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Hier findest du alle 199 Übungsfragen zum Sachgebiet Gewerberecht, sortiert nach Themen. Wie in der IHK-Prüfung sind bei jeder Frage eine oder zwei Antworten richtig. Überleg dir deine Antwort, bevor du die Lösung aufklappst. Unter jeder Themenüberschrift kommst du zur ausführlichen Erklärung.
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Wie die schriftliche Prüfung bewertet wird
Seit dem 1. Juli 2025 besteht der schriftliche Teil aus 82 Fragen. Es gibt Teilpunkte: Bei einer Frage mit zwei richtigen Antworten bringt jede richtig angekreuzte Antwort einen Punkt. Insgesamt sind 120 Punkte möglich, zum Bestehen brauchst du 60. Mehr dazu auf der Seite zur Prüfung.
Was ist Gewerberecht? Gewerbeordnung im Überblick
Zu welchem Rechtsgebiet gehört die Gewerbeordnung?
- A) Zum öffentlichen Recht, weil sie das Verhältnis von Staat und Gewerbetreibendem regelt
- B) Zum Strafrecht, weil sie Bußgelder und Strafen bei Verstößen vorsieht
- C) Zum Arbeitsrecht, weil sie vor allem die Arbeitnehmer im Betrieb schützt
- D) Zum Privatrecht, weil sie die Verträge zwischen Sicherheitsfirmen und Kunden regelt
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Richtig: A. Die GewO regelt, unter welchen Voraussetzungen der Staat ein Gewerbe zulässt und überwacht. Das ist ein Über- und Unterordnungsverhältnis und damit öffentliches Recht. Der Bewachungsvertrag mit dem Kunden gehört dagegen ins Privatrecht.
Welche Merkmale gehören zum Begriff des Gewerbes?
- A) Es muss tatsächlich ein Gewinn erzielt werden
- B) Die Tätigkeit ist auf Dauer angelegt
- C) Die Tätigkeit wird mindestens in Vollzeit ausgeübt
- D) Die Tätigkeit wird selbstständig ausgeübt
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Richtig: B und D. Ein Gewerbe ist selbstständig und auf Dauer angelegt. Beim Gewinn genügt die Absicht, ein tatsächlicher Gewinn ist nicht nötig. Auch ein Nebengewerbe ist ein Gewerbe.
Eine Wachperson ist bei einer Sicherheitsfirma fest angestellt. Betreibt sie selbst ein Gewerbe?
- A) Ja, weil sie Leben und Eigentum fremder Personen bewacht
- B) Ja, sobald sie die Sachkundeprüfung bestanden hat
- C) Nein, weil sie nicht selbstständig auf eigene Rechnung arbeitet
- D) Nein, weil Bewachung nach §6 GewO vom Gewerberecht ausgenommen ist
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Richtig: C. Wer angestellt ist, arbeitet nicht auf eigene Rechnung und eigenes Risiko. Das Gewerbe betreibt der Arbeitgeber, der deshalb auch die Erlaubnis nach §34a GewO braucht. Bewachung ist nicht nach §6 GewO ausgenommen.
Was besagt der Grundsatz der Gewerbefreiheit nach §1 GewO?
- A) Jedes Gewerbe braucht vor Beginn eine behördliche Erlaubnis, die regelmäßig verlängert wird
- B) Jeder darf ein Gewerbe betreiben, soweit die GewO nichts anderes vorschreibt
- C) Gewerbetreibende sind von staatlicher Aufsicht befreit, solange sie ihre Steuern zahlen
- D) Ein Gewerbe dürfen nur deutsche Staatsangehörige und Bürger anderer EU-Staaten betreiben
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Richtig: B. Gewerbefreiheit heißt: Grundsätzlich darf jeder ein Gewerbe betreiben. Einschränkungen wie die Erlaubnispflicht für das Bewachungsgewerbe sind Ausnahmen, die das Gesetz ausdrücklich anordnen muss.
Jemand will eine Sicherheitsfirma gründen und meldet beim Gewerbeamt ein Gewerbe an. Was gilt?
- A) Er braucht zusätzlich zur Anzeige eine Erlaubnis nach §34a GewO
- B) Er darf sofort Bewachungsaufträge annehmen, die Erlaubnis kann er nachreichen
- C) Mit der Anzeige ist die Zuverlässigkeitsprüfung bereits erledigt
- D) Die Gewerbeanzeige ersetzt die Erlaubnis nach §34a GewO
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Richtig: A. Das Bewachungsgewerbe ist erlaubnispflichtig. Die Gewerbeanzeige nach §14 GewO bleibt trotzdem nötig, sie ersetzt aber nicht die Erlaubnis. Ohne Erlaubnis darf er nicht bewachen.
Welche Aussagen zu §34a GewO und zur Bewachungsverordnung treffen zu?
- A) Das Sicherheitsgewerbegesetz hat §34a GewO bereits vollständig ersetzt
- B) §34a GewO enthält die Grundregeln, die BewachV regelt Einzelheiten
- C) Die BewachV ist ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz
- D) Die BewachV beruht auf einer Ermächtigung in §34a Absatz 2 GewO
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Richtig: B und D. §34a GewO ist das Gesetz mit den Grundregeln. Die BewachV ist eine Rechtsverordnung, die auf der Ermächtigung in §34a Absatz 2 beruht. Ein Sicherheitsgewerbegesetz ist geplant, aber nicht in Kraft (Stand November 2026).
Zum Thema Was ist Gewerberecht? Gewerbeordnung im Überblick →
Was ist Bewachung im Sinne des §34a GewO?
Welche Merkmale gehören zur Definition des Bewachungsgewerbes in §34a Absatz 1 GewO?
- A) Die Bewachung erfolgt im Auftrag einer Behörde
- B) Bewacht wird Leben oder Eigentum fremder Personen
- C) Die Wachpersonen tragen Dienstkleidung
- D) Die Bewachung erfolgt gewerbsmäßig
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Richtig: B und D. Bewachungsgewerbe betreibt, wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewacht. Ein behördlicher Auftrag oder Dienstkleidung gehören nicht zur Definition.
Ein Chemiewerk schützt sein Werksgelände mit eigenen, fest angestellten Mitarbeitern. Braucht das Werk dafür eine Erlaubnis nach §34a GewO?
- A) Ja, jeder Werkschutz ist erlaubnispflichtig
- B) Ja, sobald mehr als zehn Personen eingesetzt werden
- C) Nein, weil es nur eigenes Eigentum bewacht
- D) Nein, weil Chemiewerke unter das Bundesimmissionsschutzrecht fallen
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Richtig: C. Das Merkmal fremder Personen fehlt, wenn ein Unternehmen nur sein eigenes Eigentum schützt. Der betriebseigene Werkschutz braucht deshalb keine Erlaubnis nach §34a GewO.
Welche Tätigkeit ist Bewachung im Sinne von §34a GewO, wenn sie gewerbsmäßig für einen Auftraggeber ausgeübt wird?
- A) Ermittlungen einer Detektei zu einem Versicherungsbetrug
- B) Schutz einer Unternehmerin als Personenschützer
- C) Annahme und Aufbewahrung von Mänteln an der Garderobe
- D) Verkauf und Einbau von Alarmanlagen
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Richtig: B. Personenschutz bewacht das Leben einer fremden Person. Ermittlungen, Garderobe und Technikeinbau sind keine aktive Abwehr von Eingriffen Dritter und deshalb keine Bewachung nach §34a.
Was bedeutet das Merkmal bewachen?
- A) Aktiv verhindern, dass Dritte Leben oder Eigentum beeinträchtigen
- B) Beweise für ein späteres Gerichtsverfahren beobachten und sammeln
- C) Sachen eines Kunden gegen Gebühr in Verwahrung nehmen und zurückgeben
- D) Eine Person oder Sache gelegentlich nebenbei im Blick behalten
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Richtig: A. Bewachen ist aktive Obhut mit dem Ziel, Eingriffe Dritter abzuwehren. Beweissammlung ist Detektivarbeit, und die bloße Aufbewahrung ist Verwahrung.
Eine rechtlich selbstständige Tochter-GmbH bewacht gegen Entgelt das Gelände ihrer Muttergesellschaft. Was gilt nach überwiegender Ansicht?
- A) Nur die Muttergesellschaft braucht eine Erlaubnis
- B) Eine Erlaubnis ist nur nötig, wenn auch Dritte bewacht werden
- C) Es handelt sich um eigenen Werkschutz, eine Erlaubnis ist nicht nötig
- D) Die Tochter bewacht fremdes Eigentum und braucht eine Erlaubnis
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Richtig: D. Die Tochter-GmbH ist eine eigene juristische Person. Das Eigentum der Mutter ist für sie fremd, deshalb liegt Bewachungsgewerbe vor.
Welche Rechte haben Bewachungsunternehmer und ihre Beschäftigten nach §34a Absatz 5 GewO gegenüber Dritten?
- A) Die vom Auftraggeber vertraglich übertragenen Selbsthilferechte
- B) Das Recht, Personen zur Identitätsfeststellung zu durchsuchen
- C) Die Rechte, die jedermann bei Notwehr, Notstand und Selbsthilfe zustehen
- D) Die Befugnisse der Polizei, soweit es um den Schutz des Objekts geht
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Richtig: A und C. §34a Absatz 5 nennt die Jedermannsrechte und die vertraglich übertragenen Selbsthilferechte, dazu gesetzlich übertragene Befugnisse. Polizeiliche Befugnisse oder ein Durchsuchungsrecht folgen daraus nicht.
Zum Thema Was ist Bewachung im Sinne des §34a GewO? →
Die Erlaubnispflicht nach §34a Abs. 1 GewO
Wer braucht eine Erlaubnis nach §34a Absatz 1 GewO?
- A) Der Auftraggeber, der eine Sicherheitsfirma mit der Bewachung beauftragt
- B) Jede Wachperson, die selbst Bewachungsaufgaben im Dienst ausführt
- C) Der Gewerbetreibende, der ein Bewachungsunternehmen führt
- D) Nur Unternehmen mit mehr als fünf fest angestellten Beschäftigten
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Richtig: C. Die Erlaubnis braucht der Gewerbetreibende. Wachpersonen brauchen keine eigene Erlaubnis, sondern Zuverlässigkeit, Unterrichtung oder Sachkunde und eine Anmeldung im Bewacherregister.
Welche Gründe führen nach §34a Absatz 1 Satz 3 GewO zur Versagung der Erlaubnis?
- A) Der Antragsteller hat keine abgeschlossene Berufsausbildung
- B) Der Antragsteller lebt in ungeordneten Vermögensverhältnissen
- C) In der Stadt gibt es bereits genug Sicherheitsfirmen
- D) Der Nachweis einer Haftpflichtversicherung fehlt
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Richtig: B und D. Versagungsgründe sind fehlende Zuverlässigkeit, ungeordnete Vermögensverhältnisse, fehlende Sachkundeprüfung und fehlende Haftpflichtversicherung. Eine Bedarfsprüfung oder eine Berufsausbildung verlangt das Gesetz nicht.
Ein Antragsteller erfüllt alle Voraussetzungen. Kann die Behörde die Erlaubnis trotzdem nach freiem Ermessen ablehnen?
- A) Nein, ohne Versagungsgrund besteht ein Anspruch auf Erteilung
- B) Nein, die Erlaubnis entsteht automatisch mit der Gewerbeanzeige
- C) Ja, die Behörde entscheidet bei Erlaubnissen immer nach freiem Ermessen
- D) Ja, wenn sie den örtlichen Markt für ausreichend versorgt hält
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Richtig: A. §34a sagt, wann die Erlaubnis zu versagen ist. Liegt kein Versagungsgrund vor, muss sie erteilt werden. Automatisch mit der Gewerbeanzeige entsteht sie aber nicht, sie muss beantragt werden.
Was gilt für Auflagen zur Erlaubnis nach §34a GewO?
- A) Zulässig nur auf Antrag eines Auftraggebers, der die Firma beauftragt hat
- B) Unzulässig, weil eine Bewachungserlaubnis immer ohne Nebenbestimmungen erteilt werden muss
- C) Zulässig nur bei der erstmaligen Erteilung, später nicht mehr änderbar
- D) Zulässig, soweit zum Schutz der Allgemeinheit oder der Auftraggeber erforderlich
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Richtig: D. Die Erlaubnis kann mit Auflagen verbunden werden, wenn das zum Schutz der Allgemeinheit oder der Auftraggeber erforderlich ist. Auch die nachträgliche Aufnahme, Änderung und Ergänzung von Auflagen ist zulässig.
Ein Unternehmer bewacht ohne Erlaubnis ein Lager für einen Kunden. Was droht ihm?
- A) Nur eine Abmahnung durch die IHK
- B) Keine Sanktion, wenn er die Erlaubnis innerhalb eines Monats nachreicht
- C) Eine Ordnungswidrigkeit nach §144 GewO mit Geldbuße
- D) Bei beharrlicher Wiederholung eine Straftat nach §148 GewO
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Richtig: C und D. Bewachen ohne Erlaubnis ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. Wer das beharrlich wiederholt, macht sich nach §148 GewO strafbar. Ein Nachreichen heilt den Verstoß nicht.
Welche Behörde ist für die Erlaubnis eines Bewachungsunternehmens mit mehreren Niederlassungen örtlich zuständig?
- A) Die IHK am Ort des größten Auftraggebers
- B) Die Behörde am Sitz der Hauptniederlassung
- C) Das Statistische Bundesamt als Registerbehörde
- D) Die Behörde am Wohnsitz des Geschäftsführers
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Richtig: B. Nach §1 Absatz 1 BewachV ist die Behörde zuständig, in deren Bezirk das Unternehmen oder bei mehreren Niederlassungen die Hauptniederlassung betrieben wird. Das Statistische Bundesamt führt nur das Bewacherregister.
Zum Thema Die Erlaubnispflicht nach §34a Abs. 1 GewO →
Voraussetzungen für Bewachungsunternehmer
Welche Voraussetzungen muss ein Antragsteller für die Erlaubnis nach §34a GewO erfüllen?
- A) Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
- B) Den Nachweis einer Haftpflichtversicherung
- C) Ein Mindestkapital von 25.000 Euro
- D) Geordnete Vermögensverhältnisse
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Richtig: B und D. Die Erlaubnis setzt Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, die Sachkundeprüfung und eine Haftpflichtversicherung voraus. Eine bestimmte Ausbildung ist nicht Pflicht, sie wird nur als Ersatz für die Sachkundeprüfung anerkannt. Ein Mindestkapital verlangt §34a nicht.
Welcher Nachweis über die Fachkunde wird von einem Unternehmer heute verlangt, der ein Bewachungsgewerbe gründen will?
- A) Die Sachkundeprüfung vor der IHK oder ein anerkannter Abschluss
- B) Ein Erste-Hilfe-Kurs und ein polizeiliches Führungszeugnis
- C) Eine Unterrichtung über 80 Unterrichtsstunden mit Abschlussgespräch bei der IHK
- D) Eine Unterrichtung über 40 Unterrichtsstunden bei einer IHK
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Richtig: A. Seit Dezember 2016 brauchen Unternehmer die Sachkundeprüfung. Die frühere 80-Stunden-Unterrichtung für Unternehmer gibt es nicht mehr. Anerkannte Abschlüsse wie die Fachkraft für Schutz und Sicherheit ersetzen die Prüfung.
Eine GmbH hat zwei Geschäftsführer. Keiner von beiden ist selbst im Einsatz, aber die GmbH hat einen Betriebsleiter mit Sachkundenachweis. Wer braucht die Sachkundeprüfung?
- A) Niemand, weil eine GmbH keine Sachkunde nachweisen muss
- B) Beide Geschäftsführer, weil sie die gesetzlichen Vertreter sind
- C) Nur der dienstältere Geschäftsführer
- D) Der Betriebsleiter, die Geschäftsführer in diesem Fall nicht
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Richtig: D. Leitungspersonen brauchen die Sachkunde immer. Gesetzliche Vertreter einer juristischen Person brauchen sie nur, wenn sie direkt mit Bewachungsaufgaben befasst sind oder keine Leitungsperson mit Sachkundenachweis vorhanden ist.
