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Hier findest du alle 174 Übungsfragen zum Sachgebiet Umgang mit Waffen, sortiert nach Themen. Wie in der IHK-Prüfung sind bei jeder Frage eine oder zwei Antworten richtig. Überleg dir deine Antwort, bevor du die Lösung aufklappst. Unter jeder Themenüberschrift kommst du zur ausführlichen Erklärung.
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Wie die schriftliche Prüfung bewertet wird
Seit dem 1. Juli 2025 besteht der schriftliche Teil aus 82 Fragen. Es gibt Teilpunkte: Bei einer Frage mit zwei richtigen Antworten bringt jede richtig angekreuzte Antwort einen Punkt. Insgesamt sind 120 Punkte möglich, zum Bestehen brauchst du 60. Mehr dazu auf der Seite zur Prüfung.
Was sind Waffen im Sinne des Waffengesetzes?
Was sind Waffen im Sinne von §1 Abs. 2 WaffG?
- A) Schusswaffen und ihnen gleichgestellte Gegenstände
- B) Tragbare Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, Menschen angriffs- oder abwehrunfähig zu machen
- C) Alle Gegenstände, mit denen sich ein Mensch verletzen lässt
- D) Jeder Gegenstand, der bei einer Straftat benutzt wurde
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Richtig: A und B. Das WaffG kennt Schusswaffen und bestimmte tragbare Gegenstände. Dass sich mit einem Gegenstand jemand verletzen lässt, macht ihn noch nicht zur Waffe.
Ein Besucher will mit einem Baseballschläger in ein Fußballstadion. Ist der Schläger eine Waffe im Sinne des Waffengesetzes?
- A) Ja, weil man ihn jederzeit als Schlagwaffe gegen Menschen einsetzen kann
- B) Ja, sobald er in einem Stadion mitgeführt wird
- C) Ja, aber nur wenn er aus Metall statt aus Holz gefertigt ist
- D) Nein, er ist ein gefährlicher Gegenstand, aber keine Waffe nach WaffG
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Richtig: D. Ein Baseballschläger ist für den Sport gebaut und wird im WaffG nicht genannt. Er bleibt ein gefährlicher Gegenstand, den der Veranstalter über das Hausrecht ausschließen kann.
Welche Messer nennt das Gesetz ausdrücklich als Waffen nach §1 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b WaffG?
- A) Butterflymesser
- B) Brotmesser mit Wellenschliff
- C) Einhandmesser mit feststellbarer Klinge
- D) Faustmesser
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Richtig: A und D. Anlage 1 nennt Spring-, Fall-, Faust- und Butterflymesser. Das Einhandmesser ist keine Waffe, für sein Führen gilt aber das Verbot aus §42a WaffG.
Wo sind die genauen Begriffe wie Schusswaffe, Hieb- und Stoßwaffe oder Führen definiert?
- A) In Anlage 1 zum Waffengesetz
- B) In der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung
- C) In Anlage 2 zum Waffengesetz, der Waffenliste
- D) In der DGUV Vorschrift 23
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Richtig: A. Anlage 1 enthält die Begriffsbestimmungen. Anlage 2 ordnet die Waffen dagegen als verboten, erlaubnispflichtig oder erlaubnisfrei ein.
Ab welchem Alter ist der Umgang mit Waffen grundsätzlich erlaubt, auch wenn sie erlaubnisfrei sind?
- A) Ab 16 Jahren
- B) Ab 18 Jahren
- C) Ab 21 Jahren
- D) Ohne Altersgrenze, weil keine Erlaubnis nötig ist
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Richtig: B. §2 Abs. 1 WaffG verlangt für jeden Umgang mit Waffen oder Munition das vollendete 18. Lebensjahr. Erlaubnisfrei bedeutet nur, dass keine behördliche Erlaubnis nötig ist.
Wie ist ein Schlagring waffenrechtlich eingestuft?
- A) Als erlaubnispflichtige Waffe, für die man eine Waffenbesitzkarte braucht
- B) Als erlaubnisfreie Hieb- und Stoßwaffe ab 18 Jahren
- C) Als verbotene Waffe, schon der Besitz ist strafbar
- D) Als gefährlicher Gegenstand, der keine Waffe ist
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Richtig: C. Schlagringe stehen in Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.2 WaffG und sind verboten. Eine Erlaubnis für sie gibt es nicht, nur Ausnahmen durch das Bundeskriminalamt.
Zum Thema Was sind Waffen im Sinne des Waffengesetzes? →
Grundbegriffe: Besitzen, Führen, Erwerben, Überlassen
Wann führt jemand eine Waffe im Sinne des Waffengesetzes?
- A) Wenn er sie in der Wohnung eines Freundes bei sich hat
- B) Wenn er sie auf seinem eigenen umzäunten Grundstück bei sich trägt
- C) Wenn er auf einer Schießstätte mit ihr trainiert
- D) Wenn er sie zugriffsbereit in der Jacke auf einer öffentlichen Straße trägt
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Richtig: A und D. Führen ist das Ausüben der tatsächlichen Gewalt außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume, des eigenen befriedeten Besitztums oder einer Schießstätte. Die Wohnung eines Freundes ist nicht die eigene. Auf dem eigenen umzäunten Grundstück und auf der Schießstätte wird dagegen nicht geführt.
Ein Bekannter leiht dir für eine Woche seine Schreckschusspistole. Was liegt bei dir vor?
