverständniserklärung der Wachperson
- C) Alleinarbeit ist bei Nacht grundsätzlich verboten
- D) Eine Genehmigung der Gewerbebehörde für die Alleinarbeit
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Richtig: A. Wird eine gefährliche Arbeit allein ausgeführt, muss der Unternehmer zusätzlich für Personenschutzmaßnahmen sorgen, etwa Kontrollanrufe oder Personen-Notsignal-Geräte. Ein generelles Verbot gibt es nicht.
Am Dienstfahrzeug für den Revierdienst wird ein schwerer Bremsdefekt festgestellt. Was muss der Unternehmer nach §11 DGUV Vorschrift 1 tun?
- A) Das Fahrzeug bis zur nächsten Inspektion weiter nutzen lassen
- B) Das Fahrzeug der weiteren Benutzung entziehen, bis der Mangel behoben ist
- C) Die Fahrer schriftlich auf den Defekt hinweisen und vorsichtig fahren lassen
- D) Den Mangel der Polizei melden und die Freigabe abwarten
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Richtig: B. Führt ein Mangel zu sonst nicht abwendbaren Gefahren, muss das Arbeitsmittel stillgelegt werden, bis der Mangel behoben ist. Ein bloßer Hinweis reicht nicht.
Welche Aussagen zu §2 DGUV Vorschrift 1 sind richtig?
- A) Der Unternehmer darf keine sicherheitswidrigen Weisungen erteilen
- B) Der Unternehmer muss für eine wirksame Erste Hilfe sorgen
- C) Die Grundpflichten gelten erst ab zehn Beschäftigten
- D) Der Unternehmer kann die Grundpflichten durch Vertrag auf den Kunden abwälzen
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Richtig: A und B. §2 verpflichtet zu Maßnahmen gegen Unfälle und für wirksame Erste Hilfe und verbietet sicherheitswidrige Weisungen. Eine Mindestbetriebsgröße gibt es dafür nicht.
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Pflichten der Versicherten (§§15 bis 18 DGUV Vorschrift 1)
Dein Vorgesetzter weist dich an, eine offensichtlich defekte Leiter zu benutzen, um ein Fenster im Lager zu schließen. Was gilt nach §15 DGUV Vorschrift 1?
- A) Du musst die Weisung befolgen, die Verantwortung trägt der Vorgesetzte
- B) Du darfst die Weisung nicht befolgen
- C) Du darfst die Weisung nur ablehnen, wenn ein Zeuge anwesend ist
- D) Du musst zuerst die Berufsgenossenschaft um Erlaubnis fragen
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Richtig: B. Versicherte dürfen erkennbar gegen Sicherheit und Gesundheit gerichtete Weisungen nicht befolgen. Die Weisung des Vorgesetzten entlastet dich nicht.
Was gilt nach §15 Abs. 2 und 3 DGUV Vorschrift 1 für berauschende Mittel?
- A) Das Verbot betrifft nur Alkohol, nicht Medikamente
- B) Versicherte dürfen sich durch Drogen nicht in einen gefährdenden Zustand versetzen
- C) Die Regel gilt auch für die Einnahme von Medikamenten
- D) Ärztlich verordnete Medikamente sind immer unbedenklich
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Richtig: B und C. Absatz 2 nennt Alkohol, Drogen und andere berauschende Mittel, Absatz 3 erstreckt das auf Medikamente. Auch verordnete Mittel können die Arbeitssicherheit beeinträchtigen.
Bei einem Kontrollgang stellst du fest, dass eine Notausgangstür klemmt. Was ist nach §16 DGUV Vorschrift 1 richtig?
- A) Du reparierst die Tür selbst mit Werkzeug aus dem Dienstwagen
- B) Du vermerkst es und sprichst es bei der nächsten Unterweisung an
- C) Du meldest den Mangel unverzüglich deinem Vorgesetzten
- D) Du informierst nur den Kunden, weil es seine Tür ist
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Richtig: C. Gehört die Beseitigung nicht zu deiner Aufgabe oder fehlt dir die Befähigung, musst du den Mangel unverzüglich dem Vorgesetzten melden. Eine eigene Reparatur ohne Befähigung ist keine Lösung.
Welche Pflichten haben Versicherte nach der DGUV Vorschrift 1?
- A) Persönliche Schutzausrüstung bestimmungsgemäß benutzen
- B) Die Gefährdungsbeurteilung für das Objekt erstellen
- C) Jeden Unfall unverzüglich der zuständigen betrieblichen Stelle melden
- D) Die Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellen
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Richtig: A und C. §30 Abs. 2 und §28 Abs. 2 enthalten Pflichten der Versicherten. Gefährdungsbeurteilung und Bestellung der Fachkraft sind Pflichten des Unternehmers.
Was bedeutet bestimmungsgemäße Benutzung nach §17 DGUV Vorschrift 1?
- A) Jedes Arbeitsmittel darf genutzt werden, solange nichts kaputt geht
- B) Arbeitsmittel dürfen nur vom Vorgesetzten benutzt werden
- C) Die Benutzung muss vorher im Wachbuch eingetragen werden
- D) Die Benutzung so, wie Hersteller und Unterweisung es vorsehen
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Richtig: D. Bestimmungsgemäß heißt im Rahmen der vorgesehenen Verwendung und der übertragenen Aufgaben. Ein Feuerlöscher als Türstopper ist keine bestimmungsgemäße Benutzung.
Dein Kontrollgang führt nicht durch das Gefahrstofflager. Darfst du es als Abkürzung benutzen?
- A) Nein, das ist dort nicht deine Aufgabe
- B) Ja, solange du dort nichts anfasst
- C) Ja, wenn du eine Warnweste trägst
- D) Ja, wenn der Schichtführer nicht widerspricht
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Richtig: A. §18 erlaubt den Aufenthalt an gefährlichen Stellen nur im Rahmen der übertragenen Aufgaben. Bequemlichkeit ist kein Grund.
Zum Thema Pflichten der Versicherten (§§15 bis 18 DGUV Vorschrift 1) →
Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (§§19 bis 31)
Wie viele Ersthelfer müssen nach §26 DGUV Vorschrift 1 bei 15 anwesenden Versicherten mindestens zur Verfügung stehen?
- A) Keiner, erst ab 20 Versicherten
- B) Einer
- C) Drei
- D) Zwei, damit jede Pause abgedeckt ist
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Richtig: B. Bei 2 bis 20 anwesenden Versicherten ist mindestens ein Ersthelfer nötig. Die Prozentquoten gelten erst bei mehr als 20 anwesenden Versicherten.
In welchen Abständen sind Ersthelfer in der Regel fortzubilden?
- A) Jedes Kalenderjahr
- B) Alle drei Jahre
- C) Alle fünf Jahre
- D) Alle zwei Jahre
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Richtig: D. §26 Abs. 3 sieht die Fortbildung in der Regel alle zwei Jahre vor. Drei Jahre gelten für Betriebssanitäter, jährlich ist die Unterweisung.
Was gilt nach §24 DGUV Vorschrift 1 für die Dokumentation von Erste-Hilfe-Leistungen?
- A) Jede Erste-Hilfe-Leistung ist zu dokumentieren
- B) Nur Unfälle mit Krankenhausaufenthalt werden dokumentiert
- C) Die Dokumentation ist fünf Jahre verfügbar zu halten
- D) Die Dokumentation ist öffentlich am Schwarzen Brett auszuhängen
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Richtig: A und C. Jede Erste-Hilfe-Leistung wird dokumentiert, die Dokumentation fünf Jahre verfügbar gehalten und vertraulich behandelt. Ein Aushang ist nur für Notrufnummern und Ersthelfer vorgesehen.
Du bemerkst im Heizungskeller eines Objekts starken Gasgeruch, dein Vorgesetzter ist nicht erreichbar. Was sieht §21 DGUV Vorschrift 1 vor?
- A) Du wartest im Keller, bis der Vorgesetzte zurückruft
- B) Du darfst dich durch sofortiges Verlassen in Sicherheit bringen
- C) Du darfst nur auf Anweisung des Kunden handeln
- D) Du triffst selbst geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr
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Richtig: B und D. Bei unmittelbarer erheblicher Gefahr müssen Versicherte sich durch Verlassen des Arbeitsplatzes in Sicherheit bringen und, wenn der Vorgesetzte nicht erreichbar ist, selbst geeignete Maßnahmen treffen können, etwa die Feuerwehr alarmieren.
Was ist eine Aufgabe des Sicherheitsbeauftragten nach §20 DGUV Vorschrift 1?
- A) Er übernimmt die rechtliche Verantwortung des Unternehmers
- B) Er verhängt Bußgelder bei Verstößen
- C) Er unterstützt den Unternehmer und macht auf Gefahren aufmerksam
- D) Er ersetzt die Fachkraft für Arbeitssicherheit
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Richtig: C. Sicherheitsbeauftragte unterstützen und weisen auf Gefahren hin. Verantwortung und Weisungsrecht bleiben beim Unternehmer, Bußgelder verhängt der Unfallversicherungsträger.
Welche Pflicht hat der Unternehmer nach §29 DGUV Vorschrift 1 bei persönlicher Schutzausrüstung?
- A) Geeignete PSA bereitstellen, Versicherte vorher anhören
- B) PSA nur auf Wunsch des Versicherten gegen Kostenbeteiligung ausgeben
- C) PSA nur für Beschäftigte mit mehr als 20 Wochenstunden bereitstellen
- D) Die Auswahl der PSA allein dem Auftraggeber überlassen
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Richtig: A. Der Unternehmer stellt geeignete PSA in ausreichender Zahl bereit und hört die Versicherten vor der Bereitstellung an. Kosten darf er nicht auf sie abwälzen.
Zum Thema Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (§§19 bis 31) →
Ordnungswidrigkeiten nach DGUV Vorschrift 1 (§32)
Bis zu welcher Höhe kann eine Ordnungswidrigkeit nach §32 DGUV Vorschrift 1 mit einer Geldbuße geahndet werden?
- A) Bis zu 2.500 Euro
- B) Bis zu 10.000 Euro
- C) Bis zu 50.000 Euro
- D) Bis zu 500 Euro
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Richtig: B. Für Verstöße gegen Unfallverhütungsvorschriften nach §209 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII sieht Abs. 3 eine Geldbuße bis 10.000 Euro vor. 2.500 Euro gelten für andere Tatbestände des §209.
Wer verhängt das Bußgeld bei einem Verstoß gegen die DGUV Vorschrift 1?
- A) Die örtliche Polizeibehörde
- B) Die Industrie- und Handelskammer
- C) Der Unfallversicherungsträger
- D) Das Amtsgericht von Amts wegen
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Richtig: C. Nach §210 SGB VII ist der Unfallversicherungsträger die zuständige Verwaltungsbehörde. Im Wachdienst ist das in der Regel die VBG.
Welche Verstöße eines Versicherten sind nach §32 DGUV Vorschrift 1 ordnungswidrig?
- A) Sich durch Alkohol in einen Zustand versetzen, der andere gefährden kann
- B) Einen kleinen Unfall nicht sofort melden
- C) Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung nicht benutzen
- D) Nicht an einer Ersthelferausbildung teilnehmen
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Richtig: A und C. §32 nennt für Versicherte §15 Abs. 2 und §30. Die Unfallmeldung nach §28 und die Ersthelferausbildung sind Pflichten, aber nicht im Bußgeldkatalog.
Welche Schuldform reicht für eine Ordnungswidrigkeit nach §32 DGUV Vorschrift 1?
- A) Nur Vorsatz
- B) Nur grobe Fahrlässigkeit
- C) Nur Vorsatz mit Schädigungsabsicht
- D) Vorsatz oder Fahrlässigkeit
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Richtig: D. §32 erfasst vorsätzliche und fahrlässige Verstöße. Wer nur vergisst, die Schutzausrüstung anzulegen, kann also ebenfalls ordnungswidrig handeln.
Ein Unternehmer bestellt trotz 60 Beschäftigten keinen Sicherheitsbeauftragten. Was trifft zu?
- A) Das ist eine Ordnungswidrigkeit nach §209 Abs. 1 Nr. 3a SGB VII
- B) Das ist zulässig, wenn eine Fachkraft für Arbeitssicherheit bestellt ist
- C) Das ist eine Straftat nach dem StGB
- D) Die Bestellung ist freiwillig
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Richtig: A. Ab regelmäßig 50 Beschäftigten verlangt §22 Abs. 1 SGB VII Sicherheitsbeauftragte, ein Verstoß ist seit 2026 nach §209 Abs. 1 Nr. 3a SGB VII ordnungswidrig. Auch §32 DGUV Vorschrift 1 nennt §20 Abs. 1. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ersetzt den Sicherheitsbeauftragten nicht.
Ein Versicherter verletzt durch einen Verstoß gegen eine Unfallverhütungsvorschrift einen Kollegen. Welche Folgen sind neben einem Bußgeld möglich?
- A) Der automatische Entzug der Bewacher-ID
- B) Ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung
- C) Der rückwirkende Verlust des Unfallversicherungsschutzes für den Kollegen
- D) Eine Anordnung der Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft
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Richtig: B und D. Neben dem Bußgeld können Aufsichtspersonen nach §19 SGB VII Anordnungen treffen, und bei einer Verletzung kommt §229 StGB in Betracht. Der verletzte Kollege bleibt versichert, die Bewacher-ID wird nicht automatisch entzogen.
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DGUV Vorschrift 23: Wach- und Sicherungsdienste
Wofür gilt die DGUV Vorschrift 23 nach ihrem §1?
- A) Für alle Tätigkeiten in Büro- und Verwaltungsbetrieben
- B) Für Tätigkeiten zum Schutz von Personen und Sachwerten
- C) Nur für den Geld- und Werttransport
- D) Nur für Polizei und Bundeswehr
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Richtig: B. §1 nennt Wach- und Sicherungstätigkeiten zum Schutz von Personen und Sachwerten. Geldtransporte sind nur ein Teilbereich mit eigenem Abschnitt.
Welche Tätigkeiten fallen nach den Durchführungsanweisungen unter die DGUV Vorschrift 23?
- A) Kaufhausdetektiv
- B) Hausmeisterdienst ohne Sicherungsaufgaben
- C) Ordnungsdienst in einer Diskothek
- D) Reinigung von Büroräumen
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Richtig: A und C. Die Durchführungsanweisungen zu §1 nennen ausdrücklich den Sicherungsdienst im Handel und den Ordnungsdienst bei Veranstaltungen, zum Beispiel in Diskotheken. Reinigung und Hausmeisterdienst sind keine Sicherungstätigkeiten.
Wie hieß die DGUV Vorschrift 23 früher?
- A) BGV A1
- B) ASR A1.3
- C) BGV C7
- D) DGUV Regel 100-001
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Richtig: C. Die DGUV Vorschrift 23 hieß früher BGV C7 und davor VBG 68. BGV A1 ist die alte Bezeichnung der DGUV Vorschrift 1.
An wen richten sich die Bestimmungen der DGUV Vorschrift 23 nach §2?
- A) Nur an den Auftraggeber des Sicherheitsdienstes
- B) Nur an die Wachpersonen
- C) Nur an die Gewerbebehörde, die die Erlaubnis erteilt
- D) An Unternehmer und Versicherte
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Richtig: D. §2 legt fest, dass sich die Bestimmungen an Unternehmer und Versicherte richten, soweit nichts anderes bestimmt ist. Der Auftraggeber ist nicht Adressat der Vorschrift.