Woran erkennt die Behörde typischerweise ungeordnete Vermögensverhältnisse?
- A) An Einträgen im Schuldnerverzeichnis
- B) An einem Firmensitz in einer Mietwohnung
- C) An einem laufenden Insolvenzverfahren
- D) An einer niedrigen Zahl von Auftraggebern
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Richtig: A und C. Insolvenzverfahren und Einträge im Schuldnerverzeichnis sind klassische Anzeichen. Deshalb verlangt §3 BewachV eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis und Bescheinigungen in Steuersachen. Wenige Kunden oder ein gemieteter Sitz sagen darüber nichts aus.
Wie alt darf die Versicherungsbestätigung bei Antragstellung höchstens sein?
- A) Einen Monat
- B) Drei Monate
- C) Sechs Monate
- D) Zwölf Monate
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Richtig: B. Nach §15 Absatz 1 BewachV darf die Versicherungsbestätigung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als drei Monate sein.
Für welche Personen prüft die Behörde beim Erlaubnisantrag die Zuverlässigkeit?
- A) Nur für die Wachpersonen, die später im Einsatz sind
- B) Für den Antragsteller und alle Leitungspersonen
- C) Nur für den Antragsteller, Leitungspersonen sind davon ausgenommen
- D) Für den Antragsteller und seine künftigen Auftraggeber
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Richtig: B. §34a Absatz 1 Satz 3 Nummer 1 GewO erfasst den Antragsteller und alle Leitungspersonen. Wachpersonen werden getrennt bei ihrer Anmeldung geprüft, Auftraggeber gar nicht.
Zum Thema Voraussetzungen für Bewachungsunternehmer →
Voraussetzungen für Wachpersonen
Welche Voraussetzungen muss jede Wachperson nach §34a Absatz 1a Satz 1 GewO erfüllen?
- A) Sie muss die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen
- B) Sie muss eine eigene Gewerbeerlaubnis nach §34a Absatz 1 haben
- C) Sie muss eine IHK-Bescheinigung über die Unterrichtung nachweisen
- D) Sie muss die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen
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Richtig: A und C. Jede Wachperson braucht Zuverlässigkeit und mindestens den Unterrichtungsnachweis. Eine eigene Erlaubnis braucht nur der Unternehmer, eine bestimmte Staatsangehörigkeit verlangt das Gesetz nicht.
Ab welchem Alter darf eine Person nach §16 BewachV grundsätzlich mit Bewachungsaufgaben beschäftigt werden?
- A) Ab 16 Jahren mit schriftlicher Zustimmung der Eltern
- B) Ab 17 Jahren, wenn die Unterrichtung bestanden ist
- C) Ab 18 Jahren, früher nur mit einem Abschluss nach §8 BewachV
- D) Ab 21 Jahren, weil vorher keine Waffen im Dienst geführt werden dürfen
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Richtig: C. §16 Absatz 1 Nummer 2 BewachV verlangt die Vollendung des 18. Lebensjahres. Eine Ausnahme gilt nur für Personen mit einem der in §8 BewachV genannten Abschlüsse. Die Zustimmung der Eltern ersetzt das nicht.
Für welche Tätigkeit reicht der Unterrichtungsnachweis aus?
- A) Streife als Ladendetektiv in einem Kaufhaus
- B) Kontrollgänge in einem öffentlich zugänglichen Bahnhof
- C) Einlasskontrolle am Eingang einer gastgewerblichen Diskothek
- D) Nachtwache auf einem umzäunten Baustofflager
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Richtig: D. Objektschutz auf einem nicht öffentlich zugänglichen Gelände gehört nicht zu den fünf Tätigkeiten aus §34a Absatz 1a Satz 2. Diskothekeneinlass, Schutz vor Ladendieben und Kontrollgänge mit tatsächlich öffentlichem Verkehr verlangen die Sachkundeprüfung.
Welche Behörde prüft die Zuverlässigkeit einer Wachperson mit Hauptwohnsitz in Deutschland?
- A) Die Behörde am Sitz des Auftraggebers
- B) Das Statistische Bundesamt
- C) Die zuständige Behörde an ihrem Hauptwohnsitz
- D) Die IHK, bei der sie die Unterrichtung gemacht hat
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Richtig: C. Nach §34a Absatz 1a GewO und §1 Absatz 2 BewachV ist die Behörde am Hauptwohnsitz zuständig. Nur wer keinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat, wird von der Behörde am Sitz des Unternehmens geprüft, das ihn als erstes anmeldet.
Bei welchen Wachpersonen fragt die Behörde zusätzlich beim Verfassungsschutz an?
- A) Bei allen Wachpersonen im Objektschutz von Bürogebäuden
- B) Bei Wachpersonen in Unterkünften für Geflüchtete, auch ohne Leitungsfunktion
- C) Bei allen Ladendetektiven
- D) Bei Wachpersonen, die Objekte mit besonderer Gefahr für die Allgemeinheit schützen
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Richtig: B und D. Die Verfassungsschutzabfrage gilt bei Wachpersonen für Unterkünfte von Geflüchteten und zugangsgeschützte Großveranstaltungen, auch in nicht leitender Funktion, und für Objekte mit besonderer Gefahr für die Allgemeinheit bei einem kriminellen Eingriff.
Ein neuer Mitarbeiter wurde heute im Bewacherregister angemeldet. Wann darf ihn die Firma mit Bewachungsaufgaben einsetzen?
- A) Erst nach Mitteilung der Behörde oder Bestätigung des Registers
- B) Sobald der Auftraggeber dem Einsatz schriftlich zugestimmt hat
- C) Sofort nach dem Absenden der Anmeldung über das Online-Portal des Registers
- D) Nach einer Probezeit von zwei Wochen ohne Beanstandung
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Richtig: A. Nach §16 Absatz 1 BewachV darf der Unternehmer erst beschäftigen, wenn er das Ergebnis der Überprüfung oder die elektronische Bestätigung erhalten hat. Die Anmeldung allein genügt nicht.
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Zuverlässigkeit: Regelabfrage und Ausschlussgründe
Welche Auskünfte muss die Behörde bei der Zuverlässigkeitsprüfung einer Wachperson mindestens einholen?
- A) Eine Stellungnahme der zuständigen Polizeibehörde
- B) Eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis
- C) Eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
- D) Eine unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister
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Richtig: A und D. Bei Wachpersonen verlangt §34a Absatz 1a mindestens die unbeschränkte BZR-Auskunft und eine Stellungnahme der Polizei. Gewerbezentralregister und Schuldnerverzeichnis gehören zur Prüfung des Unternehmers.
Ab welcher Höhe führt eine einzelne Geldstrafe wegen Diebstahls in der Regel zur Unzuverlässigkeit?
- A) Ab 30 Tagessätzen
- B) Ab 60 Tagessätzen
- C) Ab 90 Tagessätzen
- D) Ab 120 Tagessätzen
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Richtig: C. §34a Absatz 1 Satz 4 Nummer 4 GewO nennt eine Geldstrafe von mindestens 90 Tagessätzen. Geringere Geldstrafen führen erst bei mindestens zwei Verurteilungen zum Regelfall.
Ein Bewerber war Mitglied in einem unanfechtbar verbotenen Verein. Wie lange wirkt das nach Ende der Mitgliedschaft in der Regel nach?
- A) Drei Jahre
- B) Fünf Jahre
- C) Zehn Jahre
- D) Fünfzehn Jahre
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Richtig: C. Bei Mitgliedschaft in einem verbotenen Verein oder einer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Partei gilt eine Frist von zehn Jahren seit Ende der Mitgliedschaft. Für Verurteilungen gelten fünf Jahre.
Was gilt für die Zuverlässigkeit nach der ersten Überprüfung?
- A) Sie wird nur bei einem Wechsel des Bundeslandes erneut geprüft
- B) Sie gilt lebenslang, solange die Person im selben Unternehmen bleibt
- C) Sie wird spätestens nach fünf Jahren erneut überprüft
- D) Sie muss jedes Jahr durch ein neues Führungszeugnis bestätigt werden
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Richtig: C. §34a Absatz 1 Satz 10 GewO schreibt eine Regelüberprüfung spätestens nach fünf Jahren vor, für Wachpersonen über den Verweis in Absatz 1a ebenso. Dazwischen können Nachberichte und Mitteilungen der Justiz eine frühere Prüfung auslösen.
Welche Aussagen zur unbeschränkten Auskunft aus dem Bundeszentralregister treffen zu?
- A) Sie enthält nur die Einträge, die auch im einfachen Führungszeugnis stehen
- B) Sie kann Verurteilungen zeigen, die im Führungszeugnis nicht erscheinen
- C) Die Behörde holt sie bei der Zuverlässigkeitsprüfung selbst ein
- D) Der Bewerber muss sie selbst beantragen und vorlegen
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Richtig: B und C. Die unbeschränkte Auskunft ist umfassender als das Führungszeugnis. Die Behörde holt sie im Rahmen der Regelabfrage selbst ein. Ein sauberes Führungszeugnis schließt Befunde deshalb nicht aus.
Eine Wachperson wurde vor zwei Jahren zweimal wegen Hausfriedensbruchs zu je 20 Tagessätzen verurteilt. Wie ist das zu bewerten?
- A) Regelfall der Unzuverlässigkeit: zwei Geldstrafen wegen einer Katalogtat
- B) Unbedeutend, weil Hausfriedensbruch nur auf Antrag des Berechtigten verfolgt wird
- C) Unzuverlässig nur, wenn zusätzlich eine Freiheitsstrafe verhängt wurde
- D) Unbedenklich, weil beide Geldstrafen deutlich unter 90 Tagessätzen liegen
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Richtig: A. Hausfriedensbruch steht im Katalog. Wer innerhalb der Frist mindestens zweimal zu einer geringeren Geldstrafe verurteilt wurde, ist in der Regel unzuverlässig. Dass es ein Antragsdelikt ist, ändert daran nichts.
Zum Thema Zuverlässigkeit: Regelabfrage und Ausschlussgründe →
Die Unterrichtung nach §34a GewO: 40 Unterrichtsstunden
Wie lange dauert die Unterrichtung für Wachpersonen nach §6 BewachV mindestens?
- A) 20 Unterrichtsstunden zu je 60 Minuten
- B) 40 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten
- C) 80 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten
- D) 40 Zeitstunden zu je 60 Minuten Unterricht
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Richtig: B. Die Unterrichtung dauert mindestens 40 Unterrichtsstunden, eine Unterrichtsstunde hat 45 Minuten. Die 80 Stunden betrafen früher Unternehmer und gelten seit Dezember 2016 nicht mehr.
Unter welchen Voraussetzungen stellt die IHK die Bescheinigung über die Unterrichtung aus?
- A) Die IHK hat sich durch Dialog und Verständnisfragen überzeugt, dass er mit dem Stoff vertraut ist
- B) Der künftige Arbeitgeber hat die Teilnahme bezahlt
- C) Der Teilnehmer hat ohne Fehlzeiten teilgenommen
- D) Der Teilnehmer hat eine schriftliche Abschlussprüfung mit mindestens 50 Prozent bestanden
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Richtig: A und C. Nach §6 Absatz 2 BewachV braucht es die Teilnahme ohne Fehlzeiten und die Überzeugung der IHK, gestützt auf aktiven Dialog und Verständnisfragen. Eine bewertete Abschlussprüfung gibt es bei der Unterrichtung nicht, die gehört zur Sachkunde.
Welches Sachgebiet hat in Anlage 2 BewachV den größten Stundenanteil?
- A) Grundzüge der Sicherheitstechnik
- B) Umgang mit Menschen
- C) Straf- und Strafverfahrensrecht mit Umgang mit Waffen
- D) Bürgerliches Gesetzbuch mit Notwehr, Notstand und Selbsthilfe
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Richtig: B. Für den Umgang mit Menschen sieht Anlage 2 etwa 11 Unterrichtsstunden vor. BGB, Strafrecht und Unfallverhütung haben je etwa 6, Sicherheitstechnik etwa 5 Stunden.
Welche Sprachkenntnisse verlangt §6 BewachV für die Teilnahme an der Unterrichtung?
- A) Deutsch mindestens auf Niveau B1
- B) Deutsch mindestens auf Niveau C1
- C) Keine, die Unterrichtung kann mit Dolmetscher stattfinden
- D) Deutsch mindestens auf Niveau A2
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Richtig: A. Die zu unterrichtende Person muss über deutsche Sprachkenntnisse mindestens auf dem Kompetenzniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens verfügen.
Wer braucht die Unterrichtung nach §34a Absatz 1a GewO nicht zusätzlich?
- A) Wer einen Erste-Hilfe-Kurs nachweist
- B) Wer eine abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Schutz und Sicherheit hat
- C) Wer schon ein Jahr als Hausmeister gearbeitet hat
- D) Wer die Sachkundeprüfung vor der IHK bestanden hat
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Richtig: B und D. §8 BewachV erkennt unter anderem die bestandene Sachkundeprüfung und Berufsabschlüsse wie die Fachkraft für Schutz und Sicherheit an. Erste Hilfe oder Berufserfahrung in anderen Bereichen ersetzen die Unterrichtung nicht.
Ein Bewerber möchte die Unterrichtung bei einer IHK in einem anderen Bundesland machen, weil dort früher ein Termin frei ist. Was gilt?
- A) Zulässig, aber die Bescheinigung gilt dann nur in diesem Bundesland
- B) Unzulässig, zuständig ist nur die IHK am Hauptwohnsitz des Bewerbers
- C) Zulässig, jede anbietende IHK darf unterrichten
- D) Nur mit vorheriger Zustimmung der Behörde am Wohnort zulässig
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Richtig: C. Nach §5 BewachV kann die Unterrichtung bei jeder IHK stattfinden, die sie anbietet. Die Bescheinigung gilt bundesweit.
Zum Thema Die Unterrichtung nach §34a GewO: 40 Unterrichtsstunden →
Welche Tätigkeiten die Sachkundeprüfung verlangen
Für welche Tätigkeiten verlangt §34a Absatz 1a Satz 2 GewO die Sachkundeprüfung?
- A) Geld- und Werttransport
- B) Schutz vor Ladendieben
- C) Personenschutz für eine Unternehmerin
- D) Bewachungen im Einlassbereich gastgewerblicher Diskotheken
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Richtig: B und D. Schutz vor Ladendieben und der Diskothekeneinlass gehören zu den fünf Tätigkeiten mit Sachkundepflicht. Personenschutz und Werttransport stehen nicht in der Liste, dort reicht die Unterrichtung.
Eine Wachperson soll in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete ohne Leitungsfunktion eingesetzt werden. Was braucht sie?
- A) Die Unterrichtung, dazu gibt es eine Abfrage beim Verfassungsschutz
- B) Nur einen Erste-Hilfe-Kurs, weil sie keine Leitungsfunktion hat
- C) Eine eigene Erlaubnis nach §34a Absatz 1 GewO
- D) Die Sachkundeprüfung, weil Unterkünfte für Geflüchtete immer Sachkunde verlangen
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Richtig: A. Die Sachkunde ist bei Unterkünften nur in leitender Funktion nötig. Für nicht leitende Kräfte reicht die Unterrichtung, aber die Zuverlässigkeitsprüfung umfasst zusätzlich eine Stellungnahme des Verfassungsschutzes.
Welche Tätigkeit ist ein Kontrollgang in einem Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr?
- A) Nachtkontrolle in einem abgeschlossenen Bürogebäude
- B) Rundgang auf einem umzäunten Werksgelände ohne Publikumsverkehr
- C) Kontrolle eines Rechenzentrums mit Zutrittskontrolle
- D) Streife in einem Einkaufszentrum während der Öffnungszeiten
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Richtig: D. Ein Einkaufszentrum gehört einem privaten Eigentümer, ist aber für jedermann zugänglich. Dort Streife zu gehen, verlangt die Sachkunde. Abgeschlossene oder zugangskontrollierte Objekte ohne Publikum fallen nicht darunter.