- A) Nur Eigentum, weil die Waffe dir überlassen wurde
- B) Erwerb und anschließend Besitz
- C) Kein Umgang, weil die Waffe dir nicht gehört
- D) Nur ein Überlassen auf deiner Seite
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Richtig: B. Wer die tatsächliche Gewalt erlangt, erwirbt, und wer sie ausübt, besitzt. Auf das Eigentum kommt es nicht an. Überlassen hat der Bekannte, nicht du.
Wann ist eine Schusswaffe schussbereit?
- A) Wenn Munition im eingesetzten Magazin oder im Patronenlager ist
- B) Erst wenn sie gespannt, entsichert und auf ein Ziel gerichtet ist
- C) Wenn sie ohne Behältnis in der Hand gehalten wird
- D) Erst wenn der Finger am Abzug liegt
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Richtig: A. Schussbereit ist eine Waffe, sobald sie geladen ist. Ob sie gespannt ist, spielt nach Anlage 1 Abschnitt 2 Nr. 12 WaffG keine Rolle.
Welche Aussagen zum Überlassen sind richtig?
- A) Überlassen heißt, einem anderen die tatsächliche Gewalt einzuräumen
- B) Überlassen setzt einen Kaufvertrag voraus
- C) Waffen dürfen nur berechtigten Personen überlassen werden
- D) Ein Überlassen liegt nur bei einer Übergabe von mehr als 24 Stunden vor
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Richtig: A und C. Überlassen ist das Einräumen der tatsächlichen Gewalt, egal wie lange und auf welcher rechtlichen Grundlage. §34 Abs. 1 WaffG erlaubt es nur gegenüber Berechtigten.
Wann ist ein Messer nach dem Waffengesetz nicht zugriffsbereit?
- A) Wenn es zusammengeklappt und mit Clip in der vorderen Hosentasche steckt
- B) Wenn es in einer offenen Gürteltasche getragen wird
- C) Wenn die Klinge kürzer als 6 cm ist
- D) Wenn es nur mit mehr als drei Handgriffen erreicht werden kann
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Richtig: D. Anlage 1 Abschnitt 2 Nr. 13 WaffG legt fest: Ein Messer ist nicht zugriffsbereit, wenn es nur mit mehr als drei Handgriffen erreichbar ist. Ein Messer in der Hosentasche ist schnell greifbar.
Du gehst als Wachperson mit der Dienstwaffe Streife auf dem umzäunten Gelände eines Kunden. Welche Umgangsart liegt vor?
- A) Nur Besitz, weil das Kundengelände eingezäunt und damit befriedetes Besitztum ist
- B) Führen, weil es sich nicht um dein eigenes befriedetes Besitztum handelt
- C) Kein Umgang, weil die Waffe dem Arbeitgeber gehört
- D) Verbringen, weil du die Waffe von einem Ort zum anderen trägst
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Richtig: B. Die Ausnahme vom Führen gilt nur für die eigene Wohnung, eigene Geschäftsräume und das eigene befriedete Besitztum. Das Kundengelände gehört nicht dazu. Verbringen betrifft nur den Transport über die Staatsgrenze.
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Schusswaffen
Welche Merkmale gehören zur Definition einer Schusswaffe nach Anlage 1 WaffG?
- A) Geschosse werden durch einen Lauf getrieben
- B) Der Antrieb erfolgt immer durch eine Pulverladung
- C) Der Gegenstand ist zum Beispiel zur Verteidigung, zur Jagd, zum Sport oder zum Spiel bestimmt
- D) Die Waffe muss eine Bewegungsenergie von mehr als 7,5 Joule erreichen
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Richtig: A und C. Schusswaffen sind Gegenstände mit Lauf, durch den Geschosse getrieben werden, und mit einer der gesetzlich genannten Zweckbestimmungen. Die Antriebsart und die Energie spielen für den Begriff keine Rolle.
Wodurch unterscheidet sich eine Feuerwaffe von einer Druckluftwaffe?
- A) Die Feuerwaffe ist immer eine Langwaffe
- B) Die Feuerwaffe hat immer ein Magazin, die Druckluftwaffe dagegen nie eines
- C) Bei der Feuerwaffe wird das Geschoss durch heiße Gase angetrieben
- D) Die Druckluftwaffe ist keine Schusswaffe
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Richtig: C. Feuerwaffen treiben das Geschoss mit heißen Gasen an, also durch eine Treibladung. Druckluftwaffen nutzen vorkomprimierte Luft, sind aber ebenfalls Schusswaffen.
Jemand kauft im Internet nur einen Lauf für eine Pistole. Wie ist das waffenrechtlich zu bewerten?
- A) Ein Lauf ist bloßes Zubehör und frei verkäuflich
- B) Ein Lauf ist eine verbotene Waffe nach Anlage 2 Abschnitt 1
- C) Ein Lauf ist nur erlaubnispflichtig, wenn Munition dabei ist
- D) Der Lauf ist ein wesentliches Teil und steht der Pistole gleich
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Richtig: D. Wesentliche Teile wie Lauf, Verschluss oder Gehäuse werden wie die Schusswaffe behandelt, für die sie bestimmt sind. Für den Lauf einer erlaubnispflichtigen Pistole braucht man also eine Erlaubnis.
Wann ist eine Schusswaffe eine Langwaffe?