Welche Themen regelt die DGUV Vorschrift 23 in eigenen Paragrafen?
- A) Hunde und Hundezwinger
- B) Die Höhe des Mindestlohns im Bewachungsgewerbe
- C) Geldtransporte durch Boten
- D) Die Anmeldung im Bewacherregister
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Richtig: A und C. Hunde stehen in §§12 bis 17, Geldtransporte durch Boten in §25. Bewacherregister und Löhne sind kein Thema der Unfallverhütung.
In welchem Verhältnis stehen DGUV Vorschrift 23 und DGUV Vorschrift 1?
- A) Die DGUV Vorschrift 23 hat die DGUV Vorschrift 1 für Sicherheitsfirmen ersetzt
- B) Die DGUV Vorschrift 1 gilt nur für die Verwaltung der Sicherheitsfirma
- C) Beide gelten nebeneinander
- D) Es gilt immer nur die jüngere der beiden Vorschriften
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Richtig: C. Die DGUV Vorschrift 1 regelt die allgemeinen Grundsätze, die DGUV Vorschrift 23 ergänzt sie für Wach- und Sicherungstätigkeiten. Beide sind gleichzeitig anzuwenden.
Zum Thema DGUV Vorschrift 23: Wach- und Sicherungsdienste →
Eignung (§3 DGUV Vorschrift 23)
Wer muss nach §3 DGUV Vorschrift 23 dafür sorgen, dass nur befähigte Versicherte Wach- und Sicherungstätigkeiten ausführen?
- A) Der Auftraggeber im Bewachungsvertrag
- B) Die Gewerbebehörde
- C) Der Unternehmer
- D) Der Sicherheitsbeauftragte
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Richtig: C. §3 Satz 1 verpflichtet den Unternehmer. Der Sicherheitsbeauftragte unterstützt nur, der Auftraggeber ist nicht Adressat der Vorschrift.
Was verlangt §3 DGUV Vorschrift 23?
- A) Über die Befähigungen sind Aufzeichnungen zu führen
- B) Jede Wachperson muss eine Schusswaffe führen können
- C) Versicherte dürfen für die Tätigkeit nicht offensichtlich ungeeignet sein
- D) Jede Wachperson muss Mitglied im Betriebsrat sein
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Richtig: A und C. §3 verlangt erforderliche Befähigungen, verbietet den Einsatz offensichtlich Ungeeigneter und schreibt Aufzeichnungen über die Befähigungen vor.
Welches Mindestalter nennen die Durchführungsanweisungen zu §3 DGUV Vorschrift 23 für Wach- und Sicherungstätigkeiten?
- A) Vollendetes 16. Lebensjahr
- B) Vollendetes 21. Lebensjahr
- C) Vollendetes 25. Lebensjahr
- D) Vollendetes 18. Lebensjahr
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Richtig: D. Die Durchführungsanweisungen nennen die Vollendung des 18. Lebensjahres. 21 Jahre gelten nach den Durchführungsanweisungen für Sicherungsposten im Bereich von Gleisen.
Eine Wachperson hat die Sachkundeprüfung bestanden, aber keine Ausbildung als Hundeführer. Darf sie einen Diensthund führen?
- A) Nein, dafür fehlt die besondere Befähigung
- B) Ja, die Sachkundeprüfung umfasst die Hundeführung
- C) Ja, wenn der Hund geprüft ist
- D) Ja, wenn der Auftraggeber zustimmt
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Richtig: A. Die Sachkundeprüfung ersetzt keine besondere Befähigung. Das Führen von Diensthunden verlangt eine eigene Ausbildung und einen Befähigungsnachweis gegenüber dem Unternehmer.
Worin unterscheidet sich die Eignung nach §3 DGUV Vorschrift 23 von der Zuverlässigkeit nach §34a GewO?
- A) Es gibt keinen Unterschied, beide Begriffe meinen dasselbe Prüfprogramm
- B) Die Eignung nach UVV schützt vor allem die Wachperson selbst
- C) Die Zuverlässigkeit prüft die Berufsgenossenschaft, die Eignung die IHK
- D) Die Eignung wird nur bei Geldtransporten geprüft
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Richtig: B. Die Unfallverhütungsvorschrift will Unfälle und Überforderung der Versicherten verhindern. Die gewerberechtliche Zuverlässigkeit prüft die Behörde zum Schutz von Kunden und Allgemeinheit.
Welche Auswahlkriterien nennen die Durchführungsanweisungen für Tätigkeiten mit hohem Konfrontationspotenzial?
- A) Körperliche Voraussetzungen und Leistungsfähigkeit
- B) Ein Führerschein der Klasse C
- C) Die Fähigkeit, deeskalierend zu entscheiden und zu handeln
- D) Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung
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Richtig: A und C. Genannt werden körperliche Leistungsfähigkeit, Einschätzungsvermögen, Eigenverantwortlichkeit und deeskalierende Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit. Führerschein und feste Berufsjahre gehören nicht dazu.
Zum Thema Eignung (§3 DGUV Vorschrift 23) →
Dienstanweisungen (§4 DGUV Vorschrift 23)
Wer regelt nach §4 DGUV Vorschrift 23 das Verhalten des Wach- und Sicherungspersonals durch Dienstanweisungen?
- A) Der Auftraggeber
- B) Der Unternehmer
- C) Die Berufsgenossenschaft
- D) Die IHK
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Richtig: B. §4 Abs. 1 verpflichtet den Unternehmer. Der Auftraggeber ist nicht weisungsbefugt, die Berufsgenossenschaft erlässt Vorschriften, aber keine Dienstanweisungen.
Was muss die Dienstanweisung nach §4 Abs. 1 ausdrücklich regeln?
- A) Die Höhe des Stundenlohns
- B) Das Weitermelden von Mängeln und besonderen Gefahren
- C) Die Urlaubsplanung des Personals
- D) Das Verhalten des Wach- und Sicherungspersonals
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Richtig: B und D. Die Dienstanweisung regelt das Verhalten des Personals einschließlich des Weitermeldens von Mängeln und besonderen Gefahren. Lohn und Urlaub sind arbeitsvertragliche Fragen.
Wann muss das Personal nach §4 Abs. 2 anhand der Dienstanweisungen unterwiesen werden?
- A) Nur einmal bei der Einstellung
- B) Nur nach einem Arbeitsunfall
- C) Vor Beginn und danach regelmäßig
- D) Nur auf Verlangen des Auftraggebers
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Richtig: C. §4 Abs. 2 verlangt eine Unterweisung vor Aufnahme der Tätigkeit und regelmäßig danach. Die Durchführungsanweisungen halten mindestens jährliche Unterweisungen für angemessen.
Der Kunde bittet dich nachts, mit dem Gabelstapler Ware umzusetzen. In der speziellen Dienstanweisung steht davon nichts. Wie verhältst du dich?
- A) Du erledigst es, weil der Kunde zahlt
- B) Du erledigst es, wenn er es schriftlich anordnet
- C) Du lehnst ab und informierst die Einsatzleitung
- D) Du erledigst es nur in deiner eigenen Pause
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Richtig: C. Nach den Durchführungsanweisungen führst du Tätigkeiten, die nicht in der speziellen Dienstanweisung stehen, nicht aus und befolgst darüber hinausgehende Anweisungen des Auftraggebers nicht. §4 Abs. 3 selbst verbietet Weisungen des Auftraggebers, die dem Sicherungsauftrag entgegenstehen.
Was gilt nach den Durchführungsanweisungen für die Aufbewahrung der Dienstanweisungen?
- A) Sie müssen den Versicherten jederzeit zugänglich sein
- B) Sie müssen öffentlich im Eingangsbereich aushängen
- C) Sie müssen vor unbefugter Einsichtnahme geschützt sein
- D) Sie dürfen nur in der Zentrale eingesehen werden
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Richtig: A und C. Die Dienstanweisungen müssen den Versicherten jederzeit zugänglich, aber vor unbefugter Einsichtnahme geschützt sein. Ein öffentlicher Aushang würde etwa Alarmabläufe preisgeben.
Welche Vorschrift verlangt zusätzlich eine Dienstanweisung mit dem Hinweis, dass Wachpersonen keine polizeilichen Befugnisse haben?
- A) Die DGUV Vorschrift 1
- B) Die ASR A1.3
- C) Das Arbeitsschutzgesetz
- D) Die BewachV
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Richtig: D. §17 BewachV verlangt eine Dienstanweisung mit diesem Hinweis und Regeln zum Mitführen von Waffen. Die DGUV Vorschrift 23 regelt die Dienstanweisung aus Sicht des Arbeitsschutzes.
Zum Thema Dienstanweisungen (§4 DGUV Vorschrift 23) →
Verbot berauschender Mittel (§5 DGUV Vorschrift 23)
Was gilt nach §5 DGUV Vorschrift 23 für Alkohol im Wachdienst?
- A) Bis 0,5 Promille ist der Dienst erlaubt
- B) Der Genuss ist während der Dienstzeit verboten
- C) Bei Dienstantritt muss Nüchternheit gegeben sein
- D) Alkohol ist nur bei Tätigkeiten mit Schusswaffen verboten
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Richtig: B und C. §5 verbietet Alkohol und andere berauschende Mittel während der Dienstzeit und verlangt Nüchternheit bei Dienstantritt. Eine Promillegrenze kennt die Vorschrift nicht.
Ab wann gilt das Alkoholverbot nach §5 DGUV Vorschrift 23?
- A) Erst mit Betreten des Objekts
- B) Erst ab der zweiten Dienststunde
- C) Nur während der Nachtschicht
- D) Schon eine angemessene Zeit vor dem Einsatz
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Richtig: D. §5 Satz 2 erstreckt das Verbot auf einen angemessenen Zeitraum vor dem Einsatz. Entscheidend ist, dass bei Dienstbeginn keine Wirkung mehr besteht.
Ein Kollege hat in seiner Freizeit legal Cannabis konsumiert und tritt kurz danach seinen Dienst an. Was gilt?
- A) Das ist erlaubt, weil der Konsum legal war
- B) Das ist verboten, er ist nicht nüchtern
- C) Es gilt nur dann ein Verbot, wenn er eine Waffe trägt
- D) Das ist erlaubt, solange er keinen Dienstwagen fährt
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Richtig: B. §5 erfasst alle berauschenden Mittel. Die Legalität im Privatleben ändert nichts daran, dass bei Dienstantritt Nüchternheit gegeben sein muss.
Worin unterscheidet sich §5 DGUV Vorschrift 23 von §15 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1?
- A) §5 ist strenger, weil er den Genuss während der Dienstzeit generell verbietet
- B) §15 DGUV Vorschrift 1 verbietet nur den gefährdenden Zustand
- C) §5 gilt nur für Auszubildende
- D) §15 DGUV Vorschrift 1 ist im Wachdienst nicht anwendbar
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Richtig: A und B. Die DGUV Vorschrift 1 verbietet, sich in einen Zustand zu versetzen, der gefährden kann. Die DGUV Vorschrift 23 verbietet den Genuss im Dienst unabhängig davon. Beide gelten nebeneinander.
Dein Ablöser erscheint erkennbar alkoholisiert zum Schichtwechsel. Was tust du?
- A) Du übergibst, weil deine Schicht vorbei ist
- B) Du übergibst und lässt dir die Übergabe unterschreiben
- C) Du übergibst nicht und informierst die Einsatzleitung
- D) Du schickst ihn mit dem Dienstwagen nach Hause
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Richtig: C. Wer nicht nüchtern ist, ist dienstunfähig und darf nicht eingesetzt werden. Du informierst die Einsatzleitung, bleibst bis zur Klärung und sorgst dafür, dass er nicht selbst fährt.
Der Kunde lädt das Wachpersonal beim Sommerfest während der Schicht zu einem Glas Bier ein. Was gilt?
- A) Du lehnst ab, das ist im Dienst verboten
- B) Ein Glas ist erlaubt, wenn der Kunde es anbietet
- C) Es ist erlaubt, wenn der Schichtleiter zustimmt
- D) Erlaubt, wenn noch zwei Stunden Dienst folgen
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Richtig: A. Nach §5 Satz 1 ist der Genuss von alkoholischen Getränken während der Dienstzeit verboten. Weder Kunde noch Schichtleiter können davon befreien.
Zum Thema Verbot berauschender Mittel (§5 DGUV Vorschrift 23) →
Übernahme von Wach- und Sicherungsaufgaben (§6)
Wann darf der Unternehmer nach §6 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 einen Wach- und Sicherungsauftrag übernehmen?
- A) Sobald der Bewachungsvertrag von beiden Seiten unterschrieben ist
- B) Wenn vermeidbare Gefahrstellen beseitigt oder abgesichert werden
- C) Erst nach einer förmlichen Abnahme des Objekts durch die Berufsgenossenschaft
- D) Wenn das Personal über die Gefahrstellen informiert wurde
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Richtig: B. §6 Abs. 1 verlangt, dass vermeidbare Gefahrstellen beseitigt oder ausreichend abgesichert werden. Eine bloße Information des Personals reicht nicht, eine Abnahme durch die Berufsgenossenschaft ist nicht vorgesehen.
Was muss nach §6 Abs. 2 DGUV Vorschrift 23 schriftlich festgelegt werden?
- A) Der Sicherungsumfang
- B) Die Privatadressen der Wachpersonen
- C) Der Sicherungsablauf einschließlich vorgesehener Nebentätigkeiten
- D) Die Gewinnmarge des Auftrags
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Richtig: A und C. Sicherungsumfang und Sicherungsablauf einschließlich vorgesehener Nebentätigkeiten müssen schriftlich festgelegt werden. Ein Verstoß ist nach §28 bußgeldbewehrt.
Der Kunde möchte, dass das Wachpersonal nebenbei den Winterdienst übernimmt. Was gilt nach den Durchführungsanweisungen zu §6?
- A) Nebentätigkeiten sind im Wach- und Sicherungsdienst ausnahmslos verboten
- B) Das Personal entscheidet selbst, ob es mitmacht
- C) Es muss in der speziellen Dienstanweisung stehen
- D) Der Kunde kann es vor Ort mündlich anordnen
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Richtig: C. Nebentätigkeiten wie Winterdienst sind möglich, müssen aber in der auftragsbezogenen speziellen Dienstanweisung ausdrücklich aufgeführt sein. Eine mündliche Anordnung des Kunden genügt nicht.
Für welche Tätigkeiten sind Nebentätigkeiten nach den Durchführungsanweisungen grundsätzlich nicht zulässig?
- A) Für Sicherungsposten im Bereich von Gleisen
- B) Für den Empfangsdienst
- C) Für den Pfortendienst
- D) Für Geld- und Werttransporte, außer bei direktem Transportbezug
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Richtig: A und D. Sicherungsposten an Gleisen dürfen nur aufgabengebundene Tätigkeiten ausführen. Beim Geld- und Werttransport sind Nebentätigkeiten nur mit direktem Zusammenhang zum Transport zulässig.
Worauf ist bei der Prüfung von Objektbereichen nach den Durchführungsanweisungen besonders zu achten?
- A) Auf die Zahl der Überwachungskameras
- B) Auf die Versicherungssumme des Auftraggebers
- C) Auf den Wert der gelagerten Waren
- D) Auf sichere Begehbarkeit und Beleuchtung
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Richtig: D. Genannt werden sichere Begehbarkeit und ausreichende Beleuchtung aller vorgegebenen Wege, besonders zu Kontrollstellen und kontrollierten Einrichtungen. Stolpern und Stürzen sind die häufigsten Unfallursachen.