Wie ist der mündliche Teil der Sachkundeprüfung nach §11 BewachV geregelt?
- A) Ein Schwerpunkt liegt auf öffentlicher Sicherheit samt Gewerberecht und Umgang mit Menschen
- B) Er wird nur abgehalten, wenn der Prüfling das ausdrücklich beantragt
- C) Es können bis zu fünf Prüflinge gleichzeitig geprüft werden
- D) Er dauert für jeden Prüfling etwa 60 Minuten ohne Pause
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Richtig: A und C. §11 Absatz 2 BewachV erlaubt bis zu fünf Prüflinge gleichzeitig, etwa 15 Minuten je Prüfling, mit Schwerpunkt auf §7 Nummer 1 und 6. Der mündliche Teil ist fester Bestandteil der Prüfung.
Bei einem Festival mit Bändchenkontrolle werden Ordner und Abschnittsleiter eingesetzt. Wer braucht die Sachkundeprüfung?
- A) Alle Ordner, weil es sich um eine zugangsgeschützte Großveranstaltung handelt
- B) Nur die Abschnittsleiter, weil sie eine leitende Funktion haben
- C) Niemand, weil Festivals nicht unter das Bewachungsrecht fallen
- D) Nur die Ordner am Haupteingang mit Ticketkontrolle
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Richtig: B. Bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen ist die Sachkunde nur für die leitende Funktion vorgeschrieben. Alle eingesetzten Wachpersonen müssen aber ein Namensschild tragen und werden zusätzlich beim Verfassungsschutz abgefragt.
Ein Prüfling hat die Sachkundeprüfung nicht bestanden. Was gilt nach der BewachV?
- A) Er darf die Prüfung wiederholen
- B) Er darf höchstens noch einmal antreten
- C) Er muss zuerst eine neue 80-Stunden-Unterrichtung besuchen
- D) Er muss zwei Jahre warten, bevor er erneut antreten darf
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Richtig: A. Nach §11 Absatz 6 BewachV darf die Prüfung wiederholt werden. Eine Wartezeit oder Höchstzahl nennt die Verordnung nicht, eine 80-Stunden-Unterrichtung gibt es nicht mehr.
Zum Thema Welche Tätigkeiten die Sachkundeprüfung verlangen →
Die Bewachungsverordnung (BewachV) im Überblick
Seit wann gilt die heutige Bewachungsverordnung?
- A) Seit dem 1. April 1996
- B) Seit dem 1. Januar 2003
- C) Seit dem 1. Dezember 2016
- D) Seit dem 1. Juni 2019
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Richtig: D. Die BewachV vom 3. Mai 2019 ist am 1. Juni 2019 in Kraft getreten und hat die Fassung von 2003 abgelöst. Im Dezember 2016 wurde die alte Verordnung nur geändert.
Was trifft auf die Bewachungsverordnung zu?
- A) Sie ist eine Rechtsverordnung auf Grundlage von §34a Absatz 2 GewO
- B) Sie gilt nur für Unternehmer, nicht für Wachpersonen
- C) Sie konkretisiert §34a GewO, darf ihm aber nicht widersprechen
- D) Sie ist ein vom Bundestag beschlossenes Bundesgesetz
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Richtig: A und C. Die BewachV ist eine Verordnung, die auf der Ermächtigung in §34a Absatz 2 GewO beruht. Sie füllt das Gesetz aus und enthält auch Pflichten für Wachpersonen, etwa zum Mitführen des Ausweises.
In welchem Paragrafen der BewachV ist die Dienstkleidung geregelt?
- A) §17 BewachV
- B) §18 BewachV
- C) §19 BewachV
- D) §21 BewachV
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Richtig: C. §19 regelt die Dienstkleidung. §17 betrifft die Dienstanweisung, §18 Ausweis und Namensschild, §21 Buchführung und Aufbewahrung.
Welche Pflichten aus der BewachV treffen dich als Wachperson persönlich?
- A) Die Haftpflichtversicherung für die Firma abschließen
- B) Bei bestimmten Tätigkeiten ein Namensschild sichtbar tragen
- C) Die Aufzeichnungen über Bewachungsverträge führen
- D) Den Dienstausweis mit dem Ausweisdokument im Dienst mitführen
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Richtig: B und D. Ausweis mitführen und Namensschild tragen sind Pflichten der Wachperson aus §18 Absatz 2 und 3. Versicherung und Aufzeichnungen sind Sache des Unternehmers.
Wie hoch kann ein Bußgeld für einen Verstoß gegen die BewachV höchstens sein?
- A) Bis zu 500 Euro
- B) Bis zu 1.000 Euro
- C) Bis zu 3.000 Euro
- D) Bis zu 50.000 Euro
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Richtig: C. §22 BewachV verweist auf §144 Absatz 2 Nummer 1b GewO. Nach §144 Absatz 4 GewO kann das mit einer Geldbuße bis zu 3.000 Euro geahndet werden. Für das Bewachen ganz ohne Erlaubnis gilt ein Rahmen bis 5.000 Euro.
Was regelt die BewachV unter anderem in den §§4 bis 8?
- A) Den Umgang mit Waffen und die Anzeige nach Waffengebrauch
- B) Die Haftpflichtversicherung des Unternehmers
- C) Die Unterrichtung der Wachpersonen bei der IHK
- D) Die Ordnungswidrigkeiten bei Verstößen gegen die Verordnung
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Richtig: C. Die §§4 bis 8 regeln die Unterrichtung mit Zweck, Zuständigkeit, Verfahren, Inhalten und anerkannten Nachweisen. Die Versicherung steht in §§14 und 15, die Waffen in §20, die Ordnungswidrigkeiten in §22.
Zum Thema Die Bewachungsverordnung (BewachV) im Überblick →
Die Haftpflichtversicherung des Bewachungsunternehmers
Wie hoch ist nach §14 BewachV die Mindestversicherungssumme für Personenschäden je Schadensereignis?
- A) 250.000 Euro
- B) 500.000 Euro
- C) 1.000.000 Euro
- D) 2.500.000 Euro
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Richtig: C. Für Personenschäden schreibt §14 Absatz 2 BewachV mindestens 1.000.000 Euro je Schadensereignis vor. 250.000 Euro gelten für Sachschäden.
Welche Mindestsummen nennt §14 BewachV zutreffend?
- A) Abhandenkommen bewachter Sachen 250.000 Euro
- B) Reine Vermögensschäden 12.500 Euro
- C) Personenschäden 500.000 Euro
- D) Sachschäden 250.000 Euro
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Richtig: B und D. Die Summen lauten: Personenschäden 1.000.000 Euro, Sachschäden 250.000 Euro, Abhandenkommen bewachter Sachen 15.000 Euro und reine Vermögensschäden 12.500 Euro.
Eine Wachperson vergisst, ein Lagertor zu schließen. Nachts werden dort gelagerte Waren gestohlen. Welche Schadensart liegt vor?
- A) Kein versicherter Schaden, weil ein Dritter gestohlen hat
- B) Personenschaden
- C) Abhandenkommen bewachter Sachen
- D) Reiner Vermögensschaden
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Richtig: C. Verschwinden Sachen, die bewacht werden sollten, ist das ein Abhandenkommen bewachter Sachen. Dass ein Dritter gestohlen hat, ändert daran nichts, denn der Schaden beruht auf einem Fehler bei der Bewachung.
Welche Risiken dürfen nach §14 Absatz 2 BewachV von der Versicherungspflicht ausgenommen werden, wenn die Auftraggeber nachweislich einverstanden sind?
- A) Sachschäden
- B) Abhandenkommen bewachter Sachen
- C) Reine Vermögensschäden
- D) Personenschäden
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Richtig: B und C. Nur das Abhandenkommen bewachter Sachen und die reinen Vermögensschäden können mit nachweislichem Einverständnis aller Auftraggeber ausgenommen werden. Personen- und Sachschäden müssen immer versichert sein.
Was muss das Versicherungsunternehmen nach §15 BewachV tun, wenn der Versicherungsvertrag eines Bewachungsunternehmens gekündigt wird?
- A) Es muss die Erlaubnisbehörde unverzüglich informieren
- B) Es muss nur den Auftraggeber informieren
- C) Es muss nichts tun, die Pflicht liegt allein beim Unternehmer
- D) Es muss die IHK informieren
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Richtig: A. Der Versicherer ist nach §15 Absatz 2 BewachV verpflichtet, der für die Erlaubnis zuständigen Behörde die Beendigung des Vertrags unverzüglich anzuzeigen. So erfährt die Behörde, wenn der Versicherungsschutz wegfällt.
Muss die Haftpflichtversicherung auch Schäden abdecken, die eine angestellte Wachperson verursacht?
- A) Nur bei Schäden, die während der vereinbarten Probezeit entstehen
- B) Nein, dafür muss jede Wachperson eine eigene Berufshaftpflicht abschließen
- C) Nur wenn die Wachperson die Sachkundeprüfung bestanden hat
- D) Ja, über die Haftung für Gehilfen nach §278 und §831 BGB
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Richtig: D. §14 Absatz 3 BewachV verlangt, dass der Vertrag auch die Schäden umfasst, für die der Unternehmer nach §278 oder §831 BGB für seine Gehilfen einstehen muss. Eine eigene Pflichtversicherung der Wachperson sieht das Bewachungsrecht nicht vor.
Zum Thema Die Haftpflichtversicherung des Bewachungsunternehmers →
Pflichten des Bewachungsunternehmers
Was muss der Bewachungsunternehmer vor der ersten Aufnahme der Bewachungstätigkeit einer neuen Wachperson erledigen?
- A) Sie schriftlich zur Verschwiegenheit über Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse verpflichten
- B) Ihr Arbeitsverhältnis beim Gewerbeamt anzeigen
- C) Ihr einen Abdruck der Dienstanweisung gegen Empfangsbescheinigung aushändigen
- D) Ihr einen Waffenschein beantragen
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Richtig: A und C. §17 Absatz 2 und 3 BewachV verlangen beides vor der ersten Aufnahme der Tätigkeit. Einen Waffenschein braucht nicht jede Wachperson, und das Gewerbeamt erhält keine Anzeige über einzelne Arbeitsverhältnisse, die Anmeldung läuft über das Bewacherregister.
Eine Wachperson hat im Dienst ein Reizstoffsprühgerät eingesetzt. Wem muss der Unternehmer das nach §20 Absatz 2 BewachV anzeigen?
- A) Nur der Berufsgenossenschaft als Unfallversicherungsträger
- B) Der Erlaubnisbehörde und, falls noch nicht geschehen, der Polizei
- C) Nur dem Auftraggeber, in dessen Objekt der Einsatz stattfand
- D) Der IHK, die der Wachperson die Sachkunde bescheinigt hat
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Richtig: B. Der Unternehmer zeigt jeden Waffengebrauch unverzüglich der für den Vollzug von §34a zuständigen Behörde an und der Polizei, soweit die Wachperson sie nicht schon informiert hat.
Bis wann muss der Unternehmer eine ausgeschiedene Wachperson im Bewacherregister abmelden?
- A) Spätestens sechs Wochen nach Beendigung
- B) Spätestens drei Monate nach Beendigung
- C) Eine Abmeldung ist nicht nötig, die Daten verfallen automatisch
- D) Spätestens 14 Tage nach Beendigung
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Richtig: A. Nach §11b Absatz 6 GewO ist die Abmeldung sechs Wochen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses vorzunehmen, also spätestens zu diesem Zeitpunkt. Die 14-Tage-Frist gilt für die Meldung von Datenänderungen.
Wer stellt den Dienstausweis einer Wachperson aus?
- A) Das Statistische Bundesamt über das Bewacherregister
- B) Die IHK nach bestandener Prüfung
- C) Das Ordnungsamt am Wohnort der Wachperson
- D) Der Bewachungsunternehmer
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Richtig: D. Nach §18 Absatz 1 BewachV hat der Gewerbetreibende der Wachperson spätestens vor der ersten Aufnahme der Tätigkeit einen Ausweis auszustellen. IHK und Register stellen keine Dienstausweise aus.
Ein Unternehmer arbeitet am Wochenende selbst am Einlass einer Diskothek. Welche Pflichten gelten dann auch für ihn?
- A) Er muss die Dienstanweisung des Auftraggebers unterschreiben
- B) Keine, weil er als Inhaber nicht Wachperson ist
- C) Er muss einen Ausweis mitführen und ein Namensschild tragen
- D) Er muss sich selbst als Wachperson bei der IHK anmelden
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Richtig: C. §18 Absatz 4 BewachV erstreckt die Regeln zu Ausweis und Namensschild auf Gewerbetreibende, die selbst als Wachperson tätig werden. Beim Diskothekeneinlass gilt die Namensschildpflicht.
Welche Rechte hat die Behörde nach §29 GewO gegenüber einem Bewachungsunternehmen?
- A) Sie kann Bewachungsverträge des Unternehmens kündigen
- B) Sie kann Auskünfte verlangen, die für die Überwachung erforderlich sind
- C) Sie kann Geschäftsräume während der üblichen Geschäftszeit betreten und Unterlagen einsehen
- D) Sie kann ohne Anlass nachts die Privatwohnung des Inhabers durchsuchen
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Richtig: B und C. §29 GewO erlaubt Auskunftsverlangen und die Nachschau in Geschäftsräumen während der üblichen Geschäftszeit. Eine anlasslose nächtliche Durchsuchung der Wohnung oder eine Vertragskündigung sieht die Vorschrift nicht vor.
Zum Thema Pflichten des Bewachungsunternehmers →
Anmeldung von Wachpersonen im Bewacherregister
Wer meldet eine neue Wachperson im Bewacherregister an?
- A) Die IHK nach Ausstellung der Bescheinigung
- B) Der Gewerbetreibende, der sie beschäftigen will
- C) Die Polizei nach der Zuverlässigkeitsprüfung
- D) Die Wachperson selbst über ein eigenes Bürgerkonto
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Richtig: B. Nach §16 Absatz 2 BewachV meldet der Gewerbetreibende die Person über das Bewacherregister an. Die IHK liefert nur Daten zu den Nachweisen, die Polizei gibt eine Stellungnahme ab.
Was muss der Unternehmer mit der Kopie des Ausweisdokuments tun, nachdem er sie im Register hochgeladen hat?
- A) Er muss sie unverzüglich vernichten, auch digital
- B) Er muss sie dem Auftraggeber zur Kontrolle übergeben
- C) Er darf sie behalten, wenn die Wachperson zustimmt
- D) Er muss sie drei Jahre in der Personalakte aufbewahren
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Richtig: A. §11b Absatz 5 GewO erlaubt die Kopie nur zum Hochladen. Danach ist sie unverzüglich zu vernichten, auch in digitaler Form.
Welche Angaben gehören bei der Erstanmeldung einer Wachperson zu den Pflichtdaten?
- A) Kontoverbindung für die Lohnzahlung
- B) Die geplante Tätigkeit der Wachperson
- C) Name des letzten Arbeitgebers
- D) Wohnorte der letzten fünf Jahre
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Richtig: B und D. §16 Absatz 2 BewachV verlangt unter anderem die Wohnorte der letzten fünf Jahre und die beabsichtigte Tätigkeit nach §34a Absatz 1a Satz 2 und 5 GewO. Bankdaten und frühere Arbeitgeber gehören nicht dazu.
Eine Wachperson zieht um. Bis wann muss ihr Arbeitgeber die neue Anschrift im Register melden?
- A) Erst bei der nächsten Regelüberprüfung der Zuverlässigkeit
- B) Gar nicht, das erledigt das Einwohnermeldeamt
- C) Unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Kenntnis
- D) Innerhalb von sechs Wochen nach dem Umzug
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Richtig: C. Änderungen der Daten von Wachpersonen meldet der Gewerbetreibende nach §11b Absatz 6 Satz 3 GewO unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Kenntnis. Sechs Wochen gelten für die Abmeldung.
Eine Wachperson mit gültiger Bewacher-ID wechselt den Arbeitgeber. Was gilt für die Anmeldung beim neuen Arbeitgeber?