- A) Lauf und Verschluss über 30 cm, Gesamtlänge über 60 cm
- B) Gesamtlänge über 50 cm, wenn ein Schulterschaft vorhanden ist
- C) Lauf allein über 20 cm, egal wie lang die Waffe insgesamt ist
- D) Gewicht über 2 kg oder Lauflänge über 40 cm
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Richtig: A. Anlage 1 Nr. 2.5 verlangt beide Längen: Lauf und Verschluss in geschlossener Stellung über 30 cm und kürzeste verwendbare Gesamtlänge über 60 cm. Alle anderen Schusswaffen sind Kurzwaffen.
Welche dieser Gegenstände stehen den Schusswaffen gleich oder sind Schusswaffen?
- A) Eine Armbrust
- B) Ein Elektroimpulsgerät mit Kontaktelektroden
- C) Ein Luftgewehr
- D) Eine Präzisionsschleuder mit Armstütze
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Richtig: A und C. Die Armbrust ist den Schusswaffen gleichgestellt, das Luftgewehr ist eine Schusswaffe. Elektroimpulsgeräte und Präzisionsschleudern sind tragbare Gegenstände nach §1 Abs. 2 Nr. 2 WaffG, keine Schusswaffen.
Ist ein Double-Action-Revolver ein Halbautomat?
- A) Ja, weil pro Betätigung des Abzugs genau ein Schuss fällt
- B) Ja, aber nur bei Revolvern mit einem Kaliber über 9 mm
- C) Nein, weil er nicht selbsttätig nachlädt
- D) Nein, weil Revolver nicht zu den Schusswaffen zählen
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Richtig: C. Anlage 1 Nr. 2.2 stellt klar, dass Double-Action-Revolver keine Halbautomaten sind. Halbautomaten laden nach dem Schuss selbsttätig nach, beim Revolver bewegt der Schütze die Trommel mit dem Abzug.
Munition
Was unterscheidet Kartuschenmunition von Patronenmunition?
- A) Kartuschenmunition hat keine Hülse und keine Ladung
- B) Kartuschenmunition enthält kein Geschoss
- C) Kartuschenmunition ist immer verboten
- D) Kartuschenmunition darf nur die Polizei verwenden
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Richtig: B. Kartuschenmunition besteht aus Hülse und Ladung ohne Geschoss, Patronenmunition enthält zusätzlich ein Geschoss. Kartuschen für zugelassene Schreckschusswaffen sind erlaubnisfrei.
Wie erhält jemand die Erlaubnis, Munition für eine erlaubnispflichtige Pistole zu erwerben?
- A) Durch Eintragung der Munitionsberechtigung in die Waffenbesitzkarte
- B) Durch den kleinen Waffenschein
- C) Durch einen Munitionserwerbsschein für eine bestimmte Munitionsart
- D) Durch die bestandene Sachkundeprüfung nach §34a GewO
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Richtig: A und C. §10 Abs. 3 WaffG sieht die Eintragung in die Waffenbesitzkarte oder einen Munitionserwerbsschein vor. Der kleine Waffenschein und die 34a-Prüfung berechtigen nicht zum Munitionserwerb.
Für welchen Zeitraum gilt ein Munitionserwerbsschein für den Erwerb?
- A) Ein Jahr
- B) Drei Jahre
- C) Sechs Jahre
- D) Unbefristet, solange die Waffe besessen wird
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Richtig: C. Die Erwerbserlaubnis durch Munitionserwerbsschein ist auf sechs Jahre befristet. Der Besitz der erworbenen Munition bleibt unbefristet erlaubt.
Welche Munition ist nach Anlage 2 Abschnitt 1 WaffG verboten?
- A) Munition mit Hartkerngeschossen
- B) Kartuschenmunition für Schreckschusswaffen mit PTB-Zeichen
- C) Treibspiegelmunition für Waffen mit gezogenem Lauf
- D) Pyrotechnische Munition der Klasse PM I
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Richtig: A und C. Hartkern- und Treibspiegelmunition stehen auf der Verbotsliste. Kartuschen für zugelassene Schreckschusswaffen und PM-I-Munition sind dagegen erlaubnisfrei.
Was kennzeichnet pyrotechnische Munition im Sinne des WaffG?
- A) Sie erzeugt zum Beispiel Licht, Schall oder Rauch und hat keine zweckbestimmte Durchschlagskraft
- B) Sie enthält immer ein Bleigeschoss mit hoher Durchschlagskraft
- C) Sie ist grundsätzlich verboten
- D) Sie darf nur aus Langwaffen verschossen werden
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Richtig: A. Pyrotechnische Munition enthält pyrotechnische Sätze für Licht-, Schall-, Rauch- oder Nebelwirkung. Eine Durchschlagskraft im Ziel ist nicht ihr Zweck, verletzen kann sie trotzdem.
Bei einem Kontrollgang findest du eine Schachtel scharfer Patronen in einem offenen Container. Was ist richtig?
- A) Du nimmst die Schachtel mit in die Wache, damit nichts verloren geht
- B) Du übergibst sie dem nächsten Jäger im Revier, weil er erwerbsberechtigt ist
- C) Du darfst sie behalten, weil Munition ohne Waffe nicht gefährlich ist
- D) Du lässt die Munition liegen, sicherst den Fundort und rufst die Polizei
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Richtig: D. Wer erlaubnispflichtige Munition an sich nimmt, erwirbt sie und müsste das als Finder unverzüglich anzeigen. Sicher ist es, den Fundort zu sichern und die Polizei zu holen.
Die Waffenbesitzkarte
Was erlaubt die Waffenbesitzkarte?