Wie unterscheiden sich §6 und §8 DGUV Vorschrift 23?
- A) §6 betrifft die Übernahme, §8 die laufende Prüfung
- B) §6 gilt nur für Geldtransporte, §8 nur für Objektschutz
- C) §8 gilt nur für Hundeführer
- D) Beide regeln ausschließlich die Ausrüstung des Wachpersonals
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Richtig: A. §6 setzt vor dem ersten Dienst an, §8 verlangt regelmäßige und anlassbezogene Prüfungen der Objekte während des laufenden Auftrags.
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Sicherungstätigkeiten mit besonderen Gefahren (§7)
Was verlangt §7 DGUV Vorschrift 23?
- A) Überwachung des Personals bei möglichen besonderen Gefahren
- B) Besonders gefährliche Aufträge dürfen vom Unternehmer gar nicht angenommen werden
- C) Die Wachperson muss sich selbst überwachen
- D) Der Auftraggeber muss jeden Einsatz per Video begleiten
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Richtig: A. §7 verpflichtet den Unternehmer, das Wach- und Sicherungspersonal zu überwachen, wenn sich besondere Gefahren ergeben können. Ein generelles Verbot gefährlicher Aufträge gibt es nicht.
Welche Tätigkeiten haben nach den Durchführungsanweisungen ein hohes Konfrontationspotenzial?
- A) Citystreifendienst
- B) Ordnungsdienst in Diskotheken
- C) Kontrolle der Heizungsanlage im leeren Bürogebäude
- D) Pfortendienst in einem Behördengebäude ohne Publikumsverkehr
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Richtig: A und B. Genannt werden unter anderem Citystreifen, Kontrolldienst im Nah- und Fernverkehr, Sicherungsdienst im Handel und Ordnungsdienst bei Veranstaltungen wie Diskotheken.
Was sehen die Durchführungsanweisungen bei Tätigkeiten mit hohem Konfrontationspotenzial grundsätzlich vor?
- A) Das Tragen einer Schusswaffe
- B) Eine vorherige Genehmigung der örtlichen Polizei
- C) Einen Einsatz nur bei Tageslicht und gutem Wetter
- D) Mindestens zwei Personen im Einsatz
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Richtig: D. Die Durchführungsanweisungen verlangen besondere Überwachungen und grundsätzlich den Einsatz von zwei oder mehr Versicherten. Waffen oder Polizeigenehmigungen sind keine Überwachungsmaßnahmen.
Wer ist nach §7 DGUV Vorschrift 23 dafür verantwortlich, dass die Überwachung organisiert wird?
- A) Die Wachperson im Einsatz
- B) Der Unternehmer
- C) Der Auftraggeber
- D) Der Sicherheitsbeauftragte
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Richtig: B. §7 richtet sich an den Unternehmer: Er hat sicherzustellen, dass überwacht wird. Die Wachperson muss die vorgesehenen Maßnahmen aber nutzen.
Welche Maßnahmen können der Überwachung nach §7 dienen?
- A) Personen-Notsignal-Anlagen
- B) Ein Aushang mit der Notrufnummer im Pausenraum
- C) Regelmäßige Kontrollmeldungen an eine besetzte Zentrale
- D) Eine jährliche Unterweisung zu Gefahren
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Richtig: A und C. Überwachung heißt, dass jemand einen Notfall mitbekommt und Hilfe schickt. Das leisten Notsignalgeräte und feste Kontrollmeldungen. Aushang und Unterweisung sind wichtig, überwachen aber nicht.
Als Ladendetektiv bist du wegen Krankheit des Kollegen allein. Du beobachtest zwei Tatverdächtige. Was ist richtig?
- A) Du musst beide sofort allein festhalten
- B) Eigensicherung geht vor, du rufst Hilfe und dokumentierst
- C) Du verfolgst beide bis zu ihrem Auto
- D) Du sprichst sie auf dem Parkplatz an, damit es keiner sieht
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Richtig: B. Eine Festnahmepflicht gibt es nicht. Bei einer besonderen Gefahr wie zwei Tatverdächtigen gegen eine Person gehen Eigensicherung, Polizei und Dokumentation vor.
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Überprüfung von Objekten (§8)
Wann müssen zu sichernde Objekte nach §8 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 auf Gefahren geprüft werden?
- A) Nur einmal vor Vertragsbeginn
- B) Regelmäßig
- C) Bei besonderem Anlass unverzüglich
- D) Nur auf Anforderung der Berufsgenossenschaft
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Richtig: B und C. §8 Abs. 1 verlangt regelmäßige Prüfungen und bei besonderem Anlass unverzügliche Prüfungen. Die einmalige Prüfung vor Übernahme regelt §6.
Der Auftraggeber sagt, für die Sicherheit auf seinem Gelände sei allein er zuständig. Was gilt nach §8 DGUV Vorschrift 23?
- A) Das stimmt, der Sicherheitsdienst muss nichts prüfen
- B) Der Unternehmer prüft unabhängig von den Pflichten des Auftraggebers
- C) Der Sicherheitsdienst prüft nur, wenn der Kunde zustimmt
- D) Geprüft wird nur, wenn ein Unfall passiert ist
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Richtig: B. §8 Abs. 1 verpflichtet den Unternehmer ausdrücklich unabhängig von den Pflichten des Auftraggebers. Es geht um den Schutz seiner eigenen Beschäftigten.
Was muss der Unternehmer tun, solange eine gemeldete Gefahrstelle beim Kunden noch nicht beseitigt ist?
- A) Nichts, bis der Kunde die Stelle repariert hat
- B) Den Auftrag sofort fristlos kündigen
- C) Die Sicherheit des Personals auf andere Weise gewährleisten
- D) Das Personal schriftlich auf eigenes Risiko weiterarbeiten lassen
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Richtig: C. Nach §8 Abs. 2 muss der Unternehmer vom Auftraggeber die Beseitigung verlangen und bis dahin Regelungen treffen, die die Sicherheit auf andere Weise gewährleisten, etwa einen verlegten Kontrollweg.
Was müssen die Versicherten nach §8 Abs. 3 DGUV Vorschrift 23 dem Unternehmer melden?
- A) Festgestellte Gefahren
- B) Die dagegen getroffenen Maßnahmen
- C) Private Termine des Kunden
- D) Die Kennzeichen aller Besucherfahrzeuge
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Richtig: A und B. Die Versicherten melden festgestellte Gefahren und die dagegen getroffenen Maßnahmen. Das ermöglicht dem Unternehmer, Abhilfe zu verlangen und Kollegen zu warnen.
Welcher Umstand ist nach den Durchführungsanweisungen ein besonderer Anlass für eine unverzügliche Prüfung?
- A) Ein Wechsel des Ansprechpartners beim Kunden
- B) Ein Überfall im Objekt
- C) Der Beginn der Betriebsferien beim Kunden
- D) Eine Preisanpassung im Bewachungsvertrag
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Richtig: B. Genannt werden Auftragsänderungen, veränderte örtliche Gegebenheiten, Unfälle, Überfälle und Störfälle. Ein Personalwechsel beim Kunden gehört nicht dazu.
Du stellst auf dem Kontrollgang eine neue Gefahrstelle fest. Wen musst du nach den Durchführungsanweisungen neben deinem Vorgesetzten ebenfalls informieren?
- A) Die Berufsgenossenschaft direkt
- B) Den Betriebsrat des Kunden
- C) Die Polizei
- D) Deinen Ablöser
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Richtig: D. Meldungen erfolgen per Telefon, Funk oder Wachbuch, und ein eventueller Ablöser ist ebenfalls zu informieren. Er läuft in der nächsten Schicht dieselben Wege.
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Objekteinweisung (§9)
Zu welchem Zeitpunkt muss eine Objekteinweisung nach §9 Abs. 2 DGUV Vorschrift 23 stattfinden?
- A) Immer während der Bürozeiten des Kunden
- B) Zu den Zeiten der Tätigkeit
- C) Am Wochenende, wenn das Objekt leer ist
- D) Nur bei Tageslicht
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Richtig: B. §9 Abs. 2 verlangt die Einweisung zu den Zeiten, in denen gearbeitet wird. Wer nachts eingesetzt wird, muss also auch nachts eingewiesen werden.
Was empfehlen die Durchführungsanweisungen für Wachpersonen, die nachts eingesetzt werden?
- A) Eine Einweisung bei Dunkelheit
- B) Eine Einweisung nur per Lageplan
- C) Eine zusätzliche Einweisung bei Tageslicht
- D) Keine Einweisung, wenn die Person erfahren ist
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Richtig: A und C. Nachts eingesetzte Versicherte sollen nicht nur in der Dunkelheit, sondern zusätzlich bei Tageslicht eingewiesen werden, um die örtlichen Gegebenheiten vollständig zu kennen.
In einem Objekt werden Diensthunde eingesetzt. Wer muss nach §9 Abs. 3 über das Verhalten bei einer Begegnung mit den Hunden unterwiesen werden?
- A) Nur die Hundeführer
- B) Nur die Besucher des Objekts
- C) Nur der Objektleiter und sein Stellvertreter
- D) Alle dort eingesetzten Wachpersonen
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Richtig: D. §9 Abs. 3 betrifft das gesamte Wach- und Sicherungspersonal in Objekten und Objektbereichen, in denen Hunde eingesetzt sind, nicht nur die Hundeführer.
Worin unterscheiden sich Einweisung und Unterweisung?
- A) Die Einweisung bezieht sich auf ein konkretes Objekt
- B) Die Unterweisung ist freiwillig
- C) Die Unterweisung vermittelt allgemeine Regeln und Verhaltensweisen
- D) Die Einweisung macht die Berufsgenossenschaft
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Richtig: A und C. Die Einweisung ist objektbezogen und findet vor Ort statt. Die Unterweisung vermittelt allgemeine Inhalte, etwa anhand der Dienstanweisung. Beide sind Pflicht des Unternehmers.
Der Kunde hat einen neuen Lagerbereich mit Hochregalen eröffnet, der in die Runde aufgenommen wird. Was gilt?
- A) Eine neue Einweisung ist erst bei der nächsten jährlichen Unterweisung nötig
- B) Eine neue Einweisung ist wegen der wesentlichen Änderung nötig
- C) Der Kunde muss das Wachpersonal selbst einweisen und haftet allein
- D) Eine Einweisung ist nur bei einem Unfall im neuen Bereich nötig
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Richtig: B. Nach den Durchführungsanweisungen besteht Bedarf für Einweisungen bei neuen Aufträgen und wesentlichen Änderungen des Auftrags oder der Arbeitsbedingungen. Darauf wird nicht bis zum nächsten Jahr gewartet.
Ein Springer bekommt für ein ihm unbekanntes Objekt nur einen Lageplan per Messenger. Wie ist das nach §9 DGUV Vorschrift 23 zu bewerten?
- A) Ausreichend, wenn der Lageplan aktuell ist
- B) Nicht ausreichend, er braucht eine Einweisung
- C) Ausreichend bei erfahrenen Wachpersonen
- D) Nicht ausreichend, aber nur bei Nachtdienst
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Richtig: B. §9 verlangt eine Einweisung in das Objekt und seine spezifischen Gefahren. Ein Lageplan ersetzt sie nicht. Der Verstoß ist nach §28 eine Ordnungswidrigkeit des Unternehmers.
Zum Thema Objekteinweisung (§9) →
Ausrüstung des Wachpersonals (§10)
Womit muss Wachpersonal nach §10 Abs. 4 DGUV Vorschrift 23 bei Dunkelheit ausgerüstet sein?
- A) Mit einem Nachtsichtgerät oder Wärmebildgerät
- B) Mit einer Warnweste der Klasse 3
- C) Mit einem Diensthund
- D) Mit leistungsfähigen Handleuchten
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Richtig: D. §10 Abs. 4 schreibt für den Einsatz bei Dunkelheit leistungsfähige Handleuchten vor. Ersatzbatterien oder Akkus sollen nach den Durchführungsanweisungen erreichbar sein.
Welche Pflichten hat der Unternehmer nach §10 DGUV Vorschrift 23?
- A) Er sorgt für den ordnungsgemäßen Zustand der Ausrüstung
- B) Er stellt jeder Wachperson eine Schusswaffe
- C) Er sorgt dafür, dass zur Aufgabe passendes Schuhwerk getragen wird
- D) Er stellt Ausrüstung nur gegen Kaution zur Verfügung
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Richtig: A und C. §10 Abs. 1 und 3 verpflichten den Unternehmer zu ordnungsgemäßem Zustand, Unterweisung und passendem Schuhwerk. Schusswaffen regelt §18, und Kosten für vorgeschriebene Ausrüstung darf er nicht abwälzen.
Was regelt §10 Abs. 2 DGUV Vorschrift 23?
- A) Die Pflicht, bei Nässe Ersatzkleidung mitzuführen
- B) Die Bewegungsfreiheit bei anlegbarer Ausrüstung
- C) Die Höhe der Kostenbeteiligung der Wachperson
- D) Die Pflicht zum Tragen einer Kopfbedeckung
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Richtig: B. Anlegbare Ausrüstungen und Hilfsmittel müssen so beschaffen und angelegt sein, dass die Bewegungsfreiheit, insbesondere der Hände, nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird.
Eine Wachperson lässt die gestellte Stichschutzweste im Auto, weil sie warm ist. Welche Vorschrift ist betroffen?
- A) §10 Abs. 5, bestimmungsgemäße Benutzung
- B) §3, Eignung und Befähigung des Personals
- C) §11, Brillenträger und Sehhilfen
- D) §6, Übernahme von Sicherungsaufgaben
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Richtig: A. Nach §10 Abs. 5 müssen die Versicherten die zur Verfügung gestellten Ausrüstungen und Hilfsmittel bestimmungsgemäß benutzen. Ein Verstoß ist nach §28 eine Ordnungswidrigkeit.
Welche Beispiele nennen die Durchführungsanweisungen zu §10?
- A) Fahrzeuge in betriebssicherem Zustand
- B) Private Smartphones als Dienstlampe
- C) Infektionsschutzhandschuhe bei Infektionsgefahren
- D) Schreckschusswaffen zur Abschreckung
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Richtig: A und C. Genannt werden unter anderem betriebssichere Fahrzeuge, wettergerechte Kleidung und Schutzmittel bei Infektionsgefahr. Schreck- und Gasschusswaffen sind nach §19 Abs. 4 im Dienst unzulässig.
Der Akku deiner Handleuchte ist zu Beginn der Nachtschicht schwach, Ersatz fehlt. Was tust du?
- A) Du nutzt das Licht deines Handys
- B) Du meldest es sofort und meidest dunkle Bereiche
- C) Du läufst die Runde im Dunkeln, du kennst sie ja
- D) Du kaufst dir unterwegs auf eigene Kosten eine neue Lampe
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Richtig: B. Der Unternehmer muss eine funktionsfähige, leistungsfähige Handleuchte stellen. Du meldest den Mangel unverzüglich und gehst bis zur Lösung kein unnötiges Risiko ein.
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Brillenträger (§11)
Was müssen Wachpersonen nach §11 DGUV Vorschrift 23 tun, wenn sie im Dienst eine Brille zur Korrektur des Sehvermögens tragen müssen?
- A) Die Brille gegen Verlieren sichern
- B) Immer Kontaktlinsen statt einer Brille tragen
- C) Eine Ersatzbrille mitführen
- D) Nur noch im Innendienst arbeiten
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Richtig: A und C. §11 lässt zwei Möglichkeiten: die Brille gegen Verlieren sichern oder eine Ersatzbrille mitführen. Eine der beiden genügt.