- A) Sie entfällt, weil die ID bereits besteht
- B) Es reicht ein verkürzter Datensatz mit der Bewacher-ID
- C) Die gesamte Unterrichtung muss wiederholt werden
- D) Der neue Arbeitgeber bekommt eine elektronische Bestätigung, wenn die Angaben mit dem Register übereinstimmen
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Richtig: B und D. Nach §16 Absatz 3 BewachV übermittelt der neue Arbeitgeber einen verkürzten Datensatz. Stimmen die Angaben, erhält er eine elektronische Bestätigung. Die Anmeldung selbst entfällt nicht.
Welche Pflicht gilt bei Arbeitnehmerüberlassung im Bewachungsgewerbe?
- A) Auch der Entleiher muss das Anmeldeverfahren einhalten
- B) Die Leiharbeitskraft muss sich selbst im Register anmelden
- C) Bei Leiharbeit entfällt die Anmeldung, es genügt der Überlassungsvertrag
- D) Nur der Verleiher meldet an, der Entleiher hat keine eigenen Pflichten
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Richtig: A. §16 Absatz 5 BewachV erstreckt das Verfahren auf Gewerbetreibende, die Wachpersonen entleihen und mit Bewachungsaufgaben beauftragen. Eine Ausnahme für Leiharbeit gibt es nicht.
Zum Thema Anmeldung von Wachpersonen im Bewacherregister →
Das Bewacherregister
Welche Stelle führt seit Oktober 2022 das Bewacherregister?
- A) Das Statistische Bundesamt
- B) Das Bundeskriminalamt
- C) Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag
- D) Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
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Richtig: A. Registerbehörde ist nach §11b Absatz 1 GewO das Statistische Bundesamt. Bis zum 10. Oktober 2022 lag das Register beim BAFA.
Wozu dient das Bewacherregister nach §11b GewO?
- A) Es informiert Auftraggeber öffentlich über zugelassene Wachpersonen
- B) Es ersetzt die Zuverlässigkeitsprüfung durch die Behörde
- C) Es erfasst Daten zu Unternehmen, Leitungspersonen und Wachpersonen elektronisch
- D) Es unterstützt die für den Vollzug von §34a zuständigen Behörden
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Richtig: C und D. Das Register erfasst die Daten elektronisch, um die Vollzugsbehörden zu unterstützen. Es ist nicht öffentlich und ersetzt die Entscheidung der Behörde über die Zuverlässigkeit nicht.
Ein Veranstalter möchte im Bewacherregister nachsehen, ob die eingesetzten Ordner registriert sind. Ist das möglich?
- A) Ja, das Register ist für jedermann online einsehbar
- B) Ja, aber nur gegen Gebühr
- C) Nein, das Register ist nicht öffentlich zugänglich
- D) Nein, das Register enthält keine Daten über Ordner
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Richtig: C. Zugriff haben die Vollzugsbehörden und die Gewerbetreibenden für ihre Meldungen. Auftraggeber und Veranstalter können nicht hineinsehen. Ordner, die als Wachpersonen tätig sind, stehen aber sehr wohl im Register.
Was speichert das Bewacherregister zu einer Stellungnahme des Verfassungsschutzes?
- A) Den vollständigen Bericht mit allen Erkenntnissen
- B) Das meldende Landesamt, das Datum und ob Erkenntnisse vorliegen
- C) Nur die Unterschrift des Sachbearbeiters
- D) Gar nichts, Verfassungsschutz und Register sind getrennt
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Richtig: B. Nach §11b Absatz 2 Nummer 12 GewO werden nur das meldende Landesamt, das Datum der Meldung und die Angabe gespeichert, ob Erkenntnisse vorliegen. Inhalte der Erkenntnisse stehen nicht im Register.
Wann werden die Daten einer Wachperson im Register gelöscht, nachdem ihr letztes Beschäftigungsverhältnis abgemeldet wurde?
- A) Nach einem Jahr
- B) Nach zehn Jahren
- C) Sofort mit der Abmeldung
- D) Nach sechs Wochen
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Richtig: A. §11b Absatz 8 Nummer 5 GewO sieht die Löschung ein Jahr nach Abmeldung des letzten gemeldeten Beschäftigungsverhältnisses vor. Sechs Wochen ist die Frist für die Abmeldung selbst.
Für welche IHK-Nachweise müssen die Industrie- und Handelskammern die Daten verpflichtend elektronisch für das Register bereitstellen?
- A) Nur für Nachweise, die ab dem 1. Juni 2019 ausgestellt wurden
- B) Für alle Nachweise seit 1996 ohne jede Ausnahme
- C) Nur für Nachweise, die vor 2009 ausgestellt und nacherfasst wurden
- D) Für Nachweise, die nach dem 1. Januar 2009 ausgestellt wurden
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Richtig: D. §11b Absatz 4 GewO verpflichtet die IHKs für Nachweise, die nach dem 1. Januar 2009 ausgestellt wurden. Ältere dürfen sie bereitstellen, sonst werden sie bei einer Abfrage nacherfasst.
Zum Thema Das Bewacherregister →
Die Bewacher-ID
Welche Bewacher-IDs müssen nach §18 BewachV auf dem Dienstausweis stehen?
- A) Die ID des Bewachungsunternehmens
- B) Die ID des Auftraggebers
- C) Die Nummer des Personalausweises
- D) Die ID der Wachperson
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Richtig: A und D. §18 Absatz 1 Nummer 5 BewachV verlangt die Bewacherregisteridentifikationsnummern der Wachperson und des Bewachungsunternehmens. Die Personalausweisnummer ist keine Pflichtangabe, und der Auftraggeber hat keine Bewacher-ID.
Was enthält die Bewacher-ID nach §11b Absatz 3 GewO?
- A) Das Datum der letzten Zuverlässigkeitsprüfung
- B) Geburtsdatum und Postleitzahl der Wachperson in verschlüsselter Form
- C) Keine personenbezogenen Angaben
- D) Die Kennziffer der IHK, bei der die Prüfung abgelegt wurde
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Richtig: C. Die vom Register vergebenen Identifikationsnummern enthalten nach §11b Absatz 3 GewO keine personenbezogenen Angaben. Sie werden nur den Datensätzen zugeordnet.
Wie bekommt eine Wachperson ihre Bewacher-ID?
- A) Sie erhält sie von der IHK zusammen mit der Unterrichtungsbescheinigung
- B) Sie entsteht bei der ersten Anmeldung durch den Arbeitgeber
- C) Sie wird vom Ordnungsamt auf ihren Personalausweis gedruckt
- D) Sie beantragt sie selbst online beim Statistischen Bundesamt
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Richtig: B. Die ID wird bei der ersten Anmeldung im Register vergeben. Die Behörde teilt sie dem Arbeitgeber mit, und der informiert die Wachperson nach §16 Absatz 2 BewachV.
Eine Wachperson mit Bewacher-ID wechselt nahtlos zu einer anderen Sicherheitsfirma. Was gilt?
- A) Sie behält ihre ID
- B) Sie bekommt automatisch eine neue ID
- C) Der neue Arbeitgeber kann sie mit verkürztem Datensatz anmelden
- D) Sie muss die Unterrichtung wiederholen, um eine neue ID zu erhalten
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Richtig: A und C. Die ID bleibt bestehen, solange die Daten im Register sind. Der neue Arbeitgeber meldet nach §16 Absatz 3 BewachV mit der ID und einem verkürzten Datensatz an.
Auf deiner IHK-Sachkundebescheinigung stehen eine Identifikationsnummer und ein Validierungscode. Was ist das?
- A) Die Nummer deines Dienstausweises beim Arbeitgeber
- B) Die Erlaubnisnummer deines Arbeitgebers nach §34a GewO
- C) Deine persönliche Bewacher-ID, die das Register bei der Anmeldung vergibt
- D) Angaben der IHK, mit denen sich die Bescheinigung prüfen lässt
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Richtig: D. Identifikationsnummer und Validierungscode gehören zur IHK-Bescheinigung nach Anlage 1 oder 3 BewachV. Sie dienen der Prüfung des Nachweises und sind nicht die Bewacher-ID.
Ein Dienstausweis enthält nur die Bewacher-ID der Wachperson, nicht die des Unternehmens. Wer handelt ordnungswidrig?
- A) Niemand, weil die Unternehmens-ID nur eine freiwillige Angabe ist
- B) Die Wachperson, weil sie einen fehlerhaften Ausweis mitführt
- C) Der Unternehmer, der den Ausweis ausgestellt hat
- D) Die Registerbehörde, weil sie die ID nicht übermittelt hat
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Richtig: C. Nach §22 Absatz 1 Nummer 4 BewachV handelt ordnungswidrig, wer einen Ausweis nicht richtig ausstellt. Das ist der Unternehmer. Die Wachperson verstößt nur, wenn sie den Ausweis nicht mitführt oder nicht vorzeigt.
Der Dienstausweis: Pflichtangaben und Mitführen
Welche Angaben muss der Dienstausweis nach §18 Absatz 1 BewachV enthalten?
- A) Name und Anschrift des Gewerbetreibenden
- B) Das Geburtsdatum der Wachperson
- C) Familienname und Vornamen der Wachperson
- D) Ein Lichtbild der Wachperson
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Richtig: A und C. Pflichtangaben sind Name der Wachperson, Name und Anschrift des Gewerbetreibenden, gegebenenfalls abweichende Betriebsbezeichnung, die Unterschriften und die Bewacher-IDs. Foto und Geburtsdatum schreibt die Verordnung nicht vor.
Was musst du nach §18 Absatz 2 BewachV während des Wachdienstes mitführen?
- A) Nur den Dienstausweis, ein weiteres Dokument ist nicht nötig
- B) Dienstausweis und das im Register angegebene Ausweisdokument
- C) Die IHK-Bescheinigung im Original und eine beglaubigte Kopie
- D) Den Arbeitsvertrag und einen Abdruck der Dienstanweisung
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Richtig: B. Der Dienstausweis ist zusammen mit dem im Register angegebenen Ausweis- oder Identifizierungsdokument mitzuführen, meist Personalausweis oder Pass. Die IHK-Bescheinigung muss nicht mitgeführt werden.
Wem musst du deinen Dienstausweis auf Verlangen vorzeigen?
- A) Beauftragten des Ordnungsamts
- B) Jedem Besucher des Objekts
- C) Polizeibeamten
- D) Jedem Kunden des Auftraggebers
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Richtig: A und C. Die Vorzeigepflicht besteht gegenüber den Beauftragten der Vollzugsbehörden, insbesondere Ordnungsämtern, Polizei und Zoll. Gegenüber Privatpersonen sieht die BewachV keine Pflicht vor.
Bei welcher Tätigkeit ist kein Namensschild nach §18 Absatz 3 BewachV vorgeschrieben?
- A) Ordnerdienst bei einer zugangsgeschützten Großveranstaltung
- B) Kontrollgänge in einem Bahnhof
- C) Einlasskontrolle an einer Diskothek
- D) Schutz vor Ladendieben in einem Kaufhaus
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Richtig: D. Die Schildpflicht gilt für die Tätigkeiten nach §34a Absatz 1a Satz 2 Nummer 1 und 3 bis 5 GewO. Nummer 2, der Schutz vor Ladendieben, ist ausgenommen.
Wie muss sich der Dienstausweis gestalterisch von amtlichen Ausweisen abheben?
- A) Er muss das Landeswappen des Bundeslandes tragen
- B) Er muss die Farbe des Personalausweises haben
- C) Er muss sich deutlich von amtlichen Ausweisen unterscheiden
- D) Er muss nur das Firmenlogo tragen, die übrige Gestaltung ist völlig frei
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Richtig: C. §18 Absatz 1 Satz 3 BewachV verlangt, dass sich der Ausweis deutlich von amtlichen Ausweisen unterscheidet. Hoheitszeichen oder Ähnlichkeiten mit Polizeiausweisen sind gerade zu vermeiden.
Eine Wachperson hat bei einer Kontrolle durch die Polizei zwar ihren Dienstausweis, aber kein Ausweisdokument dabei. Was gilt?
- A) Nur der Unternehmer handelt ordnungswidrig
- B) Die Wachperson handelt selbst ordnungswidrig
- C) Die Polizei muss sie vorläufig festnehmen
- D) Das ist unproblematisch, der Dienstausweis genügt
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Richtig: B. Nach §22 Absatz 1 Nummer 5 BewachV handelt ordnungswidrig, wer entgegen §18 Absatz 2 einen Ausweis nicht mitführt. Das betrifft die Wachperson selbst. Eine Festnahme ist deswegen nicht vorgesehen.
Zum Thema Der Dienstausweis: Pflichtangaben und Mitführen →
Dienstkleidung: Verwechslungsverbot mit Polizei und Bundeswehr
Wann muss eine Wachperson nach §19 Absatz 2 BewachV Dienstkleidung tragen?
- A) Bei jedem Einsatz ohne jede Ausnahme, auch im Personenschutz
- B) Wenn sie im Dienst befriedetes Besitztum betreten soll
- C) Nur bei Kontrollgängen im öffentlichen Verkehrsraum
- D) Nur wenn der Auftraggeber es im Vertrag ausdrücklich verlangt
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Richtig: B. Eine allgemeine Uniformpflicht gibt es nicht. §19 Absatz 2 BewachV schreibt Dienstkleidung für Wachpersonen vor, die in Ausübung ihres Dienstes befriedetes Besitztum betreten sollen.
Von welchen Uniformen muss sich die Dienstkleidung nach §19 Absatz 1 BewachV deutlich unterscheiden?
- A) Von Uniformen der Streitkräfte
- B) Von der Kleidung anderer Sicherheitsfirmen
- C) Von Uniformen behördlicher Vollzugsorgane wie der Polizei
- D) Von Arbeitskleidung nach DGUV-Vorschriften
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Richtig: A und C. Das Verwechslungsverbot betrifft Uniformen der Streitkräfte und der behördlichen Vollzugsorgane. Eine Abgrenzung zu anderen Sicherheitsfirmen oder zur Arbeitsschutzkleidung verlangt §19 nicht.
Ein Ladendetektiv arbeitet in einem Kaufhaus in normaler Alltagskleidung. Verstößt er damit gegen die BewachV?
- A) Ja, weil er eine Tätigkeit mit Sachkundepflicht ausübt
- B) Nein, aber nur wenn er sichtbar ein Namensschild der Firma trägt
- C) Ja, jede Wachperson muss im Dienst Dienstkleidung tragen
- D) Nein, eine allgemeine Pflicht zur Dienstkleidung gibt es nicht
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Richtig: D. Ob es eine Dienstkleidung gibt, bestimmt grundsätzlich der Unternehmer. Ladendetektive arbeiten typischerweise in Zivil. Ein Namensschild ist beim Schutz vor Ladendieben gerade nicht vorgeschrieben.
Welche Gestaltung einer Dienstjacke ist problematisch, weil eine Verwechslung mit Amtsträgern droht?
- A) Aufschrift Polizei in Reflexfolie
- B) Rückenaufdruck Security mit Firmenlogo
- C) Ärmelabzeichen mit Bundesadler
- D) Schwarze Jacke mit der Aufschrift Sicherheitsdienst
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Richtig: A und C. Hoheitszeichen wie der Bundesadler und Aufschriften wie Polizei können Amtsabzeichen zum Verwechseln ähnlich sein. Security oder Sicherheitsdienst mit Firmenlogo sind in der Regel unproblematisch.
Eine Wachperson trägt im Dienst eine Jacke, die einer Polizeiuniform zum Verwechseln ähnlich ist. Welche Vorschrift des StGB kommt in Betracht?
- A) §123 StGB, Hausfriedensbruch durch das Betreten des bewachten Objekts
- B) §132a StGB, Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen
- C) §240 StGB, Nötigung der kontrollierten Personen durch den Auftritt
- D) §267 StGB, Urkundenfälschung durch falsche Kennzeichnung der Jacke
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Richtig: B. §132a Absatz 1 Nummer 4 und Absatz 2 StGB stellen das unbefugte Tragen von Uniformen und Amtsabzeichen und von zum Verwechseln ähnlichen Stücken unter Strafe. Tritt die Person zusätzlich als Amtsträger auf, kommt §132 StGB hinzu.