- A) Das Führen der eingetragenen Waffen in der Öffentlichkeit
- B) Den Erwerb erlaubnispflichtiger Schusswaffen
- C) Das Schießen außerhalb von Schießstätten
- D) Den Besitz erlaubnispflichtiger Schusswaffen
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Richtig: B und D. Nach §10 Abs. 1 WaffG wird die Erlaubnis zu Erwerb und Besitz durch die WBK erteilt. Für das Führen braucht man einen Waffenschein, für das Schießen außerhalb von Schießstätten grundsätzlich eine Schießerlaubnis.
Wie lange gilt die Erlaubnis zum Erwerb einer Waffe, die in die Waffenbesitzkarte eingetragen wurde?
- A) Sechs Monate
- B) Ein Jahr
- C) Drei Jahre
- D) So lange, bis die Waffenbesitzkarte widerrufen wird
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Richtig: B. Die Erwerbserlaubnis gilt nach §10 Abs. 1 Satz 3 WaffG ein Jahr. Die Erlaubnis zum Besitz wird dagegen in der Regel unbefristet erteilt.
Welche Voraussetzung verlangt §4 WaffG für die Waffenbesitzkarte nicht?
- A) Ein nachgewiesenes Bedürfnis
- B) Eine Haftpflichtversicherung über 1 Million Euro
- C) Die waffenrechtliche Sachkunde
- D) Zuverlässigkeit und persönliche Eignung nach §§5 und 6 WaffG
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Richtig: B. Die Haftpflichtversicherung nach §4 Abs. 1 Nr. 5 WaffG ist nur für Waffenschein und Schießerlaubnis vorgeschrieben. Bedürfnis, Sachkunde, Zuverlässigkeit und Eignung gelten für jede Erlaubnis.
Ein 23-jähriger Sportschütze beantragt seine erste Waffenbesitzkarte für eine Pistole. Was muss er zusätzlich vorlegen?
- A) Die Zustimmung seiner Eltern
- B) Ein erweitertes Führungszeugnis und eine Bescheinigung seines Arbeitgebers
- C) Ein Zeugnis über seine geistige Eignung, weil er unter 25 ist
- D) Einen Nachweis über eine bestandene 34a-Sachkundeprüfung
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Richtig: C. Nach §6 Abs. 3 WaffG müssen Antragsteller unter 25 Jahren für die erste Erlaubnis zu Erwerb und Besitz einer Schusswaffe ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnis vorlegen. Die 34a-Prüfung ersetzt die waffenrechtliche Sachkunde nicht.
Was muss der Inhaber einer Waffenbesitzkarte der Behörde anzeigen?
- A) Den Erwerb einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe binnen zwei Wochen
- B) Jeden Besuch auf einer Schießstätte
- C) Das Abhandenkommen der Waffe unverzüglich
- D) Jeden Transport der Waffe zum Büchsenmacher
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Richtig: A und C. §37a WaffG verlangt die Anzeige von Erwerb und Überlassung binnen zwei Wochen, §37b Abs. 3 die unverzügliche Anzeige des Abhandenkommens. Schießstandbesuche und Transporte sind nicht anzuzeigen.
Ein Bewachungsunternehmen hat Dienstwaffen. Wer braucht eine Waffenbesitzkarte?
- A) Jede eingesetzte Wachperson persönlich
- B) Niemand, weil Bewachungsunternehmen vom Waffengesetz ausgenommen sind
- C) Nur der Auftraggeber, in dessen Objekt die Waffen eingesetzt werden
- D) Der Bewachungsunternehmer als Erlaubnisinhaber
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Richtig: D. Die Erlaubnis erhält der Unternehmer mit Bedürfnis nach §28 WaffG. Wachpersonen besitzen die Waffen nach Weisung im Arbeitsverhältnis und brauchen keine eigene WBK, müssen aber von der Behörde geprüft werden.
Zum Thema Die Waffenbesitzkarte →
Der Waffenschein
Was erlaubt der Waffenschein nach §10 Abs. 4 WaffG?
- A) Das Führen einer Waffe außerhalb der eigenen Wohnung und Geschäftsräume
- B) Den Erwerb und Besitz erlaubnispflichtiger Schusswaffen
- C) Das Schießen an jedem Ort, solange niemand gefährdet wird
- D) Das Mitführen von Waffen auf allen öffentlichen Veranstaltungen und in Diskotheken
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Richtig: A. Der Waffenschein ist die Erlaubnis zum Führen. Erwerb und Besitz regelt die Waffenbesitzkarte, das Schießen die Schießerlaubnis, und auf öffentlichen Veranstaltungen gilt das Verbot aus §42 WaffG.
Welche Voraussetzungen gelten für den Waffenschein zusätzlich zu Alter, Zuverlässigkeit und Eignung?
- A) Waffenrechtliche Sachkunde und Bedürfnis
- B) Ein Wohnsitz in Deutschland seit mindestens zehn Jahren
- C) Eine Haftpflichtversicherung über 1 Million Euro
- D) Die bestandene Sachkundeprüfung nach §34a GewO
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Richtig: A und C. §4 Abs. 1 WaffG verlangt Sachkunde, Bedürfnis und beim Waffenschein eine Haftpflichtversicherung über 1 Million Euro. Die 34a-Prüfung ist keine waffenrechtliche Sachkunde.
Für welche Dauer wird ein Waffenschein für Schusswaffen höchstens erteilt?