Wen verpflichtet §11 DGUV Vorschrift 23?
- A) Den Auftraggeber des Bewachungsauftrags
- B) Den Betriebsarzt des Unternehmens
- C) Den Unternehmer und seine Vorgesetzten
- D) Die betroffenen Versicherten
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Richtig: D. §11 richtet sich an die Versicherten selbst. Sie müssen die Brille sichern oder Ersatz dabeihaben.
Eine Wachperson trägt eine Lesebrille nur für den Schriftverkehr und sieht auf Streife ohne Brille sicher. Gilt §11 für den Streifengang?
- A) Ja, jede Brille muss immer gesichert werden
- B) Ja, sie muss zwei Ersatzbrillen mitführen
- C) Nein, das betrifft nur eine im Einsatz nötige Brille
- D) Nein, Lesebrillen sind im Dienst verboten
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Richtig: C. §11 gilt für Versicherte, die bei den Wach- und Sicherungsaufgaben zur Korrektur ihres Sehvermögens eine Brille tragen müssen. Wer auf Streife ohne Brille sicher sieht, ist dort nicht betroffen.
Welche Maßnahme sichert die Brille im Sinne von §11 gegen Verlieren?
- A) Ein eng anliegendes Brillenband
- B) Eine Brille mit entspiegelten Gläsern
- C) Eine getönte Sonnenbrille
- D) Ein Brillenetui im Spind
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Richtig: A. Ein Brillenband oder Sportbügel hält die Brille am Kopf. Entspiegelung, Tönung oder ein Etui im Spind schützen nicht vor dem Verlieren im Einsatz.
Bei einem Gerangel am Einlass wird deine Brille zerstört, du bist unverletzt. Was ist richtig?
- A) Das ist kein Arbeitsunfall, weil du unverletzt bist
- B) Die Beschädigung eines Hilfsmittels gilt als Gesundheitsschaden
- C) Du meldest den Vorfall als Arbeitsunfall
- D) Du arbeitest ohne Brille weiter, bis die Schicht vorbei ist
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Richtig: B und C. Nach §8 Abs. 3 SGB VII gilt die Beschädigung oder der Verlust eines Hilfsmittels als Gesundheitsschaden. Deshalb meldest du den Unfall, auch ohne Verletzung.
In einem Werkstattbereich mit Funkenflug soll eine Wachperson mit Brille kontrollieren. Was gilt?
- A) Die normale Brille reicht als Augenschutz aus
- B) Die Wachperson muss die Brille abnehmen
- C) Es reicht, eine zweite Brille als Ersatz mitzuführen
- D) Sie braucht eine geeignete Schutzbrille
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Richtig: D. §11 schützt vor dem Verlust der Sehhilfe, nicht vor Augengefahren. Bei Funken oder Splittern ist eine geeignete Schutzbrille als persönliche Schutzausrüstung nötig.
Zum Thema Brillenträger (§11) →
Hunde im Wachdienst (§12)
Welche Hunde dürfen nach §12 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 als Diensthunde eingesetzt werden?
- A) Jeder Hund, der dem Unternehmer gehört
- B) Nur Hunde bestimmter Rassen
- C) Nur Hunde, die älter als fünf Jahre sind
- D) Nur geprüfte Hunde mit Hundeführern
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Richtig: D. §12 Abs. 1 verlangt geprüfte Hunde mit Hundeführern. Rasse, Alter oder Eigentum sind nicht das entscheidende Kriterium.
Wofür dürfen ungeprüfte Hunde nach §12 Abs. 2 eingesetzt werden?
- A) Für Wahrnehmungs- und Meldeaufgaben
- B) Für das Stellen flüchtender Personen
- C) Für die Abwehr von Angriffen
- D) Für den Personenschutz
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Richtig: A. Ungeprüfte Hunde dürfen nur zu Wahrnehmungs- und Meldeaufgaben eingesetzt werden, wenn der Führer sie unter Kontrolle hat. Schutzaufgaben sind geprüften Diensthunden vorbehalten.
Welche Hunde dürfen nach §12 Abs. 1 nicht eingesetzt werden, wenn sie dadurch Personen gefährden können?
- A) Hunde, die zur Bösartigkeit neigen
- B) Hunde mit kurzem Fell
- C) Hunde, deren Leistungsstand nicht mehr gegeben ist
- D) Hunde, die in einem Zwinger gehalten werden
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Richtig: A und C. Ausgeschlossen sind ungeeignete, zur Bösartigkeit neigende und nicht mehr leistungsfähige Hunde, die dadurch Personen gefährden können. Die Haltung im Zwinger ist dagegen nach §§13 und 14 der vorgesehene Regelfall.
Wie lange soll ein einzelner Einsatz eines Diensthundes nach den Durchführungsanweisungen höchstens dauern?
- A) Eine halbe Stunde
- B) Vier Stunden
- C) Zwei Stunden
- D) Eine ganze Schicht von acht Stunden
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Richtig: C. Die Durchführungsanweisungen nennen höchstens zwei Stunden pro Einsatz, mindestens zwei Stunden Pause dazwischen, nach der Fütterung vier Stunden, und höchstens zehn Stunden Gesamtbelastung am Tag.
Was gilt nach den Durchführungsanweisungen zu §12 für die Eignung von Diensthunden?
- A) Sie wird einmal bei der Anschaffung geprüft und gilt dann dauerhaft
- B) Sie wird bei Bedarf, mindestens aber einmal jährlich, erneut geprüft
- C) Leihhunde erfüllen die Vorgaben in der Regel nicht
- D) Eine Prüfung ist bei Hunden aus Zucht entbehrlich
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Richtig: B und C. Die Eignung ist bei Bedarf und mindestens jährlich erneut zu prüfen. Leihhunde erfüllen die Vorgaben meist nicht, weil keine Teambildung mit dem Führer entsteht.
Ein Kollege will seinen gut erzogenen, aber ungeprüften Privathund für Schutzaufgaben im Objekt mitbringen. Was gilt?
- A) Das ist zulässig, wenn der Hund gut erzogen ist
- B) Für Schutzaufgaben ist das unzulässig
- C) Das ist zulässig, wenn der Kunde zustimmt
- D) Das ist zulässig, wenn der Hund einen Maulkorb trägt
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Richtig: B. Für Schutzaufgaben sind nur geprüfte Diensthunde mit Hundeführern zulässig. Ein ungeprüfter Hund darf allenfalls wahrnehmen und melden, wenn der Führer ihn sicher unter Kontrolle hat.
Zum Thema Hunde im Wachdienst (§12) →
Hundezwinger (§13)
Welche Anforderung stellt §13 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 an Zwinger?
- A) Sie müssen im Winter beheizt sein
- B) Einzelhaltung aller Hunde muss möglich sein
- C) Sie müssen durchgehend videoüberwacht sein
- D) Sie müssen sich innerhalb eines Gebäudes befinden
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Richtig: B. §13 Abs. 1 verlangt, dass Zwinger so beschaffen und ausgestattet sind, dass eine Einzelhaltung aller Hunde möglich ist.
Mit welchem Zeichen muss nach §13 Abs. 2 an Zwingern auf das Zutrittsverbot hingewiesen werden?
- A) Mit dem Warnzeichen Warnung vor bissigen Hunden
- B) Mit einem Gebotszeichen zum Tragen von Schutzhandschuhen
- C) Mit dem Verbotszeichen Zutritt für Unbefugte verboten
- D) Mit einem Rettungszeichen für den Notausgang
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Richtig: C. Vorgeschrieben ist das Verbotszeichen Zutritt für Unbefugte verboten. Ein Warnzeichen oder ein selbst geschriebenes Schild erfüllt die Anforderung nicht.
Wer darf einen belegten Zwinger nach §13 Abs. 3 betreten?
- A) Der Hundeführer
- B) Jede Wachperson im Objekt
- C) Eine vom Unternehmer beauftragte, mit dem Hund vertraute Person
- D) Der Auftraggeber als Eigentümer des Geländes
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Richtig: A und C. Belegte Zwinger dürfen nur Hundeführer oder vom Unternehmer beauftragte Personen betreten, die mit dem jeweiligen Hund vertraut sind. Beides muss zusammenkommen.
Wann darf ein Zwinger nach §13 Abs. 5 gesäubert oder instand gesetzt werden?
- A) Jederzeit, wenn der Hundeführer dabei ist
- B) Nur nachts, wenn der Hund schläft und ruhig ist
- C) Nur wenn der Hund angeleint ist
- D) Nur wenn kein Hund darin ist
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Richtig: D. Säuberung und Instandhaltung sind nur bei unbelegtem Zwinger erlaubt. Auch die Anwesenheit des Hundeführers oder eine Leine ändern daran nichts.
Was gilt nach §13 Abs. 4 für belegte Zwinger?
- A) Sie müssen grundsätzlich abgeschlossen sein
- B) Sie müssen tagsüber zur Belüftung geöffnet bleiben
- C) Sie dürfen nur mit einem Riegel ohne Schloss gesichert werden
- D) Sie müssen für Kontrollgänge der Wachpersonen frei zugänglich sein
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Richtig: A. Belegte Zwinger müssen abgeschlossen sein, es sei denn, ein Entweichen des Hundes oder der Zutritt Unbefugter ist auf andere Weise verhindert.
Welche Merkmale geeigneter Zwinger nennen die Durchführungsanweisungen?
- A) Futter- und Wasserstellen, die gefahrlos von außen befüllt werden können
- B) Eine Mindestgröße von 50 Quadratmetern pro Hund
- C) Einfriedungen, die sicher gegen Durchbeißen sind
- D) Ein Fenster zum Wachraum
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Richtig: A und C. Genannt werden unter anderem durchbeißsichere, nicht überwindbare Einfriedungen, Bewegungsmöglichkeit, Witterungsschutz und von außen bedienbare Futter- und Tränkeinrichtungen. Eine Flächenangabe in Quadratmetern enthält die Durchführungsanweisung nicht.
Zum Thema Hundezwinger (§13) →
Hundehaltung in Objekten (§14)
Was verlangt §14 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23, wenn in einem Objekt Hunde gehalten werden?
- A) Im Objektbereich müssen Zwinger nach §13 vorhanden sein
- B) Die Hunde müssen ständig angeleint im Wachraum bleiben
- C) Der Auftraggeber muss jeden Hund vorher schriftlich genehmigen
- D) Die Hunde dürfen nur tagsüber im Objekt sein
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Richtig: A. Grundregel ist der Zwinger nach §13 im Bereich des Objekts. Eine Genehmigung des Auftraggebers oder eine Tageszeitbegrenzung sieht §14 nicht vor.
Unter welchen Bedingungen ist eine vorübergehende Anbindehaltung im Objekt zulässig?
- A) Die Anbindestelle liegt außerhalb der Verkehrs- und Streifenwege
- B) Der Hund bleibt höchstens bis zum Ende der Woche angebunden
- C) Es sind geeignete Einrichtungen vorhanden
- D) Der Hund trägt während der Anbindung einen Beißkorb
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Richtig: A und C. Anbindehaltung verlangt einen Ort außerhalb der Verkehrs- und Streifenwege und geeignete Einrichtungen. Der Hund darf nur für die Dauer einer Schicht im Objekt sein, eine Beißkorbpflicht nennt §14 nicht.
Wie lange darf sich ein Hund bei Anbindehaltung im Bereich des Objekts befinden?
- A) Bis zu 24 Stunden am Stück
- B) Jeweils nur für die Dauer einer Schicht
- C) So lange, bis ein Zwinger gebaut ist
- D) Bis zu drei Tage, wenn er versorgt wird
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Richtig: B. §14 Abs. 2 erlaubt die Anbindehaltung nur, wenn der Hund jeweils nur für die Dauer einer Schicht im Objekt ist. Eine Dauerlösung ist sie nicht.
Ein Hundeführer bindet seinen Hund während der Pause an einem Bauzaun direkt am Streifenweg an. Was trifft zu?
- A) Das ist zulässig, wenn der Hund gut erzogen ist
- B) Das ist zulässig, solange die Pause unter einer Stunde bleibt
- C) Das ist unzulässig, weil die Stelle auf einem Streifenweg liegt
- D) Das ist zulässig, wenn der Kollege im Streifendienst Bescheid weiß
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Richtig: C. Anbindehaltung ist nur außerhalb der Verkehrs- und Streifenwege erlaubt. Ein Hinweis an Kollegen oder die Erziehung des Hundes ändert daran nichts.
Welcher Hinweis muss an einer Einrichtung zur Anbindehaltung angebracht sein?
- A) Das Warnzeichen vor dem Hund mit Telefonnummer des Hundeführers
- B) Das Gebotszeichen "Fußgängerweg benutzen"
- C) Ein Zusatzschild mit dem Namen und dem Alter des Hundes
- D) Das Verbotszeichen "Zutritt für Unbefugte verboten"
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Richtig: D. §14 Abs. 2 Satz 2 verlangt den Hinweis auf das Zutrittsverbot durch das Verbotszeichen "Zutritt für Unbefugte verboten". Ein Verstoß dagegen ist nach §28 eine Ordnungswidrigkeit.
Wo darf ein Diensthund bei zulässiger Anbindehaltung übernommen und abgegeben werden?
- A) An der Anbindeeinrichtung
- B) Im Zwinger bei geschlossener Tür
- C) Direkt von einem Hundeführer an den nächsten an der Pforte
- D) Im Wachraum, wenn alle Kollegen draußen warten
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Richtig: A und B. Nach §16 Abs. 1 erfolgen Übernahme und Abgabe im Zwinger bei geschlossener Tür, bei zulässiger Anbindehaltung auch an der Anbindeeinrichtung. Eine Übergabe von Person zu Person ist verboten.
Zum Thema Hundehaltung in Objekten (§14) →
Hundeführer (§15)
Wer darf nach §15 DGUV Vorschrift 23 als Hundeführer eingesetzt werden?
- A) Jeder Versicherte, der einen eigenen Hund besitzt
- B) Versicherte, die entsprechend unterwiesen sind
- C) Versicherte, die dem Unternehmer ihre Befähigung nachgewiesen haben
- D) Jeder, der die Sachkundeprüfung nach §34a bestanden hat
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Richtig: B und C. §15 Abs. 1 verlangt beides: eine entsprechende Unterweisung und den Nachweis der Befähigung gegenüber dem Unternehmer. Eigener Hundebesitz oder die Sachkundeprüfung ersetzen das nicht.
Wie oft ist die Befähigung zum Hundeführer nach den Durchführungsanweisungen erneut nachzuweisen?
- A) Nur einmal bei der Einstellung
- B) Alle fünf Jahre
- C) Mindestens jährlich
- D) Nur nach einem Beißvorfall
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Richtig: C. §15 Abs. 2 verlangt einen regelmäßigen Nachweis, die Durchführungsanweisung konkretisiert das auf mindestens einmal jährlich.
Was muss der Unternehmer tun, wenn die Befähigung eines Hundeführers nicht mehr ausreicht?
- A) Er muss die Befugnis zum Führen von Hunden entziehen
- B) Er muss den Hund an die Polizei abgeben
- C) Er darf den Hundeführer weiter einsetzen, wenn ein Beißkorb benutzt wird
- D) Er muss nur den Auftraggeber informieren
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Richtig: A. §15 Abs. 2 Satz 2 schreibt bei nicht mehr ausreichender Befähigung den Entzug der Befugnis vor. Ein Beißkorb oder eine Information an den Auftraggeber reicht nicht.