Ein Unternehmer fährt nachts selbst Revier und kontrolliert ein eingezäuntes Firmengelände. Muss er Dienstkleidung tragen?
- A) Nein, als Inhaber ist er von der BewachV ausgenommen
- B) Ja, die Pflicht gilt auch für Unternehmer im eigenen Einsatz
- C) Nur wenn er bei der Kontrolle Angestellte dabei hat
- D) Nur in Bundesländern mit einer eigenen Uniformpflicht für Wachdienste
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Richtig: B. §19 Absatz 2 Satz 2 BewachV erstreckt die Dienstkleidungspflicht auf Gewerbetreibende, die selbst als Wachperson arbeiten. Ein eingezäuntes Gelände ist befriedetes Besitztum.
Zum Thema Dienstkleidung: Verwechslungsverbot mit Polizei und Bundeswehr →
Die Dienstanweisung
Welche Inhalte muss die Dienstanweisung nach §17 Absatz 1 BewachV zwingend enthalten?
- A) Den Hinweis, dass die Wachperson keine Befugnisse eines Polizeivollzugsbeamten hat
- B) Die Höhe des Stundenlohns und die Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit
- C) Die Regel, dass Waffen und Reizstoffsprühgeräte nur mit Zustimmung des Gewerbetreibenden geführt werden
- D) Eine vollständige Liste aller Auftraggeber des Unternehmens mit Anschrift
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Richtig: A und C. §17 Absatz 1 BewachV verlangt den Hinweis auf fehlende polizeiliche Befugnisse und die Regel zum Führen von Waffen nur mit Zustimmung des Gewerbetreibenden, dazu die Anzeigepflicht nach jedem Gebrauch. Lohn und Kundenliste gehören nicht dazu.
Wann und wie muss der Unternehmer der Wachperson die Dienstanweisung aushändigen?
- A) Nur auf ausdrücklichen schriftlichen Wunsch der Wachperson
- B) Zusammen mit der ersten Lohnabrechnung per Post
- C) Innerhalb der ersten vier Wochen der Beschäftigung, mündlich erläutert
- D) Vor dem ersten Einsatz, als Abdruck gegen Empfangsbescheinigung
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Richtig: D. Nach §17 Absatz 2 BewachV ist ein Abdruck vor der ersten Aufnahme der Tätigkeit gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen. Eine mündliche Belehrung allein reicht nicht.
Eine Wachperson hat im Dienst einen Schlagstock eingesetzt. Wem muss sie das nach der Dienstanweisung unverzüglich anzeigen?
- A) Dem Gewerbetreibenden
- B) Nur dem Auftraggeber
- C) Der zuständigen Polizeidienststelle
- D) Der IHK
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Richtig: A und C. Die Dienstanweisung muss bestimmen, dass jeder Gebrauch von Waffen unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle und dem Gewerbetreibenden angezeigt wird. Der Unternehmer meldet dann seinerseits an die Erlaubnisbehörde.
Der Filialleiter des Kunden weist dich an, ein Fahrzeug ohne die in der Objektanweisung vorgeschriebene Kontrolle durchzulassen. Was gilt nach DGUV Vorschrift 23?
- A) Du musst folgen, weil der Kunde im Objekt das Hausrecht hat
- B) Du befolgst sie nicht, weil sie dem Sicherungsauftrag widerspricht
- C) Du darfst folgen, wenn er die Weisung schriftlich bestätigt
- D) Du musst die Polizei rufen und den Filialleiter anzeigen
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Richtig: B. §4 Absatz 3 DGUV Vorschrift 23 verbietet, Weisungen des Auftraggebers zu befolgen, die dem Sicherungsauftrag entgegenstehen. Du informierst stattdessen deine Einsatzleitung. Eine Polizeimeldung ist dafür nicht nötig.
Was verlangt §4 DGUV Vorschrift 23 vom Unternehmer im Zusammenhang mit Dienstanweisungen?
- A) Unterweisung des Personals anhand der Dienstanweisungen
- B) Die Dienstanweisung muss vorab vom Auftraggeber genehmigt werden
- C) Die Dienstanweisung muss bei der zuständigen IHK hinterlegt werden
- D) Die Dienstanweisung muss jährlich vom Ordnungsamt geprüft werden
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Richtig: A. Nach §4 Absatz 2 DGUV Vorschrift 23 ist das Personal vor Aufnahme der Tätigkeit und darüber hinaus regelmäßig anhand der Dienstanweisungen zu unterweisen. Eine Genehmigung durch Kunde oder IHK ist nicht vorgesehen.
Die Objektanweisung erlaubt dir, bei jedem Verdacht die Taschen von Besuchern zu durchsuchen. Was folgt daraus?
- A) Du darfst durchsuchen, wenn der Besucher keinen Ausweis zeigen kann
- B) Du darfst durchsuchen, wenn ein Kollege als Zeuge dabei ist
- C) Du hast damit ein eigenes Durchsuchungsrecht wie die Polizei
- D) Die Anweisung schafft keine Befugnis, die du nicht ohnehin hast
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Richtig: D. Eine Dienstanweisung kann keine Rechte schaffen, die das Gesetz nicht gibt. Wachpersonen haben nur Jedermannsrechte und vertraglich übertragene Rechte, eine Durchsuchung gegen den Willen des Betroffenen ist davon nicht gedeckt.
Zum Thema Die Dienstanweisung →
Anzeige- und Meldepflichten des Unternehmers
Welche Vorgänge muss ein Gewerbetreibender nach §14 GewO der Behörde anzeigen?
- A) Die Einstellung jeder neuen Reinigungskraft
- B) Den Wechsel der Hausbank
- C) Die Verlegung des Betriebs
- D) Die Aufgabe des Betriebs
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Richtig: C und D. §14 GewO verlangt die Anzeige von Beginn, Verlegung, Wechsel des Gegenstands, Namensänderung und Aufgabe des Betriebs. Personalwechsel oder Bankwechsel gehören nicht dazu.
Bis wann muss ein Bewachungsunternehmer eine neue Meldeanschrift seiner Wachperson über das Bewacherregister mitteilen?
- A) Innerhalb von drei Monaten nach dem Umzug
- B) Unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Kenntnis
- C) Erst bei der nächsten Regelüberprüfung nach fünf Jahren
- D) Zum Ende des laufenden Kalenderjahres
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Richtig: B. Nach §11b Abs. 6 GewO sind Änderungen unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Kenntnis zu melden. Auf die Regelüberprüfung zu warten wäre ein Verstoß.
Du hast im Dienst in Notwehr ein Reizstoffsprühgerät eingesetzt. Wem zeigst du das nach der Dienstanweisung unverzüglich an?
- A) Nur dem Auftraggeber des Objekts
- B) Der Industrie- und Handelskammer, bei der du unterrichtet wurdest
- C) Der Polizei und deinem Arbeitgeber
- D) Nur der Erlaubnisbehörde deines Arbeitgebers
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Richtig: C. §17 Abs. 1 BewachV schreibt vor, dass die Dienstanweisung die Anzeige jedes Waffengebrauchs an die Polizei und den Unternehmer verlangt. Die Erlaubnisbehörde informiert dann der Unternehmer.
Wann muss der Unternehmer eine neue Wachperson über das Bewacherregister anmelden?
- A) Vor der Beschäftigung mit Bewachungsaufgaben
- B) Innerhalb von 14 Tagen nach dem ersten Einsatz
- C) Nach Ablauf der Probezeit von sechs Monaten
- D) Nur wenn sie Tätigkeiten mit Sachkundepflicht übernimmt
Lösung anzeigen
Richtig: A. Die Anmeldung erfolgt vor dem ersten Einsatz (§16 Abs. 2 BewachV). Eingesetzt werden darf die Person erst nach Mitteilung der Behörde oder Bestätigung des Registers.
Welche Anzeigen gehen an die für §34a GewO zuständige Erlaubnisbehörde?
- A) Die Anzeige des Versicherers, dass der Haftpflichtvertrag beendet wurde
- B) Die Krankmeldung einer Wachperson, die länger als sechs Wochen ausfällt
- C) Jede Änderung der Dienstpläne für die einzelnen Objekte
- D) Die Anzeige des Unternehmers über einen Waffengebrauch im Wachdienst
Lösung anzeigen
Richtig: A und D. Der Versicherer meldet das Ende des Vertrags nach §15 Abs. 2 BewachV, der Unternehmer den Waffengebrauch nach §20 Abs. 2 BewachV. Krankmeldungen und Dienstpläne gehen die Behörde nichts an.
Ein Hausmeisterservice will künftig auch Objekte bewachen. Was gilt?
- A) Eine Ergänzung der Gewerbeanzeige reicht aus
- B) Er braucht nur die Unterrichtung seiner Mitarbeiter
- C) Er braucht keine weitere Genehmigung, solange er höchstens fünf Wachpersonen ohne Waffen beschäftigt
- D) Er braucht die Erlaubnis nach §34a GewO und muss die Erweiterung anzeigen
Lösung anzeigen
Richtig: D. Die Ausdehnung des Gewerbes ist nach §14 GewO anzuzeigen. Die Anzeige ersetzt aber nicht die Erlaubnis nach §34a GewO, eine Kleinbetriebsgrenze gibt es nicht.
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Auskunft und Nachschau durch die Behörde
Wann dürfen die Beauftragten der Behörde die Geschäftsräume eines Wachdienstes für eine normale Kontrolle betreten?
- A) Jederzeit, auch nachts, ohne Ankündigung
- B) Nur mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss
- C) Nur nach schriftlicher Ankündigung mit einer Woche Vorlauf
- D) Während der üblichen Geschäftszeit
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Richtig: D. §29 Abs. 2 GewO erlaubt das Betreten während der üblichen Geschäftszeit ohne Beschluss. Außerhalb dieser Zeit nur tagsüber und nur zur Verhütung dringender Gefahren.
Was dürfen die Beauftragten bei einer Nachschau nach §29 GewO?
- A) Geschäftliche Unterlagen einsehen
- B) Wachpersonen im Büro vorläufig festnehmen
- C) Prüfungen und Besichtigungen vornehmen
- D) Alle Ordner ohne Weiteres beschlagnahmen
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Richtig: A und C. Das Gesetz erlaubt Prüfungen, Besichtigungen und die Einsicht in vorgelegte Unterlagen. Festnahmen oder Beschlagnahmen sind davon nicht gedeckt.
Die Behörde fragt den Inhaber, ob er selbst ohne Ausweis Dienst gemacht habe. Damit würde er eine Ordnungswidrigkeit zugeben. Was gilt?
- A) Er muss antworten, sonst droht ein Bußgeld
- B) Er darf die Antwort auf diese Frage verweigern
- C) Er darf jede Auskunft verweigern, sobald er einen Anwalt beauftragt hat
- D) Er muss antworten, darf aber eine Gebühr verlangen
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Richtig: B. Nach §29 Abs. 3 GewO darf er Fragen unbeantwortet lassen, die ihn der Gefahr eines Straf- oder Bußgeldverfahrens aussetzen. Ein allgemeines Schweigerecht gibt es nicht.
Wie ist die Auskunft an die Behörde nach §29 GewO zu erteilen?
- A) Gegen Erstattung des Aufwands durch die Behörde
- B) Nur schriftlich über einen Rechtsanwalt
- C) Unentgeltlich
- D) Freiwillig, solange kein Verfahren läuft
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Richtig: C. §29 Abs. 1 GewO verlangt mündliche und schriftliche Auskünfte unentgeltlich. Sie sind Pflicht und nicht freiwillig.
Unter welchen Voraussetzungen dürfen Räume betreten werden, die zugleich Wohnzwecken des Betroffenen dienen?
- A) Nur in Begleitung eines Polizeibeamten
- B) Nur mit vorheriger Zustimmung des Vermieters
- C) Nur tagsüber
- D) Nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung
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Richtig: C und D. Wohnräume dürfen nach §29 Abs. 2 GewO nur tagsüber und nur zur Verhütung dringender Gefahren betreten werden. Polizeibegleitung oder Zustimmung des Vermieters verlangt das Gesetz nicht.
Was droht einem Unternehmer, der eine Auskunft nach §29 GewO nicht oder falsch erteilt?
- A) Ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro
- B) Eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren
- C) Der automatische Verlust der Erlaubnis am selben Tag
- D) Ein Verwarnungsgeld von höchstens 55 Euro
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Richtig: A. §146 Abs. 2 Nr. 4 GewO macht daraus eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld bis 2.500 Euro. Ein Widerruf der Erlaubnis kommt nicht automatisch, sondern nur nach eigenem Verfahren.
Zum Thema Auskunft und Nachschau durch die Behörde →
Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten
Ein Bewachungsvertrag endete am 20. Mai 2025. Bis wann muss die Aufzeichnung darüber mindestens aufbewahrt werden?
- A) Bis zum 20. Mai 2028
- B) Bis zum 31. Dezember 2028
- C) Bis zum 31. Dezember 2035, wie im Steuerrecht
- D) Bis zum 31. Dezember 2025
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Richtig: B. Für Verträge endet die Frist drei Jahre nach dem Schluss des Kalenderjahres, in dem sie endeten (§21 Abs. 4 BewachV). Gezählt wird ab Jahresende, nicht ab dem Tag des Vertragsendes.
Was muss der Unternehmer zu jedem Bewachungsvertrag aufzeichnen?
- A) Die Namen aller Mitarbeiter des Auftraggebers
- B) Die Bonität und Bankverbindung des Auftraggebers
- C) Name und Anschrift des Auftraggebers
- D) Den Tag des Vertragsabschlusses
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Richtig: C und D. §21 Abs. 2 BewachV verlangt Name und Anschrift des Auftraggebers, Inhalt und Art des Auftrags sowie den Tag des Vertragsabschlusses. Mitarbeiterlisten des Kunden oder seine Bonität gehören nicht dazu.
Wo sind die Aufzeichnungen und Belege nach §21 BewachV zu sammeln?
- A) Im jeweiligen Objekt beim Objektleiter
- B) Bei der IHK, die die Unterrichtung bescheinigt hat
- C) An der Hauptniederlassung des Gewerbebetriebs
- D) Beim Auftraggeber, der sie auf Verlangen vorlegt
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Richtig: C. Die Unterlagen sind an der Hauptniederlassung übersichtlich zu sammeln (§21 Abs. 1 BewachV). Dort kann die Behörde sie bei einer Nachschau einsehen.
Du hast für die Anmeldung einer neuen Kollegin im Bewacherregister ihren Ausweis kopiert und hochgeladen. Was machst du mit der Kopie?
- A) Ich vernichte sie unverzüglich
- B) Ich lege sie in die Personalakte, weil Nachweise gesammelt werden müssen
- C) Ich bewahre sie drei Jahre nach Ende der Beschäftigung auf
- D) Ich schicke sie zur Sicherheit an den Auftraggeber
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Richtig: A. §11b Abs. 5 GewO verlangt, die Kopie auch in digitaler Form unverzüglich nach dem Hochladen zu vernichten. Sie gehört nicht zu den Belegen nach §21 BewachV.
Welche Belege muss der Unternehmer nach §21 Abs. 3 BewachV sammeln?
- A) Die Empfangsbescheinigungen für die Dienstanweisung
- B) Die privaten Telefonnummern der Angehörigen aller Wachpersonen
- C) Die Schulzeugnisse aller Wachpersonen
- D) Die Verpflichtungserklärungen zur Verschwiegenheit
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Richtig: A und D. Zu den Belegen gehören unter anderem Dienstanweisung mit Empfangsbescheinigung und die Verpflichtungserklärung nach §17 Abs. 3 BewachV. Private Kontaktdaten Angehöriger oder Schulzeugnisse verlangt die Vorschrift nicht.
Für welche Bewachung entfällt die Pflicht, Aufzeichnungen über die Bewachungsverträge zu machen?