- A) Ein Jahr
- B) Drei Jahre
- C) Fünf Jahre
- D) Unbefristet bis zum Widerruf
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Richtig: B. Nach §10 Abs. 4 WaffG gilt der Waffenschein höchstens drei Jahre und kann zweimal um je höchstens drei Jahre verlängert werden.
Unter welchen Voraussetzungen darf eine Wachperson die Schusswaffe ihres Arbeitgebers führen?
- A) Wenn sie die Unterrichtung nach §34a GewO abgeschlossen hat
- B) Wenn die Behörde ihrer Benennung zugestimmt hat
- C) Wenn sie die Waffe nur bei einem konkreten Bewachungsauftrag führt
- D) Wenn der Kunde dem Waffeneinsatz schriftlich zugestimmt hat
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Richtig: B und C. Nach §28 Abs. 3 WaffG muss die Behörde der Benennung zustimmen, bevor die Waffe überlassen wird. Nach §28 Abs. 2 darf die Waffe nur bei der Durchführung eines konkreten Auftrags geführt werden.
Ein Personenschützer mit Waffenschein begleitet seinen Schutzbefohlenen zu einem Stadtfest. Was gilt?
- A) Der Waffenschein erlaubt auch das Führen auf dem Stadtfest
- B) Er darf die Waffe führen, wenn sie ungeladen ist
- C) Er braucht zusätzlich eine Ausnahme nach §42 Abs. 2 WaffG
- D) Er darf die Waffe führen, weil Personenschutz Vorrang hat
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Richtig: C. Auf öffentlichen Veranstaltungen gilt das Waffenverbot aus §42 Abs. 1 WaffG auch für Inhaber eines Waffenscheins. Erlaubt ist das Führen dort nur mit einer Ausnahmegenehmigung nach §42 Abs. 2.
Was muss eine Wachperson beim Führen der Dienstwaffe nach §38 WaffG bei sich haben?
- A) Personalausweis oder Pass
- B) Die Waffenbesitzkarte des Unternehmers im Original
- C) Einen Beleg über Überlasser, Besitzberechtigten und Datum der Überlassung
- D) Den Bewachungsvertrag mit dem Kunden
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Richtig: A und C. §38 Abs. 1 WaffG verlangt den Ausweis und im Fall des §28 Abs. 4 einen Beleg über Überlasser, Besitzberechtigten und Datum. Den Bewachungsvertrag muss die Wachperson nicht mitführen.
Der kleine Waffenschein
Wofür brauchst du den kleinen Waffenschein?
- A) Für den Kauf einer Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen im Fachhandel
- B) Für das Führen einer Schreckschusspistole außerhalb der Wohnung
- C) Für den Besitz eines Luftgewehrs mit F-Zeichen in der eigenen Wohnung
- D) Für das Führen eines Einhandmessers
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Richtig: B. Kauf und Besitz zugelassener Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen sind ab 18 erlaubnisfrei. Nur das Führen erfordert den kleinen Waffenschein nach §10 Abs. 4 Satz 4 WaffG.
Welche Voraussetzungen musst du für den kleinen Waffenschein erfüllen?
- A) Waffenrechtliche Sachkunde
- B) Zuverlässigkeit und persönliche Eignung
- C) Ein nachgewiesenes Bedürfnis
- D) Mindestalter 18 Jahre
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Richtig: B und D. Für den kleinen Waffenschein entfallen Sachkunde, Bedürfnis und Haftpflichtversicherung. Volljährigkeit, Zuverlässigkeit und persönliche Eignung bleiben Voraussetzung.
Du hast einen kleinen Waffenschein. Darfst du deine Schreckschusspistole auf einem Weihnachtsmarkt führen?
- A) Nein, dort gilt das Waffenverbot aus §42 WaffG
- B) Ja, der kleine Waffenschein gilt überall in Deutschland
- C) Ja, wenn die Waffe ungeladen und verdeckt im Holster steckt
- D) Ja, wenn du dort als Ordner eingesetzt bist
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Richtig: A. Märkte und ähnliche öffentliche Veranstaltungen fallen unter §42 Abs. 1 WaffG. Dort dürfen keine Waffen geführt werden, auch nicht mit kleinem Waffenschein.
Ein Inhaber des kleinen Waffenscheins schießt an Silvester auf der Straße mit seiner Schreckschusspistole in die Luft. Wie ist das zu bewerten?
- A) Erlaubt, weil an Silvester eine allgemeine Ausnahme gilt
- B) Erlaubt, weil der kleine Waffenschein auch das Schießen umfasst
- C) Erlaubt, solange nur Kartuschenmunition verwendet wird
- D) Nicht erlaubt, er berechtigt nur zum Führen
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Richtig: D. Schießen ist eine eigene Umgangsart. Außerhalb von Schießstätten und dem befriedeten Besitztum nach §12 Abs. 4 WaffG braucht man eine Schießerlaubnis, Silvester ändert daran nichts.
Wo hilft dir der kleine Waffenschein beim Führen einer Schreckschusswaffe nicht?
- A) In einer Waffenverbotszone nach §42 Abs. 5 WaffG
- B) Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause
- C) In einem Fernzug der Bahn
- D) Bei einem Spaziergang im Park
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Richtig: A und C. In Waffenverbotszonen und im öffentlichen Personenfernverkehr ist der kleine Waffenschein ausdrücklich nicht als berechtigtes Interesse anerkannt (§42 Abs. 5, §42b WaffG). Auf normalen Straßen und Wegen darf damit geführt werden.
Was droht, wenn jemand eine Schreckschusspistole ohne kleinen Waffenschein in der Öffentlichkeit führt?