Welche Verhaltensweisen sind bei der Hundeführung nach §16 DGUV Vorschrift 23 verboten?
- A) Den Hund bei Begegnung mit Dritten an der kurzen Leine führen
- B) Die Führleine am Fahrrad befestigen
- C) Den Hund im Zwinger bei geschlossener Tür anleinen
- D) Den Hund von Person zu Person übergeben
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Richtig: B und D. Die Leine darf nicht am Körper, Fahrrad oder Moped befestigt werden, und eine Übergabe von Person zu Person ist untersagt. Kurze Leine bei Dritten und Anleinen im geschlossenen Zwinger sind gerade vorgeschrieben.
Ein Diensthund wird abwechselnd von drei Hundeführern geführt. Was muss festgelegt werden?
- A) Eine einheitliche Kommandosprache
- B) Ein eigener Zwinger für jeden Hundeführer
- C) Eine schriftliche Erlaubnis des Tierarztes
- D) Ein Wechsel des Hundes nach jeder Schicht
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Richtig: A. Nach §16 Abs. 3 ist bei verschiedenen Hundeführern eine einheitliche Kommandosprache festzulegen und anzuwenden, damit der Hund jedes Kommando gleich versteht.
Wo darf ein Hund nach §16 ohne Führleine geführt werden?
- A) Überall, wenn der Hund geprüft ist
- B) Auf öffentlichen Gehwegen in der Nacht
- C) In Objektbereichen, in denen keine Begegnung mit Dritten zu erwarten ist
- D) Im Eingangsbereich, solange der Hundeführer daneben steht
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Richtig: C. Ohne Leine ist die Hundeführung nur dort erlaubt, wo keine Begegnung mit Dritten zu erwarten ist. Dritte sind auch Kollegen und andere Hundeführer.
Eignung für Geldtransporte (§24)
Welche Voraussetzungen nennt §24 DGUV Vorschrift 23 für den Einsatz bei Geldtransporten?
- A) Mindestalter von 18 Jahren
- B) Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Wachdienst
- C) Besondere Ausbildung und Einweisung für diese Aufgabe
- D) Ein Waffenschein nach dem Waffengesetz
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Richtig: A und C. §24 verlangt mindestens 18 Jahre, persönliche Zuverlässigkeit, Eignung sowie besondere Ausbildung und Einweisung. Berufserfahrung oder ein Waffenschein werden dort nicht verlangt.
Wie alt muss eine Person mindestens sein, die bei Geldtransporten eingesetzt wird?
- A) 16 Jahre
- B) 18 Jahre
- C) 21 Jahre
- D) 25 Jahre
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Richtig: B. §24 nennt ausdrücklich ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Grenze von 21 Jahren nennt die Durchführungsanweisung zu §3 für Sicherungsposten im Gleisbereich.
Wer ist dafür verantwortlich, dass nur geeignete Personen Geldtransporte durchführen?
- A) Der Auftraggeber, dessen Geld transportiert wird
- B) Die Polizei bei der jährlichen Kontrolle
- C) Die IHK nach der Sachkundeprüfung
- D) Der Unternehmer des Bewachungsbetriebs
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Richtig: D. §24 richtet sich an den Unternehmer: Er darf nur Personen einsetzen, die die Voraussetzungen erfüllen. Weder Auftraggeber noch IHK oder Polizei übernehmen diese Pflicht.
Welche Inhalte gehören nach den Durchführungsanweisungen zur besonderen Ausbildung für Geldtransporte?
- A) Verhalten vor, während und nach einem Überfall
- B) Schussabgabe auf flüchtende Täter
- C) Buchhaltung und Kassenabrechnung
- D) Verfolgung der Täter bis zum Eintreffen der Polizei
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Richtig: A. Die Ausbildung soll Gefahrensituationen früh erkennen lassen und das rechtliche, taktische und strategische Verhalten rund um einen Überfall vermitteln. Verfolgung oder Schüsse auf Flüchtende widersprechen dem Grundsatz, dass Leben vor Geld geht.
Ein 30-jähriger Objektschützer mit langer Erfahrung soll ohne Schulung kurzfristig einen Geldtransport begleiten. Was gilt?
- A) Das ist zulässig, weil er das Mindestalter erreicht hat
- B) Das ist zulässig, wenn ein ausgebildeter Kollege mitfährt und ihn unterwegs anleitet
- C) Das ist unzulässig, weil die besondere Ausbildung und Einweisung fehlen
- D) Das ist zulässig, weil Erfahrung die Ausbildung ersetzt
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Richtig: C. Alle Voraussetzungen des §24 müssen zusammen vorliegen. Ohne besondere Ausbildung und Einweisung darf er nicht eingesetzt werden, auch nicht in Begleitung.
Welche Mittel nennen die Durchführungsanweisungen zu §24 beispielhaft zur Prüfung der Zuverlässigkeit?
- A) Ein polizeiliches Führungszeugnis
- B) Eine Bescheinigung des Hausarztes über die Sehkraft
- C) Eine aktuelle Schufa-Selbstauskunft
- D) Ein Empfehlungsschreiben des früheren Auftraggebers
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Richtig: A und C. Für Unbescholtenheit und geordnete Lebensführung nennen die Durchführungsanweisungen unter anderem Führungszeugnis und Schufa-Selbstauskunft. Ein Attest oder Empfehlungsschreiben sagt nichts über die Zuverlässigkeit.
Zum Thema Eignung für Geldtransporte (§24) →
Geldtransporte durch Boten (§25)
Wie viele Personen müssen einen Geldtransport durch Boten in öffentlich zugänglichen Bereichen grundsätzlich durchführen?
- A) Eine Person, wenn sie bewaffnet ist
- B) Mindestens zwei Personen, von denen eine sichert
- C) Mindestens drei Personen bei Beträgen über 10.000 Euro
- D) Zwei Personen, die beide je einen Geldbehälter tragen
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Richtig: B. §25 Abs. 1 verlangt mindestens zwei Personen, eine davon übernimmt die Sicherung. Bewaffnung ersetzt die zweite Person nicht, und eine Betragsgrenze nennt die Vorschrift nicht.
In welchen Fällen darf ein Bote nach §25 Abs. 2 allein Geld transportieren?
- A) Das Geld wird unauffällig in bürgerlicher Kleidung getragen
- B) Der Weg zwischen Fahrzeug und Filiale ist kürzer als 50 Meter
- C) Es wird ausschließlich Hartgeld transportiert, und das ist für Außenstehende erkennbar
- D) Der Bote trägt eine Schutzweste und ein Reizstoffsprühgerät
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Richtig: A und C. Zu den vier Ausnahmen gehören unauffälliges Tragen in bürgerlicher Kleidung und der erkennbare reine Hartgeldtransport. Eine Mindestweglänge oder Schutzausrüstung ist keine Ausnahme.
Was verlangt §25 Abs. 3 von Geldtransportbehältnissen, die getragen werden?
- A) Sie müssen mit einer Kette am Handgelenk des Boten gegen Entreißen gesichert sein
- B) Sie müssen aus Metall bestehen und von beiden Boten gemeinsam getragen werden
- C) Sie müssen handhabbar sein und dürfen nicht fest mit dem Boten verbunden sein
- D) Sie müssen immer ein Firmenlogo tragen
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Richtig: C. Behältnisse müssen handhabbar sein und dürfen nicht fest mit dem Boten verbunden sein. So kann der Bote das Behältnis bei einem Überfall sofort aufgeben und wird nicht selbst zum Ziel.
Unter welcher Bedingung ist ein Geldbehältnis mit technischer Transportsicherung nach den Durchführungsanweisungen als Ausnahme geeignet?
- A) Der Bote trägt den Schlüssel zum Deaktivieren gut versteckt in der Brusttasche
- B) Die Sicherung ist für Außenstehende nicht zu erkennen
- C) Das Behältnis ist mit einer Kette am Gürtel befestigt
- D) Der Bote hat auf dem öffentlichen Weg keinen Zugriff auf die Werte
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Richtig: D. Der Bote darf keine Schlüssel oder Elemente zum Deaktivieren mitführen, damit er nicht erpressbar ist. Außerdem muss die Sicherung für Außenstehende deutlich erkennbar sein.
Ein Geldbote in Dienstkleidung parkt in einer für Kunden offenen Tiefgarage und geht von dort allein mit dem Geldkoffer zum Aufzug. Was trifft zu?
- A) Zulässig, weil die Tiefgarage überdacht ist
- B) Unzulässig, denn eine solche Tiefgarage zählt als öffentlicher Bereich
- C) Zulässig, weil der Aufzug nicht öffentlich ist
- D) Zulässig, wenn er den Koffer am Handgelenk befestigt und zügig zum Aufzug geht
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Richtig: B. Nach den Durchführungsanweisungen erfüllen für Außenstehende zugängliche Parkhäuser und Tiefgaragen nicht die Voraussetzungen eines geschützten Bereichs. Es gilt die Zwei-Personen-Regel.
Für welche Tätigkeiten gilt die Zwei-Personen-Regel nach den Durchführungsanweisungen ebenfalls?
- A) Befüllen oder Entleeren von Geldautomaten
- B) Kontrollgang in einem leeren Bürogebäude
- C) Beschicken von Nachttresoren
- D) Ausgabe von Besucherausweisen an der Pforte
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Richtig: A und C. Die Regel gilt auch, wenn Täter direkten Zugriff auf Geldbestände hätten, etwa beim Ver- und Entsorgen von Geldautomaten oder beim Beschicken von Nachttresoren. Kontrollgang und Pfortendienst gehören nicht dazu.
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Ordnungswidrigkeiten nach DGUV Vorschrift 23 (§28)
Auf welche Vorschrift stützt sich §28 DGUV Vorschrift 23 bei Ordnungswidrigkeiten?
- A) §144 Gewerbeordnung
- B) §209 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII
- C) §25 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
- D) §323c Strafgesetzbuch
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Richtig: B. §28 verweist auf §209 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII. Gewerbeordnung und Arbeitsschutzgesetz haben eigene Bußgeldvorschriften, die von staatlichen Behörden verfolgt werden.
Bis zu welcher Höhe kann ein Bußgeld nach §28 DGUV Vorschrift 23 verhängt werden?
- A) Bis zu 1.000 Euro
- B) Bis zu 2.500 Euro
- C) Bis zu 10.000 Euro
- D) Bis zu 50.000 Euro
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Richtig: C. Nach §209 Abs. 3 SGB VII kann eine Ordnungswidrigkeit nach Abs. 1 Nr. 1 mit bis zu 10.000 Euro geahndet werden. 2.500 Euro gelten nur für andere Fälle des §209.
Wer kann nach §28 in Verbindung mit §2 DGUV Vorschrift 23 ordnungswidrig handeln?
- A) Nur der Auftraggeber des Bewachungsvertrags
- B) Der Unternehmer
- C) Nur Personen mit Leitungsfunktion
- D) Versicherte, also auch Wachpersonen
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Richtig: B und D. Nach §2 richten sich die Bestimmungen an Unternehmer und Versicherte. Deshalb können beide ordnungswidrig handeln, jeweils für die Pflicht, die sie trifft.
Welche Verschuldensform reicht für eine Ordnungswidrigkeit nach §28 aus?
- A) Nur direkter Vorsatz
- B) Nur grobe Fahrlässigkeit
- C) Vorsatz oder Fahrlässigkeit
- D) Nur Wiederholung nach einer Abmahnung
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Richtig: C. §28 erfasst vorsätzliche und fahrlässige Verstöße. Eine Abmahnung oder grobe Fahrlässigkeit ist keine Voraussetzung.
Welche Verstöße einer Wachperson sind in §28 als Ordnungswidrigkeit aufgeführt?
- A) Dienstantritt in nicht nüchternem Zustand
- B) Fehlende Ersatzbrille trotz Sehschwäche
- C) Befestigen der Hundeleine am Fahrrad
- D) Unpünktlicher Dienstbeginn ohne Entschuldigung
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Richtig: A und C. §5 Satz 3 und §16 Abs. 4 stehen in der Liste des §28. §11 Brillenträger ist dort nicht aufgeführt, und Unpünktlichkeit ist eine arbeitsrechtliche Frage.
Welche Stelle ist für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten nach §28 DGUV Vorschrift 23 zuständig?
- A) Die örtliche Gewerbebehörde
- B) Die Industrie- und Handelskammer
- C) Der Unfallversicherungsträger
- D) Die Staatsanwaltschaft
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Richtig: C. Nach §210 SGB VII ist der Unfallversicherungsträger Verwaltungsbehörde für diese Ordnungswidrigkeiten, im Bewachungsgewerbe meist die VBG.
Zum Thema Ordnungswidrigkeiten nach DGUV Vorschrift 23 (§28) →
Arbeitsunfall und Wegeunfall
Welche Merkmale gehören nach §8 SGB VII zum Begriff des Unfalls?
- A) Ein zeitlich begrenztes Ereignis
- B) Ein Ereignis, das sich über mehrere Monate entwickelt
- C) Ein Ereignis, das von außen auf den Körper einwirkt
- D) Ein Ereignis, das ein Dritter vorsätzlich herbeiführt
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Richtig: A und C. Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder Tod führen. Ein Fremdverschulden ist nicht nötig, schleichende Prozesse sind keine Unfälle.
Ein Revierfahrer verunglückt auf der Fahrt zwischen zwei Kundenobjekten. Was liegt vor?
- A) Ein Wegeunfall nach §8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII
- B) Ein Arbeitsunfall auf einem Betriebsweg
- C) Ein privater Unfall, weil er im Auto saß
- D) Eine Berufskrankheit nach §9 SGB VII
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Richtig: B. Fahrten zwischen Revierobjekten gehören zur Arbeit selbst. Ein Unfall dabei ist ein Arbeitsunfall auf einem Betriebsweg, kein Wegeunfall.
Wo beginnt nach der Rechtsprechung der versicherte Weg zur Arbeit?
- A) An der Wohnungstür im Treppenhaus
- B) Am Arbeitsort selbst
- C) An der Außentür des Wohngebäudes
- D) Ab dem Einsteigen in das Fahrzeug
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Richtig: C. Der versicherte Weg beginnt mit dem Durchschreiten der Außentür des Wohngebäudes. Ein Sturz im eigenen Treppenhaus ist deshalb kein Wegeunfall.
Welche Umwege auf dem Weg zur Arbeit sind nach §8 Abs. 2 SGB VII versichert?
- A) Ein Umweg, um das eigene Kind wegen der Arbeit in die Kita zu bringen
- B) Ein Umweg zum Supermarkt für den Wocheneinkauf
- C) Ein Umweg, um mit Kollegen eine Fahrgemeinschaft zu bilden
- D) Ein Umweg zur Bank, um Geld abzuheben
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Richtig: A und C. Versichert sind Umwege für die Betreuung von Kindern wegen der Berufstätigkeit und für Fahrgemeinschaften. Einkäufe und Bankbesuche sind private Zwecke.
Ab welcher Dauer der Arbeitsunfähigkeit muss der Unternehmer einen Unfall dem Unfallversicherungsträger anzeigen?
- A) Bei jeder ärztlichen Behandlung
- B) Bei mehr als einem Tag
- C) Bei mehr als drei Tagen
- D) Erst bei mehr als sechs Wochen
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Richtig: C. Nach §193 SGB VII ist ein Unfall anzuzeigen, wenn der Versicherte getötet wird oder mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist. Die Anzeige ist binnen drei Tagen zu erstatten.