- A) Für die Bewachung von Objekten mit weniger als drei Wachpersonen
- B) Für Aufträge mit einer Laufzeit unter einem Monat
- C) Für Aufträge öffentlicher Auftraggeber
- D) Für die Bewachung von Landfahrzeugen
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Richtig: D. §21 Abs. 5 BewachV nimmt nur die Bewachung von Landfahrzeugen aus, etwa auf Parkplätzen. Größe, Dauer oder Art des Auftraggebers spielen keine Rolle.
Zum Thema Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten →
Verschwiegenheit und Datenschutz im Bewachungsunternehmen
Wann muss der Unternehmer die Wachperson zur Verschwiegenheit über Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse Dritter verpflichten?
- A) Nach Ablauf der Probezeit
- B) Vor der ersten Aufnahme der Bewachungstätigkeit
- C) Erst wenn sie in einem Objekt mit Geheimschutz eingesetzt wird
- D) Beim Ausscheiden aus dem Unternehmen
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Richtig: B. §17 Abs. 3 BewachV verlangt die schriftliche Verpflichtung vor der ersten Aufnahme der Tätigkeit. Wer erst später verpflichtet, handelt ordnungswidrig.
Was gilt für die Verpflichtung nach §17 Abs. 3 BewachV?
- A) Sie endet automatisch mit dem Ende des Bewachungsvertrags
- B) Sie ist schriftlich abzugeben
- C) Sie kann durch eine mündliche Belehrung ersetzt werden
- D) Sie gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb
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Richtig: B und D. Die Verpflichtung erfolgt schriftlich und wirkt ausdrücklich über das Ausscheiden hinaus. Eine mündliche Belehrung reicht nicht.
Nach welchen Vorschriften richtet sich der Umgang mit personenbezogenen Daten im Bewachungsunternehmen?
- A) Nach einem eigenen Datenschutzabschnitt der BewachV
- B) Ausschließlich nach der Dienstanweisung des Unternehmers
- C) Nach der DSGVO und dem BDSG
- D) Nach §34a Abs. 5 GewO
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Richtig: C. Die BewachV enthält keine eigenen Datenschutzregeln. Maßgeblich sind DSGVO und BDSG, die Dienstanweisung setzt sie im Betrieb um.
Welche Rolle hat die Wachperson im Sinne der DSGVO, wenn sie an der Pforte Besucherdaten erfasst?
- A) Sie verarbeitet die Daten auf Weisung ihres Arbeitgebers
- B) Sie ist selbst Verantwortliche im Sinne der DSGVO und haftet dafür allein
- C) Sie ist Auftragsverarbeiterin des Kunden
- D) Sie ist Datenschutzbeauftragte des Objekts
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Richtig: A. Beschäftigte verarbeiten Daten nur auf Weisung (Art. 29 DSGVO). Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter ist das Unternehmen, nicht die einzelne Wachperson.
Ein Kollege postet ein Foto der Alarmcode-Liste des Kunden in eine private Chatgruppe der Schicht. Was ist richtig?
- A) Das ist in Ordnung, solange nur Kollegen in der Gruppe sind
- B) Das ist nur ein Problem, wenn der Kunde davon erfährt
- C) Das ist erlaubt, wenn die Gruppe durch ein Passwort geschützt ist und nur Kollegen enthält
- D) Sofort den Vorgesetzten informieren, damit die Codes geändert werden
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Richtig: D. Alarmcodes sind Betriebsgeheimnisse des Kunden und gehören nicht auf private Geräte. Der Vorgesetzte muss sofort informiert werden, damit der Kunde reagieren kann.
Ein Diensthandy mit Besucherlisten geht verloren. Was ist richtig?
- A) Du meldest den Verlust sofort deinem Vorgesetzten
- B) Du wartest eine Woche ab, ob das Handy wieder auftaucht
- C) Das Unternehmen muss eine meldepflichtige Datenpanne möglichst binnen 72 Stunden der Aufsichtsbehörde melden
- D) Eine Meldung ist nur nötig, wenn das Handy nachweislich gestohlen wurde
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Richtig: A und C. Art. 33 DSGVO verlangt die Meldung unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden. Das klappt nur, wenn du intern sofort meldest. Abwarten verschenkt die Frist.
Zum Thema Verschwiegenheit und Datenschutz im Bewachungsunternehmen →
Ordnungswidrigkeiten im Bewachungsgewerbe
Ein Unternehmer bewacht ohne Erlaubnis nach §34a GewO. Was ist das zunächst?
- A) Eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld bis 5.000 Euro
- B) Eine Straftat mit Freiheitsstrafe bis fünf Jahre
- C) Ein bloßer Verstoß gegen die Berufsordnung der Industrie- und Handelskammer
- D) Eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld bis 500 Euro
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Richtig: A. §144 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. f GewO macht das Bewachen ohne Erlaubnis zur Ordnungswidrigkeit, Bußgeld bis 5.000 Euro. Strafbar wird es erst bei beharrlicher Wiederholung.
Welche Verstöße nach §22 BewachV kann die Wachperson selbst begehen?
- A) Den Ausweis im Dienst nicht mitführen
- B) Den Wachdienst nicht durch eine Dienstanweisung regeln
- C) Ein vorgeschriebenes Namensschild nicht tragen
- D) Die Aufbewahrungsfrist für Bewachungsverträge nicht einhalten
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Richtig: A und C. Ausweis und Namensschild sind Pflichten der Wachperson selbst (§22 Abs. 1 Nr. 5 und 6 BewachV). Dienstanweisung und Aufbewahrung sind Pflichten des Unternehmers.
Wann wird aus dem Bewachen ohne Erlaubnis eine Straftat nach §148 GewO?
- A) Schon beim ersten Mal, wenn mehr als zehn Wachpersonen eingesetzt werden
- B) Erst nach drei rechtskräftigen Bußgeldbescheiden in einem Jahr
- C) Wenn der Auftraggeber Strafantrag stellt
- D) Wenn der Verstoß beharrlich wiederholt wird
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Richtig: D. §148 Nr. 1 GewO stellt die beharrliche Wiederholung unter Strafe. Eine feste Zahl von Bescheiden oder Wachpersonen nennt das Gesetz nicht.
Ein Verstoß wurde nur fahrlässig begangen, das Gesetz unterscheidet im Höchstmaß nicht zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Was gilt nach dem OWiG?
- A) Fahrlässigkeit bleibt immer bußgeldfrei
- B) Höchstens die Hälfte des angedrohten Höchstbetrags
- C) Es gilt der volle Höchstbetrag, genau wie bei vorsätzlichem Handeln
- D) Statt Bußgeld gibt es nur eine Ermahnung
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Richtig: B. Nach §17 Abs. 2 OWiG kann Fahrlässigkeit dann höchstens mit der Hälfte des Höchstbetrags geahndet werden. Bußgeldfrei ist sie nicht.
Bei einer Kontrolle am Diskothekeneinlass trägt Wachmann K. das Namensschild, das ihm die Firma ausgestellt hat, in der Jackentasche. Wer bekommt dafür das Bußgeld?
- A) Der Betreiber der Diskothek
- B) Der Bewachungsunternehmer
- C) K. selbst
- D) Die Industrie- und Handelskammer
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Richtig: C. Das sichtbare Tragen des Schildes ist eine Pflicht der Wachperson (§18 Abs. 3, §22 Abs. 1 Nr. 6 BewachV). Der Unternehmer haftet nur, wenn er das Schild nicht ausgestellt hat.
Welche Aussagen zum Gewerbezentralregister stimmen?
- A) Es wird von der örtlichen IHK geführt
- B) Dort stehen nur Straftaten, keine Verwaltungsentscheidungen
- C) Rechtskräftige Bußgelder aus der Gewerbeausübung über 200 Euro werden eingetragen
- D) Ein Widerruf der Erlaubnis wegen Unzuverlässigkeit wird eingetragen
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Richtig: C und D. §149 GewO nennt unter anderem Bußgelder über 200 Euro und Widerrufe wegen Unzuverlässigkeit. Geführt wird das Register vom Bundesamt für Justiz.
Zum Thema Ordnungswidrigkeiten im Bewachungsgewerbe →
Rücknahme und Widerruf der Erlaubnis
Was unterscheidet die Rücknahme vom Widerruf einer Erlaubnis?
- A) Die Rücknahme erklärt der Unternehmer selbst, den Widerruf die Behörde
- B) Rücknahme: Die Erlaubnis war von Anfang an rechtswidrig. Widerruf: Sie war rechtmäßig
- C) Rücknahme und Widerruf bedeuten dasselbe, nur die Behörde ist eine andere
- D) Die Rücknahme ist nur vor Beginn des Gewerbebetriebs möglich, der Widerruf erst nach Aufnahme
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Richtig: B. §48 VwVfG betrifft rechtswidrige, §49 VwVfG rechtmäßige Verwaltungsakte. Beide Entscheidungen trifft die Behörde, nicht der Unternehmer.
Welche Gründe können zum Widerruf der Erlaubnis nach §34a GewO führen?
- A) Die Kündigung eines einzelnen Bewachungsvertrags durch einen Kunden
- B) Ungeordnete Vermögensverhältnisse während eines laufenden Insolvenzverfahrens
- C) Eine spätere Verurteilung, die Unzuverlässigkeit begründet
- D) Der Wegfall der Haftpflichtversicherung
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Richtig: C und D. Unzuverlässigkeit und fehlende Versicherung sind typische Widerrufsgründe. Während eines Insolvenzverfahrens schließt §12 GewO einen Widerruf wegen ungeordneter Vermögensverhältnisse aus.
Innerhalb welcher Frist ist ein Widerruf grundsätzlich zulässig?
- A) Innerhalb von drei Monaten nach Erteilung der Erlaubnis oder nach der letzten Regelüberprüfung
- B) Nur innerhalb von fünf Jahren nach Erteilung
- C) Innerhalb eines Jahres, nachdem die Behörde von den Tatsachen erfahren hat
- D) Ohne jede zeitliche Grenze
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Richtig: C. §49 Abs. 2 Satz 2 VwVfG verweist auf die Jahresfrist des §48 Abs. 4 VwVfG. Sie beginnt mit der Kenntnis der Behörde, nicht mit der Erteilung.
Die Behörde widerruft die Erlaubnis von Herrn B. und ordnet die sofortige Vollziehung an. B. legt Rechtsmittel ein. Darf er weiterarbeiten?
- A) Nein, wegen der sofortigen Vollziehung muss er den Betrieb einstellen
- B) Ja, Widerspruch und Klage haben in jedem Fall aufschiebende Wirkung für den Betrieb
- C) Ja, bis die IHK über den Fall entschieden hat
- D) Ja, wenn er seine Wachpersonen weiter bezahlt
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Richtig: A. Die Anordnung der sofortigen Vollziehung nimmt dem Rechtsmittel die aufschiebende Wirkung. Wer trotzdem weiterbewacht, handelt ohne Erlaubnis.
Welche Folgen hat ein wirksamer Widerruf der Erlaubnis?
- A) Weiteres Bewachen ist Bewachen ohne Erlaubnis
- B) Die Wachpersonen verlieren automatisch ihre Unterrichtungsbescheinigung
- C) Der Unternehmer darf frühestens nach zehn Jahren eine neue Erlaubnis beantragen
- D) Die Behörde kann die Fortsetzung des Betriebs verhindern
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Richtig: A und D. Nach dem Widerruf fehlt die Erlaubnis, die Behörde kann nach §15 Abs. 2 GewO einschreiten. Die Qualifikation der Wachpersonen bleibt bestehen, und eine feste Sperrfrist für einen neuen Antrag gibt es nicht.
Die Behörde hält eine einzelne Wachperson für unzuverlässig. Was kann sie tun?
- A) Die Erlaubnis der Wachperson widerrufen
- B) Die Erlaubnis des ganzen Unternehmens zurücknehmen
- C) Der Wachperson ein Bußgeld wegen Unzuverlässigkeit auferlegen
- D) Dem Unternehmer die Beschäftigung dieser Person untersagen
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Richtig: D. Wachpersonen haben keine eigene Erlaubnis. Das Mittel ist die Beschäftigungsuntersagung nach §34a Abs. 4 GewO.
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Revierdienst und Streifendienst
Ein Revierfahrer kontrolliert nachts geschlossene Firmengelände ohne Publikumsverkehr. Welche Qualifikation verlangt §34a GewO mindestens?
- A) Die Sachkundeprüfung
- B) Einen Abschluss als Fachkraft für Schutz und Sicherheit
- C) Die Unterrichtung
- D) Einen Waffenschein
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Richtig: C. Für Kontrollen ohne öffentlichen Verkehr reicht die Unterrichtung. Die Sachkundeprüfung wird erst bei Kontrollgängen in öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Bereichen nötig.
Der Kunde will, dass du zusätzlich seinen öffentlichen Kundenparkplatz während der Öffnungszeiten bestreifst. Was gilt?
- A) Dafür brauchst du die Sachkundeprüfung
- B) Dafür reicht die Unterrichtung, weil es ein Privatgrundstück ist
- C) Das darf nur die Polizei übernehmen
- D) Dafür brauchst du eine Sondergenehmigung des Ordnungsamts
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Richtig: A. Ein Parkplatz mit Kundenverkehr ist ein Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Kontrollgänge dort verlangen nach §34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 GewO die Sachkundeprüfung.
Welche Pflichten gelten im Revierdienst, wenn du befriedetes Besitztum betreten sollst?
- A) Du musst eine Schusswaffe führen
- B) Du musst Dienstkleidung tragen
- C) Du musst den Eigentümer vorher telefonisch um Erlaubnis bitten
- D) Du musst Dienstausweis und Personalausweis mitführen
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Richtig: B und D. §19 Abs. 2 BewachV verlangt Dienstkleidung beim Betreten befriedeten Besitztums, §18 Abs. 2 BewachV das Mitführen der Ausweise. Eine Waffenpflicht gibt es nicht.
Was gilt im Straßenverkehr für den Revierwagen bei einer Alarmfahrt?
- A) Es gilt die StVO wie für jeden anderen Verkehrsteilnehmer
- B) Blaulicht und Einsatzhorn dürfen bei Einbruchalarm benutzt werden
- C) Eine Verfolgungsfahrt hinter flüchtenden Tätern ist nicht deine Aufgabe
- D) Rote Ampeln darfst du überfahren, wenn niemand gefährdet wird
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Richtig: A und C. Private Sicherheitsdienste haben keine Sonderrechte im Straßenverkehr. Kennzeichen und Fluchtrichtung an die Polizei zu melden hilft mehr als eine gefährliche Verfolgung.
Am Objekt siehst du eine aufgehebelte Tür und Licht im Büro. Was tust du?
- A) Sofort allein hineingehen und die Täter stellen
- B) Die Tür zuziehen und die Tour fortsetzen
- C) Den Kunden anrufen und auf seine Ankunft warten, bevor du etwas meldest
- D) Polizei verständigen, Abstand halten und die Zugänge beobachten
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Richtig: D. Bei Anzeichen für einen Einbruch geht die Eigensicherung vor. Die Polizei klärt das Objekt, du beobachtest und meldest.
Wo endet das Hausrecht, das dir ein Kunde im Revierdienst überträgt?
- A) Am Ende des Reviers
- B) An der Grundstücksgrenze des Kunden
- C) Es gilt im ganzen Stadtgebiet
- D) Es gilt überall, wo du im Auftrag unterwegs bist
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Richtig: B. Das Hausrecht reicht nur so weit wie das Recht des Kunden selbst. Auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Objekt hast du nur Jedermannsrechte.
Zum Thema Revierdienst und Streifendienst →
Objektschutz und Werkschutz
Ein Chemieunternehmen stellt eigene Angestellte für seinen Werkschutz ein. Was gilt?
- A) §34a GewO gilt nicht, weil eigenes Eigentum geschützt wird
- B) Das Unternehmen braucht eine Erlaubnis nach §34a GewO
- C) Die Angestellten brauchen die Sachkundeprüfung
- D) Die Angestellten müssen im Bewacherregister angemeldet werden
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Richtig: A. Bewachungsgewerbe ist die Bewachung fremden Lebens oder Eigentums. Ein eigener Werkschutz schützt eigenes Eigentum und fällt nicht unter §34a GewO.
Was erlaubt dir das übertragene Hausrecht an der Pforte?