- A) Eine Verwarnung ohne weitere Folgen, weil die Waffe erlaubnisfrei ist
- B) Eine Strafe, weil das Führen ohne Erlaubnis eine Straftat ist
- C) Ein Bußgeld, weil es nur eine Ordnungswidrigkeit ist
- D) Nur die Einziehung der Waffe, aber keine Strafe
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Richtig: B. Das Führen einer Schusswaffe ohne die erforderliche Erlaubnis ist nach §52 Abs. 3 Nr. 2 Buchstabe a WaffG strafbar. Erlaubnisfrei sind nur Erwerb und Besitz.
Zum Thema Der kleine Waffenschein →
PTB-Waffen: Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen
Was verschießt eine Schreckschusswaffe im Sinne des WaffG?
- A) Gummigeschosse
- B) Stahlkugeln mit höchstens 7,5 Joule
- C) Kartuschenmunition
- D) Pfeile mit Saugnapf
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Richtig: C. Schreckschusswaffen haben ein Kartuschenlager und sind zum Abschießen von Kartuschenmunition bestimmt, also Munition ohne Geschoss (Anlage 1 Nr. 2.6 WaffG).
Unter welcher Voraussetzung ist der Erwerb einer Schreckschusspistole erlaubnisfrei?
- A) Sie wird nur im eigenen Garten benutzt
- B) Sie wird zusammen mit einem kleinen Waffenschein gekauft
- C) Sie ist kleiner als 20 cm und wiegt weniger als 1 kg
- D) Sie trägt das Zulassungszeichen PTB im Kreis
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Richtig: D. Erlaubnisfrei sind Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen nach Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.3 nur als zugelassene Bauart mit Zulassungszeichen, gleichgestellt sind EU-konform zugelassene Modelle. Der kleine Waffenschein betrifft nur das Führen.
Welche Aussagen zu Waffen mit PTB-Zeichen sind richtig?
- A) Erwerb und Besitz sind ab 18 Jahren erlaubnisfrei
- B) Mit dem kleinen Waffenschein darf man auf öffentlichen Straßen damit schießen
- C) Für das Führen in der Öffentlichkeit braucht man den kleinen Waffenschein
- D) Sie sind keine Schusswaffen im Sinne des Gesetzes
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Richtig: A und C. PTB-Waffen sind Schusswaffen, aber für Erwerb und Besitz ab 18 freigestellt. Das Führen erfordert den kleinen Waffenschein, das Schießen in der Öffentlichkeit ist damit nicht erlaubt.
Wofür ist eine Signalwaffe bestimmt?
- A) Zum Verschießen pyrotechnischer Munition
- B) Zum Verschießen von Reizstoffen auf Angreifer
- C) Zum Abfeuern scharfer Patronen zur Selbstverteidigung
- D) Zum Betäuben von Tieren auf Distanz
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Richtig: A. Signalwaffen verschießen pyrotechnische Munition, etwa Leuchtsterne zur Signalgebung. Reizstoffe verschießt die Reizstoffwaffe.
Vor einem Club richtet ein Mann im Streit eine Pistole auf einen anderen Gast. Was ist richtig?
- A) Du behandelst die Waffe wie eine scharfe Waffe, gehst auf Abstand und alarmierst die Polizei
- B) Du entreißt ihm die Waffe, weil es vermutlich nur eine Schreckschusspistole ist
- C) Du bringst andere Gäste aus der Gefahrenzone
- D) Du verlangst zuerst seinen kleinen Waffenschein
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Richtig: A und C. Eine Schreckschusspistole ist von außen nicht sicher von einer scharfen Waffe zu unterscheiden. Eigensicherung, Schutz Dritter und sofortiger Notruf gehen vor.
Wann darf jemand ohne Erlaubnis mit einer Schreckschusswaffe außerhalb einer Schießstätte schießen?
- A) Immer, wenn er einen kleinen Waffenschein besitzt
- B) An Silvester und an Feiertagen im ganzen Stadtgebiet
- C) Bei Startsignalen im Auftrag eines Sportveranstalters
- D) Wenn er damit Tiere von einem öffentlichen Parkplatz vertreibt
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Richtig: C. §12 Abs. 4 Nr. 5 WaffG erlaubt das Schießen mit Schreckschuss- oder Signalwaffen für Start- und Zielsignale im Auftrag des Veranstalters. Der kleine Waffenschein umfasst kein Schießen.
Zum Thema PTB-Waffen: Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen →
Druckluft-, Federdruck- und CO2-Waffen
Unter welchen Voraussetzungen ist der Erwerb eines Luftgewehrs erlaubnisfrei?
- A) Die Geschossenergie beträgt höchstens 7,5 Joule
- B) Das Luftgewehr ist kürzer als 60 cm
- C) Die Waffe trägt das F im Fünfeck
- D) Der Käufer ist Mitglied in einem Schützenverein
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Richtig: A und C. Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 WaffG verlangt beides: höchstens 7,5 Joule und das F-Kennzeichen. Länge und Vereinsmitgliedschaft spielen dafür keine Rolle.
Sind Druckluft- und CO2-Waffen Feuerwaffen?
- A) Ja, weil Geschosse durch einen Lauf getrieben werden
- B) Nein, sie sind Schusswaffen, aber keine Feuerwaffen
- C) Nein, sie sind gar keine Waffen im Sinne des WaffG
- D) Ja, wenn sie mehr als 7,5 Joule erreichen
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Richtig: B. Feuerwaffen treiben das Geschoss mit heißen Gasen an. Druckluft und kalte Treibgase wie CO2 sind kein solcher Antrieb, die Waffen bleiben aber Schusswaffen.