Du stürzt auf dem Heimweg in einem Laden, in dem du privat einkaufst. Was gilt?
- A) Wegeunfall, weil du auf dem Heimweg warst
- B) Während der privaten Unterbrechung besteht kein Versicherungsschutz
- C) Arbeitsunfall, weil du noch Dienstkleidung trägst
- D) Versichert ist nur, wer den Einkauf vorher beim Arbeitgeber anmeldet
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Richtig: B. Eine Unterbrechung aus privaten Gründen ist nicht versichert. Der Schutz lebt nach der Rechtsprechung erst wieder auf, wenn du den Heimweg fortsetzt und die Unterbrechung nicht länger als zwei Stunden gedauert hat.
Zum Thema Arbeitsunfall und Wegeunfall →
Die Gefährdungsbeurteilung
Wer ist nach §5 ArbSchG verpflichtet, die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen?
- A) Der Arbeitgeber
- B) Der Sicherheitsbeauftragte
- C) Die Berufsgenossenschaft
- D) Der Auftraggeber des Bewachungsvertrags
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Richtig: A. Die Pflicht trifft den Arbeitgeber. Er kann sich beraten lassen, etwa durch Fachkraft für Arbeitssicherheit oder Betriebsarzt, bleibt aber verantwortlich.
Welche Gefährdungsfaktoren nennt §5 Abs. 3 ArbSchG ausdrücklich?
- A) Psychische Belastungen bei der Arbeit
- B) Die wirtschaftliche Lage des Auftraggebers
- C) Unzureichende Qualifikation und Unterweisung
- D) Die private Freizeitgestaltung der Beschäftigten
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Richtig: A und C. Zu den genannten Faktoren gehören unter anderem psychische Belastungen sowie unzureichende Qualifikation und Unterweisung. Wirtschaftliche Lage und Freizeit sind keine Gefährdungen im Sinne des Gesetzes.
In welcher Rangfolge sind Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip zu wählen?
- A) Persönlich, organisatorisch, technisch, Substitution
- B) Organisatorisch, persönlich, Substitution, technisch
- C) Technisch, persönlich, organisatorisch, Substitution
- D) Substitution, technisch, organisatorisch, persönlich
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Richtig: D. Gefahren sind an der Quelle zu bekämpfen, individuelle Schutzmaßnahmen sind nachrangig. Deshalb kommt persönliche Schutzausrüstung erst an letzter Stelle.
Was muss nach §6 ArbSchG dokumentiert werden?
- A) Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung
- B) Die festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes
- C) Die Namen aller Kunden des Unternehmens
- D) Der Stundenlohn der eingesetzten Wachpersonen
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Richtig: A und B. Die Unterlagen müssen das Ergebnis, die festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung zeigen. Kundendaten und Löhne gehören nicht dazu.
Die Kontrollroute führt nach einem Umbau über einen Hof, auf dem nachts Lkw rangieren. Welche Maßnahme kommt nach dem STOP-Prinzip zuerst in Betracht?
- A) Der Wachperson eine Warnweste geben
- B) Die Route so verlegen, dass sie den Rangierbereich nicht mehr kreuzt
- C) Die Wachperson schriftlich auf das Risiko hinweisen und unterschreiben lassen
- D) Die Kontrollgänge auf dem Hof künftig einfach schneller durchführen
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Richtig: B. Vorrang hat die Beseitigung der Gefahr an der Quelle. Warnweste und Hinweise sind nachrangige Maßnahmen, die nur ergänzen, wenn die Gefahr nicht beseitigt werden kann.
Wann muss eine bestehende Gefährdungsbeurteilung überprüft werden?
- A) Nur wenn die Berufsgenossenschaft das bei einer Besichtigung schriftlich anordnet
- B) Nur alle zehn Jahre
- C) Wenn sich die betrieblichen Gegebenheiten geändert haben
- D) Nur wenn ein Beschäftigter kündigt
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Richtig: C. Nach §3 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1 ist die Gefährdungsbeurteilung insbesondere dann zu überprüfen, wenn sich die betrieblichen Gegebenheiten hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz verändert haben.
Zum Thema Die Gefährdungsbeurteilung →
Die Unterweisung
Wie oft muss eine Unterweisung nach §4 DGUV Vorschrift 1 mindestens wiederholt werden?
- A) Alle drei Jahre
- B) Einmal jährlich
- C) Nur bei Arbeitsplatzwechsel
- D) Alle zwei Jahre gemeinsam mit der Erste-Hilfe-Fortbildung
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Richtig: B. §4 Abs. 1 DGUV Vorschrift 1 verlangt eine Wiederholung erforderlichenfalls, mindestens aber einmal jährlich. Der Zwei-Jahres-Rhythmus gilt für die Fortbildung der Ersthelfer.
Bei welchen Anlässen muss nach §12 ArbSchG vor Aufnahme der Tätigkeit unterwiesen werden?
- A) Bei der Einstellung
- B) Bei jedem Wechsel des Dienstwagens innerhalb derselben Baureihe
- C) Bei Einführung neuer Arbeitsmittel
- D) Nach jedem Urlaub über eine Woche
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Richtig: A und C. §12 ArbSchG nennt Einstellung, Veränderungen im Aufgabenbereich, neue Arbeitsmittel und neue Technologien. Urlaub oder ein baugleicher Wagen sind keine solchen Anlässe.
Wann findet die Unterweisung nach §12 ArbSchG statt?
- A) In der Freizeit, weil sie der eigenen Sicherheit dient
- B) Nur auf Wunsch des Beschäftigten
- C) Während der Arbeitszeit
- D) Am Wochenende gegen gesonderte Bezahlung durch die Berufsgenossenschaft
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Richtig: C. Die Unterweisung erfolgt während der Arbeitszeit. Kosten für Arbeitsschutzmaßnahmen darf der Arbeitgeber nach §3 Abs. 3 ArbSchG nicht den Beschäftigten auferlegen.
Ein Bewachungsunternehmen setzt dich als Leiharbeitnehmer in einem fremden Betrieb ein. Wer ist dort für deine Unterweisung zuständig?
- A) Der Entleiher, in dessen Betrieb du arbeitest
- B) Du selbst durch Lesen der Hausordnung
- C) Die IHK im Rahmen der Unterrichtung
- D) Der Verleiher allein, auch wenn er den Einsatzort nicht kennt
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Richtig: A. Bei Arbeitnehmerüberlassung trifft die Unterweisungspflicht nach §12 Abs. 2 ArbSchG den Entleiher. Die sonstigen Pflichten des Verleihers bleiben bestehen.
Was unterscheidet die Unterweisung von der Unterrichtung nach §34a GewO?
- A) Die Unterweisung betrifft den Arbeitsschutz am konkreten Arbeitsplatz
- B) Die Unterweisung wird bei der IHK abgelegt
- C) Die Unterrichtung ist eine gewerberechtliche Qualifikation
- D) Beide Begriffe meinen genau dasselbe
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Richtig: A und C. Die Unterweisung ist Pflicht des Arbeitgebers zum Arbeitsschutz. Die Unterrichtung ist eine gewerberechtliche Voraussetzung, die bei der IHK erfolgt.
Was gilt für persönliche Schutzausrüstung gegen tödliche Gefahren nach §31 DGUV Vorschrift 1?
- A) Es reicht, die Gebrauchsanleitung auszuhändigen
- B) Die Benutzungsinformation ist in Unterweisungen mit Übungen zu vermitteln
- C) Eine Unterweisung ist nur bei der ersten Ausgabe nötig
- D) Nur der Sicherheitsbeauftragte muss die Gebrauchsanleitung im Detail kennen
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Richtig: B. Für PSA gegen tödliche Gefahren oder bleibende Gesundheitsschäden verlangt §31 Unterweisungen mit Übungen. Ein Merkblatt allein genügt nicht.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Wer trägt die Kosten für die erforderliche persönliche Schutzausrüstung?
- A) Die Wachperson, weil sie die Ausrüstung persönlich nutzt
- B) Der Arbeitgeber
- C) Der Auftraggeber des Bewachungsvertrags
- D) Die Berufsgenossenschaft über einen Zuschuss je Mitarbeiter
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Richtig: B. Nach §3 Abs. 3 ArbSchG darf der Arbeitgeber Kosten für Arbeitsschutzmaßnahmen nicht den Beschäftigten auferlegen. Dazu gehört die erforderliche PSA.
Was zählt nach §1 Abs. 3 PSA-Benutzungsverordnung nicht als persönliche Schutzausrüstung?
- A) Sicherheitsschuhe auf einer Baustelle
- B) Normale Uniform, die nicht speziell dem Schutz dient
- C) Ein Reizstoffsprühgerät zur Selbstverteidigung
- D) Eine stichhemmende Schutzweste
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Richtig: B und C. Ausgenommen sind unter anderem Uniformen, die nicht speziell dem Schutz dienen, und Selbstverteidigungs- und Abschreckungsmittel. Sicherheitsschuhe und Schutzwesten sind klassische PSA.
Welche Pflichten haben Versicherte nach §30 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1 im Umgang mit PSA?
- A) Die PSA bestimmungsgemäß benutzen
- B) Die PSA selbst auf eigene Kosten nachkaufen
- C) Festgestellte Mängel unverzüglich dem Unternehmer melden
- D) Die PSA nach jeder Schicht an Kollegen weitergeben
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Richtig: A und C. Versicherte müssen PSA bestimmungsgemäß benutzen, regelmäßig auf ihren Zustand prüfen und Mängel unverzüglich melden. Nachkaufen auf eigene Kosten ist nicht ihre Pflicht.
Welchen Rang hat persönliche Schutzausrüstung unter den Arbeitsschutzmaßnahmen?
- A) Sie hat Vorrang vor allen anderen Maßnahmen
- B) Sie steht gleichrangig neben technischen Maßnahmen und kann diese ersetzen
- C) Sie ist nur bei Unfällen vorgeschrieben
- D) Sie ist nachrangig zu technischen und organisatorischen Maßnahmen
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Richtig: D. Nach §4 ArbSchG sind individuelle Schutzmaßnahmen nachrangig. Erst wird versucht, die Gefahr zu beseitigen oder technisch und organisatorisch zu beherrschen.
Was muss der Arbeitgeber nach §29 DGUV Vorschrift 1 vor der Bereitstellung von PSA tun?
- A) Die Versicherten anhören
- B) Die Zustimmung der Polizei einholen
- C) Eine Kaution von den Beschäftigten verlangen
- D) Den Auftraggeber um Erlaubnis bitten
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Richtig: A. §29 Abs. 1 DGUV Vorschrift 1 verlangt, die Versicherten vor der Bereitstellung anzuhören. So wird sichergestellt, dass die PSA passt und akzeptiert wird.
Am Tor eines Werksgeländes zeigt ein Gebotszeichen Schutzhelm. Du gehst nur kurz zur Kontrolle hinein. Was gilt?
- A) Für Wachpersonen gilt das Gebot nicht
- B) Du musst den Helm nur bei Tageslicht tragen
- C) Das Gebot gilt auch für dich, du trägst den Helm
- D) Du darfst ohne Helm hinein, wenn du dich beeilst und Abstand zu Anlagen hältst
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Richtig: C. Gebotszeichen gelten für alle, die den Bereich betreten, auch für Wachpersonen und auch bei kurzem Aufenthalt. Fehlt die PSA, meldest du das.
Zum Thema Persönliche Schutzausrüstung (PSA) →
Alleinarbeit und Personen-Notsignal-Anlagen
Was verlangt §8 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1, wenn eine gefährliche Arbeit von einer Person allein ausgeführt wird?
- A) Die Arbeit ist in jedem Fall verboten
- B) Zusätzliche technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen
- C) Eine Genehmigung der Berufsgenossenschaft für jede Schicht
- D) Eine wöchentliche arbeitsmedizinische Untersuchung der allein arbeitenden Person
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Richtig: B. Gefährliche Alleinarbeit ist nicht verboten, erfordert aber über die allgemeinen Schutzmaßnahmen hinaus geeignete technische oder organisatorische Personenschutzmaßnahmen.
Welche Alarme einer Personen-Notsignal-Anlage werden ohne Zutun der Person ausgelöst?
- A) Lagealarm bei längerer Schräglage des Geräts
- B) Alarm durch Drücken der Notsignaltaste
- C) Ruhealarm bei Bewegungslosigkeit
- D) Sprachanruf der Person bei der Leitstelle
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Richtig: A und C. Lage- und Ruhealarm sind willensunabhängige Alarme. Die Notsignaltaste und ein Anruf setzen voraus, dass die Person noch selbst handeln kann.
Was löst einen Lagealarm aus?
- A) Das Gerät wird vom Körper abgerissen
- B) Eine fällige Quittierung bleibt aus
- C) Das Gerät bleibt über eine festgelegte Zeit in Schräglage
- D) Die Person bewegt sich schnell und anhaltend, etwa bei einer Flucht vor einem Angreifer
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Richtig: C. Der Lagealarm reagiert auf eine Neigung des Geräts über einen bestimmten Winkel und Zeitraum, zum Beispiel wenn die Person am Boden liegt. Abriss ist Verlustalarm, fehlende Quittierung ist Zeitalarm.
Wie oft ist die Funktion einer Meldeeinrichtung für Alleinarbeit nach der DGUV Information 212-139 zu kontrollieren?
- A) Einmal im Monat durch den Hersteller oder einen beauftragten Kundendienst
- B) Vor Aufnahme der Tätigkeit, mindestens arbeitstäglich
- C) Nur nach einem Fehlalarm
- D) Einmal jährlich bei der Unterweisung
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Richtig: B. Die Funktionskontrolle hat vor Aufnahme der Tätigkeit, mindestens aber arbeitstäglich, zu erfolgen. Prüfungen durch befähigte Personen kommen zusätzlich hinzu.
Eine Alleinarbeit wird als kritisch eingestuft, die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls ist aber nicht hoch. Welche Maßnahmen kommen in Betracht?
- A) Eine Personen-Notsignal-Anlage nach DGUV Regel 112-139
- B) Ein normales Mobiltelefon in der Jackentasche
- C) Die Anwesenheit einer zweiten Person
- D) Ein Kontrollanruf zu Schichtbeginn
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Richtig: A und C. Bei kritischer Gefährdung ist die Person nach einem Unfall nicht mehr handlungsfähig. Deshalb braucht es eine PNA nach DGUV Regel 112-139 oder eine zweite Person. Ist die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls zusätzlich hoch, ist Alleinarbeit unzulässig.
Welcher Gefährdungsstufe ordnet die DGUV Information 212-139 den Revierdienst als grobe Orientierung zu?
- A) Gering
- B) Erhöht
- C) Kritisch
- D) Keiner, weil Wachdienst ausgenommen ist
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Richtig: B. Die Information nennt den Revierdienst als Beispiel für erhöhte Gefährdung, den Empfangsbereich als gering. Maßgeblich bleibt die konkrete Gefährdungsbeurteilung.
Zum Thema Alleinarbeit und Personen-Notsignal-Anlagen →
Erste Hilfe im Wachdienst
Wie viele Ersthelfer müssen nach §26 DGUV Vorschrift 1 bei 2 bis 20 anwesenden Versicherten mindestens zur Verfügung stehen?