- A) Taschen gegen den Willen der Person durchsuchen
- B) Personalien von Passanten auf dem Gehweg feststellen
- C) Unbefugten den Zutritt verweigern
- D) Personen auffordern, das Gelände zu verlassen
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Richtig: C und D. Das Hausrecht erlaubt Zutrittsverweigerung und Verweis. Durchsuchungen und Identitätsfeststellungen gegen den Willen sind davon nicht gedeckt.
Bei welchen Objekten fragt die Behörde auch für Wachpersonen ohne Leitungsfunktion beim Verfassungsschutz an?
- A) Bei allen Bürogebäuden mit mehr als 100 Beschäftigten im Schichtbetrieb
- B) Nur bei Dienstgebäuden von Bundesbehörden
- C) Bei allen Objekten mit Videoüberwachung
- D) Bei Objekten mit besonderer Gefahr für die Allgemeinheit
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Richtig: D. §34a Abs. 1a Satz 5 Nr. 2 GewO nennt Schutzaufgaben bei Objekten, von denen bei einem kriminellen Eingriff eine besondere Gefahr für die Allgemeinheit ausgehen kann, etwa Kraftwerke oder Chemieanlagen.
Ein Mitarbeiter weigert sich bei einer Torkontrolle nach Betriebsvereinbarung, seinen Karton zu öffnen. Ein konkreter Verdacht besteht nicht. Was tust du?
- A) Ihn festhalten, bis die Polizei kommt
- B) Weigerung dokumentieren und nach Dienstanweisung melden
- C) Den Karton mit Gewalt öffnen
- D) Ihm den Karton abnehmen und bis zum nächsten Tag einschließen
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Richtig: B. Ohne konkreten Verdacht auf eine Straftat gibt es keinen Festnahmegrund und kein Recht auf Gewalt. Die Weigerung wird dokumentiert, über Folgen entscheidet der Arbeitgeber des Mitarbeiters.
Welche Qualifikation braucht eine Wachperson eines Dienstleisters für Rundgänge in einem Einkaufszentrum während der Öffnungszeiten?
- A) Die Unterrichtung reicht immer
- B) Keine, weil das Einkaufszentrum Privatgelände ist
- C) Die Sachkundeprüfung
- D) Einen Abschluss als Werkschutzmeister
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Richtig: C. Ein Einkaufszentrum ist ein Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Kontrollgänge dort verlangen die Sachkundeprüfung.
Welche Abschlüsse ersetzen nach §8 BewachV die Unterrichtung?
- A) Geprüfte Werkschutzfachkraft
- B) Ausbildung zum Brandschutzhelfer
- C) Ersthelferausbildung nach DGUV
- D) Geprüfter Werkschutzmeister
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Richtig: A und D. §8 BewachV nennt unter anderem die geprüfte Werkschutzfachkraft und den geprüften Werkschutzmeister. Brandschutz- und Ersthelferkurse ersetzen die Unterrichtung nicht.
Zum Thema Objektschutz und Werkschutz →
Veranstaltungsschutz und Ordnerdienst
Wer braucht bei einer zugangsgeschützten Großveranstaltung die Sachkundeprüfung?
- A) Alle eingesetzten Ordner
- B) Kräfte in leitender Funktion
- C) Nur Kräfte mit Waffen
- D) Nur der Veranstalter und sein Stellvertreter
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Richtig: B. §34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 5 GewO verlangt die Sachkundeprüfung für die leitende Funktion. Für die übrigen Ordner reicht die Unterrichtung.
Was gilt bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen für Ordner ohne Leitungsfunktion?
- A) Sie brauchen die Sachkundeprüfung
- B) Sie müssen sichtbar ein Namensschild oder eine Kennnummer tragen
- C) Für sie fragt die Behörde beim Verfassungsschutz an
- D) Sie dürfen nur mit Waffenschein eingesetzt werden
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Richtig: B und C. Namensschild (§18 Abs. 3 BewachV) und Verfassungsschutzabfrage (§34a Abs. 1a Satz 5 Nr. 1 GewO) gelten für alle Kräfte. Die Sachkundeprüfung nur für die Leitung.
Ein Besucher will am Einlass seine Tasche nicht kontrollieren lassen. Was darfst du?
- A) Die Tasche gegen seinen Willen durchsuchen
- B) Ihn festhalten, bis die Polizei kommt
- C) Ihm den Einlass verweigern
- D) Seine Personalien aufnehmen und ihn dann einlassen
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Richtig: C. Der Veranstalter kann den Einlass von der Kontrolle abhängig machen. Eine Durchsuchung oder ein Festhalten gegen den Willen ist nicht gedeckt.
Was gilt für Ordner einer Versammlung nach §9 Versammlungsgesetz?
- A) Sie brauchen eine Sachkundeprüfung nach §34a GewO
- B) Sie sind ehrenamtlich tätig
- C) Sie dürfen Schlagstöcke zur Eigensicherung führen
- D) Sie tragen weiße Armbinden mit der Aufschrift Ordner
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Richtig: B und D. Versammlungsordner sind ehrenamtliche, volljährige Helfer des Leiters mit weißer Armbinde. Waffen dürfen sie nicht mitführen, und §34a GewO betrifft sie nicht.
Wo endet das Hausrecht des Veranstalters bei einem eingezäunten Festival?
- A) Am Zaun des Veranstaltungsgeländes
- B) Im Umkreis von 500 Metern um das Gelände
- C) An der Stadtgrenze
- D) Es gilt auch auf allen Zufahrtsstraßen
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Richtig: A. Das Hausrecht reicht nur so weit wie das Gelände des Veranstalters. Auf öffentlichen Straßen davor hast du nur Jedermannsrechte.
Du bemerkst vor der Bühne starken Druck, Menschen werden gegen die Absperrung gedrückt. Was tust du zuerst?
- A) Abwarten, bis der Song vorbei ist
- B) Die Absperrung öffnen, damit sich die Menge nach vorn verteilen kann
- C) Laut Panik rufen, damit alle zurückgehen
- D) Sofort an die Abschnittsleitung melden
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Richtig: D. Überdruck in der Menge ist lebensgefährlich und muss sofort gemeldet werden, damit die Leitung Zulauf und Ansagen steuert. Eigenmächtiges Öffnen von Absperrungen kann die Lage verschlimmern.
Zum Thema Veranstaltungsschutz und Ordnerdienst →
Einlasskontrolle in Diskotheken und Gastronomie
Welche Qualifikation brauchst du als Wachperson eines Sicherheitsdienstes im Einlassbereich einer Diskothek?
- A) Die Sachkundeprüfung
- B) Die Unterrichtung
- C) Keine, wenn du nur Ausweise kontrollierst
- D) Einen Nachweis über einen Kurs in Deeskalation
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Richtig: A. §34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 GewO verlangt für den Einlassbereich gastgewerblicher Diskotheken die Sachkundeprüfung, auch wenn nur Ausweise geprüft werden.
Darf eine Diskothek verlangen, dass Gäste ihren Personalausweis als Pfand an der Garderobe abgeben?
- A) Ja, wenn das deutlich sichtbar in der Hausordnung am Eingang steht
- B) Ja, aber nur bei Gästen unter 21 Jahren
- C) Ja, wenn der Ausweis vorher kopiert wird
- D) Nein, die Hinterlegung des Ausweises darf nicht verlangt werden
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Richtig: D. Nach §1 Abs. 1 PAuswG darf vom Inhaber nicht verlangt werden, den Personalausweis zu hinterlegen oder aus der Hand zu geben. Eine Hausordnung ändert daran nichts.
Was gilt nach §5 JuSchG für öffentliche Tanzveranstaltungen?
- A) Jugendliche ab 16 dürfen ohne Begleitung bis 2 Uhr bleiben
- B) Unter 16-Jährige dürfen ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person nicht anwesend sein
- C) Ab 14 Jahren ist der Besuch ohne Begleitung bis 22 Uhr erlaubt
- D) Jugendliche ab 16 dürfen ohne Begleitung längstens bis 24 Uhr bleiben
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Richtig: B und D. Unter 16 nur mit Begleitung, ab 16 ohne Begleitung bis 24 Uhr. Längere Zeiten für Jüngere erlaubt §5 Abs. 2 JuSchG nur bei Veranstaltungen anerkannter Träger der Jugendhilfe, künstlerischer Betätigung oder Brauchtumspflege.
Der Betreiber weist dich an, Gäste einer bestimmten ethnischen Herkunft grundsätzlich abzuweisen. Was gilt?
- A) Das ist vom Hausrecht des Betreibers gedeckt
- B) Das verstößt gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz
- C) Das ist erlaubt, wenn es zusätzlich einen schriftlichen Dresscode gibt
- D) Das ist erlaubt, wenn die Diskothek voll ist
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Richtig: B. §19 AGG verbietet bei Massengeschäften die Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft, und §20 AGG lässt hier keinen sachlichen Grund zu. Gerichte haben in solchen Fällen Entschädigungen zugesprochen.
Welche Aussagen zu Taschenkontrolle und Abtasten am Einlass sind richtig?
- A) Sie sind nur mit Einverständnis des Gastes zulässig
- B) Sie sind ohne Einverständnis zulässig, weil in Diskotheken Waffen verboten sind
- C) Wer ablehnt, darf abgewiesen werden
- D) Wer ablehnt, darf bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden
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Richtig: A und C. Kontrollen beruhen auf dem Einverständnis des Gastes, der Betreiber kann den Einlass davon abhängig machen. Das Waffenverbot nach §42 WaffG gibt dir kein Durchsuchungsrecht.
Ein Gast mit Hausverbot weigert sich, die Diskothek zu verlassen. Was ist richtig?
- A) Du musst warten, bis er freiwillig geht
- B) Du darfst ihn mit Schlägen hinausbefördern
- C) Du darfst ihn mit dem mildesten wirksamen Mittel hinausbegleiten
- D) Du darfst ihm den Ausweis abnehmen und ihn erst wieder hergeben, wenn er geht
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Richtig: C. Wer trotz Aufforderung bleibt, begeht Hausfriedensbruch. Du darfst das Hausrecht verhältnismäßig durchsetzen, Schläge sind dafür nicht erforderlich und nicht gedeckt.
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Bewachung von Aufnahmeeinrichtungen
Wer braucht bei der Bewachung einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende die Sachkundeprüfung?
- A) Alle Wachpersonen
- B) Wachpersonen in leitender Funktion
- C) Nur Wachpersonen im Nachtdienst
- D) Niemand, die Unterrichtung reicht immer
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Richtig: B. §34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 4 GewO verlangt die Sachkundeprüfung für die leitende Funktion. Die übrigen Kräfte brauchen die Unterrichtung.
Was gilt dort auch für Wachpersonen ohne Leitungsfunktion?
- A) Sie brauchen einen kleinen Waffenschein
- B) Sie tragen sichtbar ein Namensschild oder eine Kennnummer
- C) Die Behörde fragt für sie beim Verfassungsschutz an
- D) Sie brauchen eine Zusatzprüfung beim Bundesamt für Migration
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Richtig: B und C. §18 Abs. 3 Satz 2 BewachV und §34a Abs. 1a Satz 5 Nr. 1 GewO gelten für alle Kräfte in diesen Einrichtungen. Waffenschein oder Zusatzprüfung verlangt das Gesetz nicht.
Welche Unterkünfte fallen unter die besonderen Regeln des §34a GewO?
- A) Nur Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder, keine Gemeinschaftsunterkünfte und Notunterkünfte
- B) Nur Unterkünfte mit mehr als 500 Plätzen
- C) Auch vorübergehend genutzte Turnhallen oder Hotels zur amtlichen Unterbringung
- D) Nur Einrichtungen des Bundes
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Richtig: C. Erfasst sind Aufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte und andere Einrichtungen, die auch nur vorübergehend der amtlichen Unterbringung dienen. Eine Größengrenze gibt es nicht.
Wann darfst du das Zimmer eines Bewohners betreten?
- A) Wenn der Verdacht besteht, dass der Bewohner gegen die Hausordnung verstößt
- B) Mit Einverständnis des Bewohners
- C) Einmal pro Woche zur Routinekontrolle
- D) Zur Abwehr einer akuten Gefahr für Leib oder Leben
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Richtig: B und D. Das zugewiesene Zimmer ist nach der Rechtsprechung in der Regel eine Wohnung im Sinne von Artikel 13 GG. Ein Verstoß gegen die Hausordnung oder eine Routine rechtfertigt kein eigenmächtiges Betreten.
Die Polizei kommt nachts, um einen Bewohner zur Abschiebung abzuholen. Ein Kollege will helfen, den Bewohner festzuhalten. Was ist richtig?
- A) Die Abschiebung ist Sache der Polizei, der Sicherheitsdienst wendet keinen Zwang an
- B) Der Sicherheitsdienst unterstützt die Polizei mit Zwang
- C) Der Sicherheitsdienst führt die Maßnahme durch, die Polizei schaut zu
- D) Der Sicherheitsdienst darf den Bewohner schon vorher in seinem Zimmer einschließen, bis die Polizei eintrifft
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Richtig: A. Abschiebungen sind hoheitliche Maßnahmen. Wachpersonen haben nur Jedermannsrechte, und ein Einschließen wäre Freiheitsberaubung.
Was sollen Träger von Unterkünften nach §44 Abs. 3 und §53 Abs. 3 AsylG von Personen verlangen, die Kontakt zu Minderjährigen haben können?
- A) Eine pädagogische Ausbildung
- B) Einen Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse
- C) Eine jährliche Wiederholung der Sachkundeprüfung
- D) Ein erweitertes Führungszeugnis
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Richtig: D. Das Asylgesetz verlangt die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses. Wer wegen bestimmter Straftaten verurteilt ist, darf für solche Tätigkeiten nicht eingesetzt werden.
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Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum
Welche Qualifikation verlangt §34a GewO für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum?
- A) Die Sachkundeprüfung
- B) Die Unterrichtung
- C) Eine abgeschlossene Ausbildung im Polizeidienst
- D) Keine besondere, wenn die Stadt der Auftraggeber ist
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Richtig: A. §34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 GewO verlangt die Sachkundeprüfung. Das gilt auch dann, wenn eine Kommune den Auftrag erteilt.
Was darfst du als Citystreife in einer öffentlichen Fußgängerzone?
- A) Personen ansprechen und um Rücksicht bitten
- B) Platzverweise aussprechen
- C) Bei einer Straftat auf frischer Tat festnehmen, wenn ein Festnahmegrund vorliegt
- D) Personalien von Störern feststellen
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Richtig: A und C. Ansprechen und die Jedermannsrechte wie §127 StPO stehen dir zu. Platzverweis und Identitätsfeststellung sind hoheitliche Befugnisse der Behörden.
Warum kannst du kein Hausverbot für eine öffentliche Straße aussprechen?
- A) Weil Hausverbote nur schriftlich und mit Unterschrift des Eigentümers erteilt werden dürfen
- B) Weil nur Polizisten Hausverbote aussprechen dürfen
- C) Weil Hausverbote nur nachts gelten
- D) Weil dort kein Hausrecht besteht, das dir übertragen werden könnte
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Richtig: D. Öffentliche Straßen sind dem Gemeingebrauch gewidmet. Es gibt dort kein Hausrecht, das ein Auftraggeber übertragen könnte.
Ein Mann uriniert in der Fußgängerzone in einen Hauseingang. Der Ladeninhaber verlangt, dass du ihn festhältst. Was gilt?
- A) Du darfst ihn nach §127 StPO festhalten
- B) Du hast kein Festnahmerecht, weil es eine Ordnungswidrigkeit ist
- C) Du darfst ihn festhalten, weil die Stadt dich beauftragt hat
- D) Du darfst ihn festhalten, wenn er dir auf Nachfrage keinen gültigen Ausweis zeigt
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Richtig: B. §127 StPO setzt eine Straftat voraus. Bei Ordnungswidrigkeiten verständigst du das Ordnungsamt oder die Polizei.
In welchem Bereich kann dir bei einer Streife ein Hausrecht übertragen werden?