Ein 17-Jähriger möchte im Fachhandel ein Luftgewehr mit F-Zeichen kaufen. Was gilt?
- A) Nein, das Mindestalter für Waffen liegt bei 18
- B) Er darf es kaufen, wenn ein Elternteil ihn begleitet
- C) Er darf es kaufen, weil es erlaubnisfrei ist
- D) Er darf es kaufen, wenn er es nur auf einer Schießstätte benutzt
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Richtig: A. Auch erlaubnisfreie Waffen dürfen nach §2 Abs. 1 WaffG erst ab 18 erworben werden. Unter Aufsicht auf einer Schießstätte schießen dürfen Jugendliche dagegen schon früher.
Darfst du mit deinem Luftgewehr mit F-Zeichen im eigenen Garten auf eine Scheibe schießen?
- A) Ja, ohne Einschränkung, weil das Luftgewehr erlaubnisfrei ist
- B) Ja, aber nur mit einem kleinen Waffenschein
- C) Nein, Schießen ist nur auf einer Schießstätte erlaubt
- D) Ja, wenn die Geschosse das Grundstück nicht verlassen können
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Richtig: D. §12 Abs. 4 Nr. 1 WaffG erlaubt das Schießen im befriedeten Besitztum mit Waffen bis 7,5 Joule durch den Hausrechtsinhaber oder mit seiner Zustimmung, wenn kein Geschoss das Besitztum verlassen kann.
Was brauchst du, um ein Luftgewehr mit F-Zeichen in der Öffentlichkeit zu führen?
- A) Den kleinen Waffenschein
- B) Einen Waffenschein
- C) Eine Waffenbesitzkarte
- D) Gar nichts, weil es erlaubnisfrei ist
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Richtig: B. Erlaubnisfrei sind nur Erwerb und Besitz. Für das Führen braucht man einen Waffenschein. Der kleine Waffenschein gilt nur für Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen.
Welche Aussagen zu Softair-Waffen sind richtig?
- A) Bis 0,5 Joule gelten sie als Spielzeug, §42a WaffG bleibt aber anwendbar
- B) Softair-Waffen sind nie Waffen im Sinne des WaffG
- C) Über 0,5 Joule werden sie wie Druckluftwaffen behandelt
- D) Softair-Waffen dürfen ab 14 Jahren überall geführt werden
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Richtig: A und C. Softair bis 0,5 Joule ist vom Gesetz bis auf §42a ausgenommen. Darüber gelten die Regeln für Druckluftwaffen mit F-Zeichen und Mindestalter 18.
Zum Thema Druckluft-, Federdruck- und CO2-Waffen →
Erlaubnisfreie Waffen
Welche dieser Waffen dürfen Volljährige ohne Erlaubnis erwerben und besitzen?
- A) Eine Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen
- B) Eine Pistole im Kaliber 9 mm
- C) Ein Luftgewehr mit 16 Joule ohne F-Zeichen
- D) Ein Luftgewehr mit F-Zeichen und höchstens 7,5 Joule
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Richtig: A und D. PTB-Waffen und Druckluftwaffen mit F-Zeichen bis 7,5 Joule sind für Erwerb und Besitz freigestellt. Scharfe Pistolen und stärkere Luftgewehre ohne F-Zeichen brauchen eine Waffenbesitzkarte.
Was bedeutet erlaubnisfrei im Waffenrecht?
- A) Für die Waffe gelten keine Führverbote
- B) Die Waffe darf von jedem ohne Altersgrenze benutzt werden
- C) Für diesen Umgang braucht man keine behördliche Erlaubnis
- D) Das Waffengesetz ist auf die Waffe nicht anwendbar
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Richtig: C. Erlaubnisfrei bezieht sich immer auf bestimmte Umgangsarten, meist Erwerb und Besitz. Altersgrenze, Führverbote und die übrigen Vorschriften des Gesetzes gelten weiter.
Welche erlaubnisfreie Waffe darf auch ein 16-Jähriger besitzen?
- A) Ein Luftgewehr mit F-Zeichen
- B) Einen Teleskopschlagstock
- C) Eine Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen
- D) Ein geprüftes Reizstoffsprühgerät
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Richtig: D. §3 Abs. 2 WaffG erlaubt Jugendlichen den Umgang mit geprüften Reizstoffsprühgeräten. Für alle anderen Waffen gilt das Mindestalter von 18 Jahren aus §2 Abs. 1.
Welche Gegenstände darf ein Erwachsener ohne Erlaubnis nicht nur besitzen, sondern auch führen?
- A) Eine Armbrust
- B) Eine Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen
- C) Ein Luftgewehr mit F-Zeichen
- D) Eine unbrauchbar gemachte Dekorationswaffe
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Richtig: A und D. Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 3 erlaubt das Führen ohne Erlaubnis für Armbrüste, unbrauchbar gemachte Schusswaffen und bestimmte historische Waffen. Schreckschusspistolen brauchen den kleinen Waffenschein, Luftgewehre einen Waffenschein.
Kann die Behörde einer Person auch den Besitz erlaubnisfreier Waffen verbieten?