- A) Keiner, erst ab 21 Personen
- B) Zwei Ersthelfer
- C) Zehn Prozent der Belegschaft, mindestens drei
- D) Ein Ersthelfer
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Richtig: D. Bei 2 bis 20 anwesenden Versicherten ist mindestens ein Ersthelfer vorgeschrieben. Prozentsätze gelten erst bei mehr als 20 Anwesenden.
In welchen Zeitabständen sind Ersthelfer nach §26 Abs. 3 DGUV Vorschrift 1 in der Regel fortzubilden?
- A) Jährlich
- B) Alle fünf Jahre
- C) Alle zwei Jahre
- D) Nur einmal nach der Ausbildung
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Richtig: C. Ersthelfer werden in der Regel alle zwei Jahre fortgebildet. Die jährliche Frist gilt für die Unterweisung nach §4 DGUV Vorschrift 1.
Was gilt nach §24 Abs. 6 DGUV Vorschrift 1 für die Dokumentation von Erste-Hilfe-Leistungen?
- A) Sie ist fünf Jahre verfügbar zu halten
- B) Sie ist vertraulich zu behandeln
- C) Sie wird nach drei Monaten vernichtet
- D) Sie wird am Schwarzen Brett ausgehängt
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Richtig: A und B. Jede Erste-Hilfe-Leistung ist zu dokumentieren, die Dokumentation fünf Jahre lang verfügbar zu halten und vertraulich zu behandeln, weil sie Gesundheitsdaten enthält.
Eine Person ist bewusstlos und atmet normal. Was tust du?
- A) Sofort mit der Herzdruckmassage beginnen
- B) Die Person in die stabile Seitenlage bringen und den Notruf absetzen
- C) Der Person etwas zu trinken geben
- D) Die Person mit dem Oberkörper aufrecht hinsetzen und warten, bis sie wieder aufwacht
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Richtig: B. Bei Bewusstlosigkeit mit normaler Atmung kommt die stabile Seitenlage, dazu der Notruf und eine laufende Kontrolle der Atmung. Herzdruckmassage ist bei fehlender normaler Atmung nötig.
Welche Aufgaben übernimmt eine Wachperson im Objekt bei einem medizinischen Notfall typischerweise zusätzlich zur Ersten Hilfe?
- A) Den Rettungsdienst an der Zufahrt einweisen
- B) Eine Diagnose stellen und Medikamente ausgeben
- C) Tore, Schranken und Aufzüge für den Rettungsdienst freigeben
- D) Die verletzte Person selbst ins Krankenhaus fahren
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Richtig: A und C. Die Wachperson kennt das Objekt und hat Zugang zu Toren und Aufzügen. Damit verkürzt sie die Zeit bis zur Versorgung. Diagnosen, Medikamente und Privattransporte gehören nicht dazu.
In welchem Verhältnis werden Herzdruckmassage und Beatmung bei der Wiederbelebung eines Erwachsenen durchgeführt?
- A) 15 Kompressionen zu 2 Beatmungen
- B) 5 Kompressionen zu 1 Beatmung, bis der Rettungsdienst kommt
- C) 30 Kompressionen zu 2 Beatmungen
- D) 60 Kompressionen zu 5 Beatmungen
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Richtig: C. Für Laienhelfer gilt beim Erwachsenen das Verhältnis 30 zu 2. Die Drucktiefe beträgt 5 bis 6 cm, das Tempo 100 bis 120 pro Minute.
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Der Sicherheitsbeauftragte
Welche Aufgaben haben Sicherheitsbeauftragte nach §22 Abs. 2 SGB VII?
- A) Sich vom Vorhandensein und der ordnungsgemäßen Benutzung der Schutzausrüstungen überzeugen
- B) Kollegen verbindliche Weisungen zur Arbeitssicherheit erteilen
- C) Auf Unfall- und Gesundheitsgefahren für die Versicherten aufmerksam machen
- D) Bußgelder bei Verstößen gegen Unfallverhütungsvorschriften verhängen
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Richtig: A und C. Sicherheitsbeauftragte unterstützen den Unternehmer, prüfen Schutzeinrichtungen und PSA und weisen auf Gefahren hin. Weisungen erteilen oder Bußgelder verhängen dürfen sie nicht.
Welche Befugnis hat ein Sicherheitsbeauftragter gegenüber seinen Kollegen?
- A) Er hat keine Weisungsbefugnis
- B) Er kann sie bei Verstößen abmahnen
- C) Er darf sie vom Dienst nach Hause schicken
- D) Er kann ihnen die Schutzausrüstung entziehen
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Richtig: A. Sicherheitsbeauftragte haben keine Weisungsbefugnis. Sie können ansprechen, überzeugen und melden, die Verantwortung bleibt beim Unternehmer und den Vorgesetzten.
Was gilt nach §22 Abs. 3 SGB VII für Sicherheitsbeauftragte?
- A) Sie haften persönlich für jeden Unfall in ihrem Bereich
- B) Sie erhalten ein gesetzliches Zusatzgehalt
- C) Sie sind unkündbar, solange sie bestellt sind
- D) Sie dürfen wegen der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht benachteiligt werden
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Richtig: D. Das Gesetz enthält ein Benachteiligungsverbot von der Bestellung bis zum Widerruf. Eine persönliche Haftung für Unfälle, ein Zusatzgehalt oder einen allgemeinen Kündigungsschutz sieht §22 nicht vor.
Wer bestellt die Sicherheitsbeauftragten?
- A) Die Berufsgenossenschaft nach einer Betriebsbesichtigung durch die Aufsichtsperson
- B) Die Fachkraft für Arbeitssicherheit allein
- C) Der Unternehmer unter Beteiligung des Betriebs- oder Personalrats
- D) Die Belegschaft durch geheime Wahl
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Richtig: C. Der Unternehmer bestellt die Sicherheitsbeauftragten unter Beteiligung des Betriebs- oder Personalrats. Der Unfallversicherungsträger kann die Bestellung bei besonderer Gefährdung nur anordnen.
Ab welcher Beschäftigtenzahl müssen nach der aktuellen Fassung von §22 Abs. 1 SGB VII im Regelfall Sicherheitsbeauftragte bestellt werden?
- A) Ab 10 Beschäftigten
- B) Ab 500 Beschäftigten
- C) Ab regelmäßig 50 Beschäftigten
- D) Ab dem ersten Beschäftigten, unabhängig von der Gefährdung
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Richtig: C. Seit der Reform 2026 besteht die Pflicht im Regelfall ab regelmäßig 50 Beschäftigten. Bei mehr als 20 und weniger als 50 Beschäftigten nur, wenn eine besondere Gefährdung besteht.
Wodurch unterscheidet sich der Sicherheitsbeauftragte von der Fachkraft für Arbeitssicherheit?
- A) Die Fachkraft berät den Unternehmer fachkundig nach dem Arbeitssicherheitsgesetz
- B) Der Sicherheitsbeauftragte ist dem Betriebsarzt gegenüber weisungsbefugt
- C) Der Sicherheitsbeauftragte ist ein Kollege vor Ort, der unterstützt und meldet
- D) Beide Begriffe bezeichnen dieselbe Funktion
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Richtig: A und C. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist eine fachkundige Beraterin des Unternehmers nach ASiG. Der Sicherheitsbeauftragte ist ein Beschäftigter, der im Arbeitsalltag unterstützt und auf Gefahren hinweist.
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ASR A1.3: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung
Welche Form und Farbe hat ein Gebotszeichen nach ASR A1.3?
- A) Roter Kreis mit Diagonalbalken
- B) Blauer Kreis mit weißem Symbol
- C) Gelbes Dreieck mit schwarzem Rand
- D) Grünes Quadrat mit weißem Symbol
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Richtig: B. Gebotszeichen sind runde Zeichen mit blauer Sicherheitsfarbe und weißem Symbol. Der rote Kreis mit Balken ist ein Verbot, das gelbe Dreieck eine Warnung, das grüne Quadrat ein Rettungszeichen.
Welche Zeichenarten verwenden Rot als Sicherheitsfarbe?
- A) Verbotszeichen
- B) Gebotszeichen
- C) Brandschutzzeichen
- D) Rettungszeichen
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Richtig: A und C. Rot ist die Sicherheitsfarbe für Verbote und für den Brandschutz. Verbotszeichen sind rund mit Balken, Brandschutzzeichen quadratisch.
Wofür steht der Buchstabe M bei Zeichen wie M001 oder M004 nach DIN EN ISO 7010?
- A) Für Mängelzeichen
- B) Für Markierungen auf dem Boden
- C) Für Gebotszeichen
- D) Für Meldezeichen der Brandmeldeanlage
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Richtig: C. M steht für mandatory, also Gebot. P steht für Verbot, W für Warnung, E für Rettung und F für Brandschutz.
Wie sind zeitlich begrenzte Gefahren und Notrufe wie ein Brandalarm nach ASR A1.3 zu übermitteln?
- A) Durch Leucht- oder Schallzeichen oder verbale Kommunikation
- B) Ausschließlich durch fest montierte Schilder
- C) Durch einen Aushang am Schwarzen Brett
- D) Nur durch Handzeichen des Wachpersonals an allen Ein- und Ausgängen des Gebäudes
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Richtig: A. Für zeitlich begrenzte Risiken und Notrufe sieht die ASR Leucht-, Schallzeichen oder verbale Kommunikation vor. Dauerhafte Sicherheitszeichen sind für ständige Hinweise gedacht.
Welche Anforderungen stellt die ASR A1.3 an die Anbringung von Sicherheitszeichen?
- A) Sie sind deutlich erkennbar und dauerhaft anzubringen
- B) Sie sollen möglichst zahlreich nebeneinander hängen
- C) Verbots-, Warn- und Gebotszeichen gehören an den Zugang zum Gefahrbereich
- D) Sie dürfen nach eigenem Entwurf des Auftraggebers gestaltet werden
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Richtig: A und C. Zeichen müssen deutlich erkennbar und dauerhaft sein, Verbots-, Warn- und Gebotszeichen am Zugang zum Gefahrbereich. Eine Anhäufung ist zu vermeiden, und für festgelegte Aussagen sind nur die zugeordneten Zeichen erlaubt.
Was gilt für das allgemeine Warnzeichen W001?
- A) Es darf frei für jede Art von Hinweis verwendet werden
- B) Es ersetzt alle anderen Warnzeichen
- C) Es darf nur mit einem Zusatzzeichen verwendet werden, das die Gefahr konkretisiert
- D) Es ist seit der Änderung der ASR im Jahr 2022 nicht mehr zulässig und wird ersetzt
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Richtig: C. Das allgemeine Warnzeichen W001 darf nach Anhang 1 der ASR A1.3 nur zusammen mit einem Zusatzzeichen verwendet werden, das die Gefahr konkret benennt.
Zum Thema ASR A1.3: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung →
Kennzeichnung ständiger Gefahrenstellen
Wie werden ständige Hindernisse und Gefahrstellen nach ASR A1.3 vorzugsweise gekennzeichnet?
- A) Mit rot-weißen Streifen im Wechsel
- B) Mit blau-weißen Streifen
- C) Mit gelb-schwarzen Streifen
- D) Mit grünen Streifen auf weißem Grund
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Richtig: C. Gelb-schwarze Streifen sind vorzugsweise für ständige Hindernisse und Gefahrstellen zu verwenden. Rot-weiß ist für zeitlich begrenzte Gefahrstellen vorgesehen.
Welche Gefahrstellen werden nach ASR A1.3 vorzugsweise mit rot-weißen Streifen gekennzeichnet?
- A) Eine Baugrube während der Bauarbeiten
- B) Die feste Kante einer Laderampe
- C) Ein Schacht, der nur während einer Reparatur offen ist
- D) Ein dauerhaft niedriger Durchgang im Keller
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Richtig: A und C. Rot-weiß ist vorzugsweise für zeitlich begrenzte Hindernisse und Gefahrstellen gedacht, etwa Baugruben oder vorübergehend offene Schächte. Rampenkanten und niedrige Durchgänge sind ständige Gefahrstellen und werden gelb-schwarz markiert.
Welche Anforderungen gelten für die Streifen einer Sicherheitsmarkierung?
- A) Neigungswinkel von etwa 45 Grad
- B) Streifen immer senkrecht angeordnet
- C) Breitenverhältnis der Streifen 1:1
- D) Gelbe Streifen doppelt so breit wie schwarze
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Richtig: A und C. Die Streifen sind in einem Winkel von etwa 45 Grad anzuordnen, das Breitenverhältnis beträgt 1:1.
Wie sind die Streifen an Scher- und Quetschkanten anzubringen, die sich gegeneinander bewegen?
- A) Gegensinnig zueinander geneigt
- B) Parallel in dieselbe Richtung
- C) Nur auf einer der beiden Kanten
- D) Gar nicht, dort genügt ein Warnzeichen
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Richtig: A. An Scher- und Quetschkanten mit Relativbewegung sind die Streifen nach Nummer 5.2 der ASR gegensinnig geneigt anzubringen, damit die Gefahrenzone erkennbar ist.
Du findest auf dem Kontrollgang einen offenen, ungesicherten Schacht neben dem Weg. Was tust du?
- A) Du gehst weiter, weil Baustellen allein Sache des Auftraggebers sind
- B) Du klebst gelb-schwarzes Band darauf und musst danach nichts weiter tun
- C) Du wartest bis zum Schichtende und schreibst ihn dann ins Wachbuch
- D) Du sicherst ihn, soweit gefahrlos möglich, und meldest ihn sofort
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Richtig: D. Nach §8 Abs. 3 DGUV Vorschrift 23 musst du festgestellte Gefahren und getroffene Maßnahmen melden. Eine akute Gefahr sicherst du, soweit es ohne eigene Gefährdung geht, und meldest sie sofort.
Was verlangt §6 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 zu Gefahrstellen im Objekt?
- A) Gefahrstellen müssen nur im Wachbuch stehen
- B) Vermeidbare Gefahrstellen müssen beseitigt oder ausreichend abgesichert werden
- C) Der Auftraggeber muss jede Gefahrstelle zusätzlich durch eigenes Personal bewachen lassen
- D) Gefahrstellen sind nur bei Tageslicht relevant
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Richtig: B. Der Unternehmer darf Wach- und Sicherungsaufgaben nur übernehmen, wenn vermeidbare Gefahrstellen beseitigt oder ausreichend abgesichert werden. Markieren allein ersetzt das nicht.
Zum Thema Kennzeichnung ständiger Gefahrenstellen →
Gebotszeichen
Woran erkennst du ein Gebotszeichen nach ASR A1.3?
- A) Gelbes Dreieck mit schwarzem Symbol
- B) Roter Kreis mit weißem Hintergrund und Balken
- C) Blauer Kreis mit weißem Symbol
- D) Grünes Quadrat mit weißem Symbol
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Richtig: C. Gebotszeichen sind runde Zeichen in Blau mit weißem Symbol. Sie schreiben ein bestimmtes Verhalten vor.
Welche Bedeutung hat das Gebotszeichen M015?
- A) Warnweste benutzen
- B) Augenschutz benutzen
- C) Gehörschutz benutzen
- D) Fußgängerweg benutzen
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Richtig: A. M015 bedeutet Warnweste benutzen. M004 ist Augenschutz, M003 Gehörschutz und M024 Fußgängerweg benutzen.
Was gilt für das allgemeine Gebotszeichen M001?