- A) Auf dem öffentlichen Marktplatz vor dem Rathaus, wenn die Stadt beauftragt
- B) In einem öffentlichen Stadtpark
- C) In einem Einkaufszentrum während der Öffnungszeiten
- D) Auf dem Gehweg vor einem Geschäft
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Richtig: C. Einkaufszentren sind Hausrechtsbereiche mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Marktplatz, Park und Gehweg sind öffentlicher Verkehrsraum ohne übertragbares Hausrecht.
Was riskierst du, wenn du im öffentlichen Raum auftrittst, als hättest du Polizeibefugnisse?
- A) Nur eine Abmahnung durch die IHK
- B) Den automatischen Verlust der Unterrichtungsbescheinigung
- C) Eine Strafbarkeit wegen Amtsanmaßung
- D) Bei Zwang eine Strafbarkeit wegen Nötigung oder Freiheitsberaubung
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Richtig: C und D. Wer sich Befugnisse eines Amtsträgers anmaßt, kann nach §132 StGB strafbar sein, bei Zwang kommen weitere Delikte hinzu. Die IHK ist dafür nicht zuständig.
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Geld- und Werttransport
Wie alt müssen Personen nach der DGUV Vorschrift 23 mindestens sein, um für Geldtransporte eingesetzt zu werden?
- A) 16 Jahre mit Zustimmung der Eltern
- B) 18 Jahre
- C) 21 Jahre
- D) 25 Jahre mit Führerschein
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Richtig: B. §24 DGUV Vorschrift 23 verlangt mindestens 18 Jahre, dazu Zuverlässigkeit, Eignung und eine besondere Ausbildung und Einweisung.
Welche Regeln gelten für Geldtransporte durch Boten in öffentlich zugänglichen Bereichen?
- A) Der Bote sichert den Koffer mit einer Kette am Handgelenk
- B) Mindestens zwei Personen, eine davon sichert
- C) Ein Bote reicht, wenn er eine Schusswaffe trägt
- D) Geldbehälter dürfen nicht fest mit dem Boten verbunden sein
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Richtig: B und D. §25 DGUV Vorschrift 23 verlangt zwei Personen und verbietet die feste Verbindung von Behälter und Bote. Eine Schusswaffe ersetzt die zweite Person nicht.
Was gilt beim Be- und Entladen eines Geldtransportfahrzeugs in einem öffentlich zugänglichen Bereich?
- A) Alle steigen aus, damit es schneller geht
- B) Das Fahrzeug wird abgeschlossen und die Alarmanlage scharf geschaltet
- C) Das Fahrzeug bleibt ständig besetzt, die Türen des besetzten Teils sind verriegelt
- D) Das Fahrzeug darf nur in öffentlich zugänglichen Tiefgaragen oder Parkhäusern entladen werden
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Richtig: C. §26 Abs. 5 DGUV Vorschrift 23 verlangt ständige Besetzung und verriegelte Türen. Parkhäuser und öffentliche Tiefgaragen gelten selbst als öffentlich zugänglich.
Bei der Anfahrt zur Bank steht ein auffälliger Transporter mit zwei Männern vor dem Eingang. Was tust du?
- A) Vor dem Aussteigen mit der Zentrale abstimmen, wie es weitergeht
- B) Schnell aussteigen und den Transport zügig erledigen
- C) Die Männer ansprechen, ihre Ausweise verlangen und sie zum Wegfahren auffordern
- D) Sofort die Fahrzeugalarmanlage auslösen
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Richtig: A. Bei Anzeichen erhöhter Gefährdung ist vor jedem Verlassen des Fahrzeugs das weitere Vorgehen abzustimmen (§26 Abs. 4 DGUV Vorschrift 23). Ausweise verlangen darfst du ohnehin nicht.
Wann darf eine Wachperson eine Schusswaffe des Unternehmers führen?
- A) Immer, sobald sie einen Waffenschein hat
- B) Auch auf dem Heimweg, wenn sie die Waffe danach zu Hause sicher aufbewahrt
- C) Nur wenn der Kunde es schriftlich verlangt
- D) Nach Zustimmung der Behörde und nur beim konkreten Auftrag
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Richtig: D. §28 WaffG erlaubt das Führen nur bei der tatsächlichen Durchführung eines Auftrags und erst nach Zustimmung der Behörde zur benannten Wachperson.
Welche Verhaltensweisen sind bei einem bewaffneten Überfall richtig?
- A) Den Anweisungen der Täter folgen und keine hektischen Bewegungen machen
- B) Die Werte um jeden Preis verteidigen, weil der Kunde sonst den Vertrag kündigt
- C) Merkmale der Täter einprägen und den Überfall melden, sobald es gefahrlos geht
- D) Den Tätern sofort mit dem Fahrzeug hinterherfahren
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Richtig: A und C. Leben geht vor Geld. Wer gegen bewaffnete Täter Widerstand leistet oder sie verfolgt, bringt sich und andere in Lebensgefahr.
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Personenschutz
Ist Personenschutz Bewachungsgewerbe im Sinne von §34a GewO?
- A) Nein, §34a GewO gilt nur für Eigentum
- B) Ja, es ist Bewachung des Lebens fremder Personen
- C) Nein, Personenschutz regelt allein das Waffengesetz
- D) Nur wenn Schusswaffen eingesetzt werden
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Richtig: B. §34a Abs. 1 GewO erfasst die Bewachung von Leben oder Eigentum fremder Personen. Personenschutz ist der klarste Fall der Bewachung von Leben.
Welche Qualifikation verlangt die Gewerbeordnung für Personenschutz als solchen mindestens?
- A) Die Sachkundeprüfung
- B) Einen Waffenschein
- C) Die Unterrichtung
- D) Eine staatlich anerkannte Personenschutzausbildung
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Richtig: C. Personenschutz steht nicht in der Liste der sachkundepflichtigen Tätigkeiten. Gesetzlich reicht die Unterrichtung, Auftraggeber verlangen meist mehr.
Worauf kannst du dich stützen, wenn jemand deine Schutzperson angreift oder in Gefahr bringt?
- A) Auf ein Sonderrecht für Personenschützer nach §34a GewO
- B) Auf Nothilfe nach §32 StGB
- C) Auf das Polizeigesetz des Landes
- D) Auf den Notstand nach §34 StGB, wenn du sie aus der Gefahr bringst und dabei fremde Sachen beschädigst
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Richtig: B und D. Nothilfe und Notstand sind Jedermannsrechte. Sonderrechte für Personenschützer gibt es nicht, und das Polizeigesetz gilt nur für die Polizei.
Ein Pressefotograf fotografiert deine Schutzperson auf dem Gehweg. Sie verlangt, dass du ihm die Kamera abnimmst. Was gilt?
- A) Du darfst sie nicht wegnehmen, aber dich vor die Kamera stellen und mit ihr weggehen
- B) Du darfst die Kamera wegnehmen, wenn sie es verlangt
- C) Du darfst die Kamera nehmen und die Bilder löschen
- D) Du darfst den Fotografen festhalten, bis die Polizei kommt, weil er das Recht am eigenen Bild verletzt
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Richtig: A. Das Wegnehmen der Kamera kann Nötigung oder Raub sein. Gegen eine unzulässige Veröffentlichung geht die Schutzperson zivilrechtlich vor.
Unter welcher Voraussetzung erkennt die Behörde bei einem Bewachungsunternehmer ein Bedürfnis für Schusswaffen an?
- A) Wenn er mehr als zehn Wachpersonen beschäftigt
- B) Wenn alle seine Wachpersonen die Sachkundeprüfung bestanden haben und volljährig sind
- C) Wenn der Kunde die Waffe bezahlt
- D) Wenn Aufträge zum Schutz gefährdeter Personen Schusswaffen erfordern
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Richtig: D. §28 Abs. 1 WaffG verlangt die Glaubhaftmachung, dass Aufträge zum Schutz einer gefährdeten Person oder eines gefährdeten Objekts Schusswaffen erfordern.
Ein Mann läuft mit einem Farbbeutel schnell auf deine Schutzperson zu. Was ist meist die beste Reaktion?
- A) Den Mann verfolgen und festnehmen, damit er nicht wiederkommt
- B) Die Schutzperson abschirmen und aus der Gefahrenzone bringen
- C) Sofort die Schusswaffe ziehen
- D) Den Mann angreifen, bevor er etwas tun kann
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Richtig: B. Abschirmen und evakuieren geht vor. Wer den Angreifer verfolgt, lässt die Schutzperson ungeschützt.
Welche Maßnahmen gehören zur Vorbeugung im Personenschutz?
- A) Orte vorher aufklären, Zugänge und Fluchtwege kennen
- B) Termine der Schutzperson vorab in sozialen Netzwerken ankündigen
- C) Routen und Zeiten wechseln
- D) Immer dieselbe Route nehmen, damit alle Beteiligten sie kennen
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Richtig: A und C. Gute Vorbereitung und unvorhersehbare Abläufe verhindern Angriffe. Feste Routen und öffentliche Termine machen die Schutzperson berechenbar.
Ladendetektive und Kaufhausdetektive
Welche Qualifikation braucht eine Wachperson eines Sicherheitsdienstes für den Schutz vor Ladendieben?
- A) Die Unterrichtung
- B) Eine Detektivlizenz der IHK
- C) Die Sachkundeprüfung
- D) Keine, wenn sie verdeckt arbeitet
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Richtig: C. §34a Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 GewO verlangt für den Schutz vor Ladendieben die Sachkundeprüfung. Eine besondere Detektivlizenz gibt es nicht.
Muss ein Ladendetektiv im Dienst sichtbar ein Namensschild tragen?
- A) Nein, für Ladendetektive gilt diese Pflicht nicht
- B) Ja, wie alle Wachpersonen, deren Tätigkeit die Sachkundeprüfung verlangt
- C) Ja, aber nur im Kassenbereich
- D) Nur wenn der Händler es verlangt
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Richtig: A. §18 Abs. 3 BewachV gilt für Tätigkeiten nach Nr. 1 und 3 bis 5, der Schutz vor Ladendieben nach Nr. 2 ist ausgenommen. Den Ausweis muss der Detektiv trotzdem mitführen.
Was darfst du als Ladendetektiv bei einem Dieb auf frischer Tat?
- A) Seine Tasche nach weiterer Ware durchsuchen
- B) Eine Geldbuße von ihm kassieren
- C) Ihn festhalten, wenn er fliehen will, bis die Polizei kommt
- D) Die Ware zurückverlangen und sie ihm notfalls wieder abnehmen
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Richtig: C und D. Festhalten nach §127 StPO und Besitzkehr nach §859 Abs. 2 BGB sind erlaubt. Ein Durchsuchungsrecht oder ein Recht, Geldbußen zu verhängen, hast du nicht.
Du hast eine Kundin mit Ware in eine Umkleide gehen sehen. Sie war 20 Sekunden außer Sicht und kommt ohne Ware heraus. Was tust du?
- A) Sofort ansprechen, weil die Ware sicher in ihrer Tasche ist
- B) Sie festhalten und ihre Tasche durchsuchen
- C) Ihr sofort ein Hausverbot erteilen
- D) Nicht ansprechen, sondern erst die Umkleide prüfen lassen
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Richtig: D. Ohne lückenlose Beobachtung fehlt die sichere Grundlage für einen Vorwurf. Erst wenn die Lage eindeutig ist, sprichst du an.
Welche Aussagen zur Fangprämie stimmen?
- A) Der Händler kann eine vorher ausgesetzte Prämie in angemessener Höhe verlangen
- B) Der Detektiv darf sie als Strafe sofort bar kassieren
- C) Der Dieb muss zusätzlich alle Überwachungskosten tragen
- D) Sie ist eine zivilrechtliche Forderung des Händlers
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Richtig: A und D. Nach der Rechtsprechung des BGH ist eine angemessene Fangprämie als Schadensersatz zu erstatten. Die allgemeinen Kosten der Diebstahlsvorbeugung trägt der Händler selbst.
Ein Kaufhaus stellt eigene Angestellte als Hausdetektive ein. Was gilt?
- A) Sie brauchen die Sachkundeprüfung
- B) §34a GewO gilt nicht, weil das Kaufhaus eigenes Eigentum schützt
- C) Das Kaufhaus braucht für seine Detektivabteilung eine Erlaubnis nach §34a GewO
- D) Sie müssen von der IHK zugelassen werden
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Richtig: B. Bewachungsgewerbe ist die Bewachung fremden Eigentums. Wer mit eigenen Angestellten sein eigenes Eigentum schützt, fällt nicht unter §34a GewO.
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Subunternehmer und Nachunternehmer im Bewachungsgewerbe
Was braucht ein Nachunternehmer, der bei einem Großauftrag 20 Ordner stellt?
- A) Eine eigene Erlaubnis nach §34a GewO
- B) Nur die Erlaubnis des Hauptauftragnehmers
- C) Nur eine schriftliche Bescheinigung des Kunden
- D) Eine eigene Haftpflichtversicherung nach §14 BewachV
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Richtig: A und D. Die Erlaubnis ist an das Unternehmen gebunden und lässt sich nicht ausleihen. Mit ihr verbunden ist die Pflicht zur eigenen Haftpflichtversicherung.
Wer meldet die Wachpersonen eines Nachunternehmers im Bewacherregister an?
- A) Der Hauptauftragnehmer
- B) Der Kunde, in dessen Objekt sie eingesetzt werden
- C) Der Nachunternehmer als ihr Arbeitgeber
- D) Die Wachpersonen selbst
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Richtig: C. Nach §16 BewachV meldet der Gewerbetreibende an, der die Person beschäftigt. Das ist der Nachunternehmer.
Woran erkennt man, dass statt eines Nachunternehmervertrags Arbeitnehmerüberlassung vorliegt?
- A) Der Vertrag trägt die Überschrift Werkvertrag
- B) Die Kräfte sind in die Organisation des Hauptauftragnehmers eingegliedert
- C) Sie unterliegen direkt dessen Weisungen
- D) Der Nachunternehmer stellt eine Rechnung
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Richtig: B und C. §1 Abs. 1 AÜG stellt auf Eingliederung und Weisungsgebundenheit ab. Entscheidend ist der tatsächliche Ablauf, nicht die Bezeichnung des Vertrags.
Wer haftet für den Mindestlohn der Beschäftigten eines Nachunternehmers, wenn dieser nicht zahlt?
- A) Der beauftragende Unternehmer wie ein Bürge
- B) Niemand außer dem Nachunternehmer
- C) Die Berufsgenossenschaft
- D) Die IHK, die die Unterrichtung bescheinigt hat
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Richtig: A. §13 MiLoG verweist auf §14 AEntG: Der Auftraggeber haftet wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat, auch für weitere Nachunternehmer.
Der Einsatzleiter des Hauptauftragnehmers will einen neuen Kollegen deines Arbeitgebers einsetzen, dessen Anmeldung im Register noch läuft. Was gilt?
- A) Das ist erlaubt, weil der Hauptauftragnehmer selbst ordnungsgemäß angemeldet ist
- B) Das ist erlaubt, wenn er nur eine Schicht arbeitet
- C) Das ist erlaubt, wenn er die Unterrichtung bestanden hat
- D) Er darf erst nach Abschluss der Anmeldung eingesetzt werden
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Richtig: D. §16 Abs. 1 BewachV erlaubt die Beschäftigung erst nach Mitteilung der Behörde oder Bestätigung des Registers. Die Anmeldung des Hauptauftragnehmers hilft dabei nicht.
Ein Einzelunternehmer will als Subunternehmer Bewachungsaufträge übernehmen. Was braucht er?
- A) Nur die Unterrichtung, weil er allein und ohne Beschäftigte arbeitet
- B) Eine eigene Erlaubnis und die Sachkundeprüfung
- C) Nur einen Vertrag mit dem Hauptauftragnehmer
- D) Nur eine Anmeldung durch den Hauptauftragnehmer
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Richtig: B. Wer selbst ein Bewachungsgewerbe betreibt, braucht die Erlaubnis, und dafür verlangt §34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 GewO die Sachkundeprüfung.
Zum Thema Subunternehmer und Nachunternehmer im Bewachungsgewerbe →
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