- A) Es darf nur mit einem Zusatzzeichen verwendet werden
- B) Es bedeutet immer Schutzhelm tragen
- C) Es ersetzt alle anderen Gebotszeichen in einem Bereich
- D) Es ist ein weißes Ausrufezeichen auf blauem Grund
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Richtig: A und D. M001 zeigt ein Ausrufezeichen auf blauem Kreis und darf nur mit einem Zusatzzeichen verwendet werden, das das Gebot konkretisiert. Es steht weder für eine bestimmte PSA noch ersetzt es andere Zeichen.
Wo sind Gebotszeichen nach ASR A1.3 anzubringen?
- A) Im Pausenraum der Beschäftigten
- B) Am Zugang zum Gefahrbereich
- C) Ausschließlich im Flucht- und Rettungsplan
- D) Mitten im Gefahrbereich hinter der ersten Maschine
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Richtig: B. Verbots-, Warn- und Gebotszeichen müssen sichtbar am Zugang zum Gefahrbereich hängen, damit das Gebot gilt, bevor jemand den Bereich betritt.
Dein Kontrollgang führt durch eine Halle mit dem Gebotszeichen Gehörschutz benutzen. Was gilt?
- A) Für Wachpersonen gilt das Gebot nicht
- B) Du musst Gehörschutz tragen, auch wenn du nur durchgehst
- C) Der Arbeitgeber muss den Gehörschutz bereitstellen
- D) Du darfst ohne Schutz durch, wenn die Maschinen gerade leise sind
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Richtig: B und C. Gebote gelten für alle, die den Bereich betreten, auch bei kurzem Aufenthalt. Die erforderliche Schutzausrüstung stellt der Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung.
Ein Besucher weigert sich, im Helmpflichtbereich einen Schutzhelm zu tragen. Was darfst du als Wachperson an der Pforte?
- A) Ihm den Helm notfalls mit Gewalt aufsetzen
- B) Ihn nach §127 StPO vorläufig festnehmen
- C) Ihm im Rahmen des übertragenen Hausrechts den Zutritt verweigern
- D) Ihm ein Bußgeld nach der ASR A1.3 auferlegen
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Richtig: C. Das Gebotszeichen gibt dir kein Zwangsrecht. Im Rahmen des übertragenen Hausrechts und der Dienstanweisung kannst du den Zutritt verweigern. Eine Festnahme setzt eine Straftat voraus, Bußgelder verhängt keine Wachperson.
Rettungszeichen
Welche Form und Farbe hat ein Rettungszeichen nach ASR A1.3?
- A) Rotes Quadrat mit weißem Symbol
- B) Grünes Quadrat mit weißem Symbol
- C) Blauer Kreis mit weißem Symbol und rotem Rand
- D) Gelbes Dreieck mit schwarzem Symbol
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Richtig: B. Rettungszeichen sind quadratisch und grün mit weißem Symbol. Das rote Quadrat ist ein Brandschutzzeichen.
Was gilt für die Notausgangszeichen E001 und E002?
- A) Sie dürfen nur mit einem Richtungspfeil als Zusatzzeichen verwendet werden
- B) Sie sind nur in Gebäuden mit mehr als 100 Personen vorgeschrieben
- C) Sie zeigen eine laufende Person an einer Tür
- D) Sie sind gelb mit schwarzem Symbol
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Richtig: A und C. E001 und E002 zeigen eine laufende Person an einer Tür und dürfen nach Anhang 1 der ASR nur zusammen mit einem Richtungspfeil verwendet werden. Sie sind grün, nicht gelb.
Welche Einrichtung kennzeichnet das Rettungszeichen E010?
- A) Feuerlöscher
- B) Sammelstelle
- C) Brandmeldetelefon mit direkter Verbindung zur Feuerwehr
- D) Automatisierter Externer Defibrillator
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Richtig: D. E010 kennzeichnet einen AED. Die Sammelstelle ist E007, Feuerlöscher und Brandmeldetelefon haben rote Brandschutzzeichen der F-Reihe.
Welche Angaben muss ein Flucht- und Rettungsplan nach ASR A1.3 grafisch enthalten?
- A) Den Standort des Betrachters
- B) Die Namen aller Beschäftigten im Gebäude
- C) Den Verlauf der Fluchtwege
- D) Die Telefonnummer des Hausmeisters als einzige Angabe
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Richtig: A und C. Zum Plan gehören unter anderem Grundriss, Fluchtwege, Erste-Hilfe- und Brandschutzeinrichtungen und der Standort des Betrachters. Namenslisten gehören nicht hinein.
Ein Gebäude hat keine Sicherheitsbeleuchtung. Was gilt für die Rettungszeichen auf den Fluchtwegen?
- A) Sie müssen aus langnachleuchtendem Material bestehen
- B) Sie dürfen dann entfallen
- C) Sie müssen doppelt so groß sein
- D) Sie werden durch Taschenlampen der Wachpersonen ersetzt
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Richtig: A. Ohne Sicherheitsbeleuchtung muss die Erkennbarkeit der Rettungs- und Brandschutzzeichen auf Fluchtwegen durch langnachleuchtende Materialien gesichert sein, damit sie bei Stromausfall sichtbar bleiben.
Auf dem Kontrollgang findest du einen Notausgang, vor dem Paletten gestapelt sind. Was tust du?
- A) Du hängst das Rettungszeichen ab, damit niemand dorthin läuft
- B) Du notierst es und meldest es am nächsten Morgen
- C) Du lässt den Notausgang bis Schichtende abschließen, damit niemand die Paletten stiehlt
- D) Du sorgst dafür, dass der Ausgang freigeräumt wird, und meldest den Mangel
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Richtig: D. Ein zugestellter Notausgang ist eine akute Gefahr. Du lässt ihn sofort freiräumen und meldest den Mangel. Zeichen abhängen oder Türen abschließen verschärft die Gefahr.
Brandschutzzeichen
Welche Form und Farbe haben Brandschutzzeichen nach ASR A1.3?
- A) Rotes Quadrat mit weißem Symbol
- B) Roter Kreis mit Diagonalbalken
- C) Gelbes Dreieck mit schwarzem Flammensymbol
- D) Grünes Quadrat mit weißem Symbol
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Richtig: A. Brandschutzzeichen sind quadratisch, rot und haben ein weißes Symbol. Der rote Kreis mit Balken ist ein Verbotszeichen, das grüne Quadrat ein Rettungszeichen.
Was kennzeichnet das Brandschutzzeichen F005?
- A) Löschschlauch
- B) Brandmelder
- C) Feuerleiter
- D) Sammelstelle im Brandfall
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Richtig: B. F005 kennzeichnet einen Brandmelder zum manuellen Auslösen. F002 ist der Löschschlauch, F003 die Feuerleiter. Die Sammelstelle ist ein grünes Rettungszeichen.
Welche der folgenden Zeichen sind Brandschutzzeichen?
- A) Feuerlöscher (F001)
- B) Mit Wasser löschen verboten (P011)
- C) Brandmeldetelefon (F006)
- D) Notausgang (E002)
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Richtig: A und C. F001 und F006 gehören zu den Brandschutzzeichen. P011 ist ein Verbotszeichen, auch wenn es mit Löschen zu tun hat, und E002 ist ein Rettungszeichen.
Was dürfen Brandschutzzeichen nach ASR A1.3 als Zusatzzeichen erhalten?
- A) Ein gelbes Warndreieck
- B) Einen roten Diagonalbalken
- C) Einen Richtungspfeil
- D) Ein grünes Kreuz
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Richtig: C. Brandschutzzeichen können nach Nummer 5.1 der ASR mit einem Richtungspfeil als Zusatzzeichen verwendet werden, damit der Weg zum Gerät erkennbar ist.
Was prüfst du auf dem Kontrollgang an einem gekennzeichneten Feuerlöscherstandort?
- A) Ob der Feuerlöscher vorhanden und frei zugänglich ist
- B) Ob der Löscher zur Probe kurz ausgelöst werden kann
- C) Ob die Plombe intakt und die Prüfplakette gültig ist
- D) Ob der Löscher in einen abschließbaren Schrank gestellt wurde
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Richtig: A und C. Du kontrollierst, ob der Löscher da, zugänglich und unbenutzt ist und ob Plombe und Prüfung in Ordnung sind. Probeauslösen macht ihn unbrauchbar, Wegschließen behindert den Zugriff.
Ein Schild zeigt ein brennendes Streichholz in einem roten Kreis mit Diagonalbalken. Zu welcher Zeichenart gehört es?
- A) Brandschutzzeichen
- B) Warnzeichen
- C) Rettungszeichen
- D) Verbotszeichen
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Richtig: D. Ein roter Kreis mit Diagonalbalken ist immer ein Verbotszeichen, hier P003 Keine offene Flamme. Brandschutzzeichen sind rote Quadrate.
Zum Thema Brandschutzzeichen →
Verbotszeichen
Wie ist ein Verbotszeichen nach ASR A1.3 aufgebaut?
- A) Weißer Kreis, roter Rand und Balken, schwarzes Symbol
- B) Blauer Kreis mit weißem Symbol
- C) Rotes Quadrat mit weißem Symbol
- D) Gelbes Dreieck mit schwarzem Rand und schwarzem Symbol
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Richtig: A. Verbotszeichen sind runde Zeichen mit roter Sicherheitsfarbe, Diagonalbalken, weißem Hintergrund und schwarzem Symbol. Das rote Quadrat ist ein Brandschutzzeichen.
An welchen Stellen verlangt die DGUV Vorschrift 23 das Verbotszeichen "Zutritt für Unbefugte verboten"?
- A) An Hundezwingern
- B) An jedem Wachraum
- C) An Einrichtungen für die vorübergehende Anbindehaltung von Hunden
- D) An allen Fahrzeugen des Wachdienstes
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Richtig: A und C. Nach §13 Abs. 2 ist das Zeichen an Zwingern anzubringen, nach §14 Abs. 2 auch an den Einrichtungen für die Anbindehaltung. Für Wachräume oder Fahrzeuge schreibt die Vorschrift es nicht vor.
Was gilt für das allgemeine Verbotszeichen P001?
- A) Es bedeutet immer Rauchen verboten
- B) Es darf nur zusammen mit einem Zusatzzeichen verwendet werden
- C) Es ist ein Brandschutzzeichen für Löschverbote
- D) Es darf an Notausgängen anstelle des grünen Rettungszeichens hängen
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Richtig: B. P001 ist ein leerer roter Kreis mit Balken und darf nach Anhang 1 der ASR nur zusammen mit einem Zusatzzeichen verwendet werden. Rauchen verboten ist P002.
Welche Zeichen gehören zu den Verbotszeichen?
- A) Mit Wasser löschen verboten (P011)
- B) Feuerlöscher (F001)
- C) Aufzug im Brandfall nicht benutzen (P020)
- D) Augenschutz benutzen (M004)
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Richtig: A und C. P011 und P020 sind Verbotszeichen, auch wenn sie mit Brandschutz zu tun haben. F001 ist ein Brandschutzzeichen, M004 ein Gebotszeichen.
Ein Besucher raucht trotz Schild P002 im Lager und hört auf deine Aufforderung nicht auf. Was darfst du?
- A) Ihn nach §127 StPO vorläufig festnehmen
- B) Ihm ein Bußgeld nach der ASR A1.3 auferlegen
- C) Ihn im Rahmen des Hausrechts des Bereichs verweisen
- D) Ihm die Zigaretten abnehmen und sie bis zum Verlassen des Geländes behalten
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Richtig: C. Ein Verstoß gegen ein Rauchverbot ist in der Regel keine Straftat, eine Festnahme scheidet aus. Du kannst im Rahmen des übertragenen Hausrechts und der Dienstanweisung handeln, etwa den Besucher des Bereichs verweisen.
Was bedeutet das Verbotszeichen P023?
- A) Betreten der markierten Fläche verboten
- B) Essen und Trinken verboten
- C) Berühren verboten
- D) Abstellen oder Lagern verboten
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Richtig: D. P023 bedeutet Abstellen oder Lagern verboten, typisch vor Notausgängen oder Feuerlöschern. P024 ist Betreten der Fläche verboten, P022 Essen und Trinken verboten, P010 Berühren verboten.
Warnzeichen
Wie sieht ein Warnzeichen nach ASR A1.3 aus?
- A) Rote Raute mit schwarzem Symbol
- B) Gelbes Dreieck mit schwarzem Rand und schwarzem Symbol
- C) Weißes Dreieck mit rotem Rand
- D) Gelber Kreis mit schwarzem Rand und schwarzem Diagonalbalken
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Richtig: B. Warnzeichen sind gleichseitige Dreiecke mit gerundeten Ecken in Gelb mit schwarzem Rand und schwarzem Symbol. Das weiße Dreieck mit rotem Rand ist ein Verkehrszeichen, die rote Raute ein GHS-Piktogramm.
Wovor warnt das Zeichen W012?
- A) Vor Rutschgefahr
- B) Vor heißer Oberfläche an Maschinen
- C) Vor Absturzgefahr
- D) Vor elektrischer Spannung
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Richtig: D. W012 warnt vor elektrischer Spannung. Rutschgefahr ist W011, heiße Oberfläche W017 und Absturzgefahr W008.
Was gilt für das allgemeine Warnzeichen W001?
- A) Es zeigt ein schwarzes Ausrufezeichen
- B) Es verbietet jeden Zutritt zum Bereich
- C) Es darf nur mit einem konkretisierenden Zusatzzeichen verwendet werden
- D) Es ist blau mit weißem Symbol
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Richtig: A und C. W001 zeigt ein Ausrufezeichen und darf nur mit einem Zusatzzeichen verwendet werden, das die Gefahr konkretisiert. Ein Zutrittsverbot drückt es nicht aus.
Auf einem Kanister siehst du eine rot umrandete Raute mit einer schwarzen Flamme. Was ist das?
- A) Ein Warnzeichen nach ASR A1.3
- B) Ein Gefahrenpiktogramm nach der CLP-Verordnung
- C) Ein Brandschutzzeichen, das auf den nächsten Feuerlöscher im Lager hinweist
- D) Ein Verbotszeichen für offenes Feuer
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Richtig: B. Rot umrandete Rauten sind Gefahrenpiktogramme nach der CLP-Verordnung zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen. Warnzeichen nach ASR A1.3 sind gelbe Dreiecke.
Welche Warnzeichen weisen auf Gefahren hin, bei denen du auf dem Kontrollgang besonders auf deine Schritte achten musst?
- A) W007 Warnung vor Hindernissen am Boden
- B) W003 Warnung vor radioaktiven Stoffen
- C) W011 Warnung vor Rutschgefahr
- D) W004 Warnung vor Laserstrahl
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Richtig: A und C. W007 und W011 warnen vor Stolpern und Ausrutschen. W003 und W004 warnen vor Strahlung, also vor Gefahren, bei denen es um Abstand und Zutritt geht.
Am Zugang zu einem Lager hängt das Zeichen für explosionsfähige Atmosphäre. Was beachtest du?
- A) Du nimmst nur Geräte mit, die laut Einweisung explosionsgeschützt sind
- B) Du schaltest die Taschenlampe ein, um besser zu sehen, egal welches Modell
- C) Du telefonierst im Bereich mit dem Handy, um Kollegen rechtzeitig zu warnen
- D) Das Zeichen gilt nur für Beschäftigte des Auftraggebers
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Richtig: A. Im Ex-Bereich können normale elektrische Geräte zur Zündquelle werden. Welche Geräte zulässig sind, regelt die Objekteinweisung. Das Zeichen gilt für alle, auch für Wachpersonen.
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der aktuelle Gesetzestext.