- A) Ja, nach §41 WaffG, wenn es zur Gefahrenabwehr geboten ist
- B) Nein, erlaubnisfreie Waffen darf jeder Volljährige besitzen
- C) Nur wenn die Person bereits eine Waffenbesitzkarte hat
- D) Nur wenn ein Gericht das ausdrücklich anordnet
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Richtig: A. Nach §41 Abs. 1 WaffG kann die Behörde Erwerb und Besitz erlaubnisfreier Waffen im Einzelfall untersagen, etwa bei fehlender Zuverlässigkeit oder Eignung.
Ein Besucher will mit einem Elektroimpulsgerät mit Prüfzeichen auf ein Stadtfest. Was gilt?
- A) Er darf es mitnehmen, weil es erlaubnisfrei ist
- B) Er darf es mitnehmen, wenn er einen kleinen Waffenschein hat
- C) Er darf es dort nicht führen, §42 WaffG verbietet das
- D) Er darf es mitnehmen, wenn es ausgeschaltet bleibt
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Richtig: C. Elektroimpulsgeräte sind Waffen nach §1 Abs. 2 Nr. 2 WaffG. Auch wenn Erwerb und Besitz erlaubnisfrei sind, gilt auf öffentlichen Veranstaltungen das Führverbot aus §42 Abs. 1 WaffG.
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Ausnahmen von der Erlaubnispflicht
Warum braucht eine angestellte Wachperson für die Dienstpistole keine eigene Waffenbesitzkarte?
- A) Weil Bewachungsunternehmen wie die Polizei vom Waffengesetz ausgenommen sind
- B) Weil sie die Waffe im Arbeitsverhältnis nur nach Weisung besitzt
- C) Weil die 34a-Sachkundeprüfung die Waffenbesitzkarte ersetzt
- D) Weil Dienstwaffen grundsätzlich erlaubnisfrei sind
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Richtig: B. §12 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a WaffG befreit von der eigenen Erlaubnis, wer die Waffe im Arbeitsverhältnis nur nach Weisung des Berechtigten besitzt. Die Behörde muss der Benennung trotzdem zustimmen.
Unter welchen Bedingungen ist der Transport einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe ohne Waffenschein erlaubt?
- A) Die Waffe ist nicht schussbereit
- B) Die Waffe liegt geladen, aber gesichert im Handschuhfach
- C) Die Waffe ist nicht zugriffsbereit
- D) Der Transport findet nur nachts statt
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Richtig: A und C. §12 Abs. 3 Nr. 2 WaffG verlangt beides: nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit, zu einem Zweck, der vom Bedürfnis gedeckt ist. Eine geladene Waffe im Handschuhfach ist weder das eine noch das andere.
Wo darf ohne Schießerlaubnis mit einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe geschossen werden?
- A) Auf einer Schießstätte
- B) Auf jedem Privatgrundstück mit Zustimmung des Eigentümers
- C) In einem Waldstück, wenn niemand in der Nähe ist
- D) Auf dem Betriebsgelände des Bewachungsunternehmens
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Richtig: A. Nach §12 Abs. 4 Satz 1 WaffG braucht auf einer Schießstätte niemand eine Schießerlaubnis. Im befriedeten Besitztum ist Schießen ohne Erlaubnis nur mit Waffen bis 7,5 Joule oder Kartuschenwaffen erlaubt.
Wie unterscheiden sich Ausnahmen nach §12 WaffG von erlaubnisfreien Waffen?
- A) Erlaubnisfreie Waffen gelten nur für Behörden
- B) Es gibt keinen Unterschied, beide Begriffe bedeuten rechtlich genau dasselbe
- C) Bei §12 sind nur verbotene Waffen betroffen
- D) Bei §12 bleibt die Waffe erlaubnispflichtig, nur die Lage ist befreit
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Richtig: D. Erlaubnisfreie Waffen sind als Gegenstand für bestimmte Umgangsarten freigestellt. §12 lässt die Erlaubnispflicht der Waffe bestehen und befreit nur in bestimmten Lagen.
Wer darf eine Signalwaffe ohne Erlaubnis führen?
- A) Ein Bergsteiger während einer Bergtour
- B) Jede Wachperson im Nachtdienst
- C) Der verantwortliche Führer eines Bootes auf diesem Boot
- D) Jeder Besucher eines Silvesterfests
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Richtig: A und C. §12 Abs. 3 Nr. 4 WaffG erlaubt das Führen von Signalwaffen beim Bergsteigen, als verantwortlicher Führer eines Wasserfahrzeugs auf diesem und bei Not- und Rettungsübungen. Wachdienst und Feiern gehören nicht dazu.
Ein Kollege holt auf der Fahrt zum Übungsschießen seine Pistole aus dem verschlossenen Koffer und steckt sie geladen in den Hosenbund. Was gilt?
- A) Das ist weiterhin erlaubter Transport, weil der Zweck das Übungsschießen ist
- B) Er führt die Waffe jetzt ohne die nötige Erlaubnis
- C) Das ist erlaubt, weil er für das Unternehmen unterwegs ist
- D) Das ist erlaubt, solange er im Fahrzeug bleibt
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Richtig: B. Mit der geladenen Waffe am Körper ist sie schussbereit und zugriffsbereit. Die Transportausnahme entfällt, und außerhalb eines konkreten Bewachungsauftrags darf die Dienstwaffe nicht geführt werden.
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Aufbewahrung von Waffen und Munition
Wie müssen erlaubnispflichtige Schusswaffen grundsätzlich aufbewahrt werden?
- A) Ungeladen
- B) In einem Sicherheitsbehältnis mindestens nach DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0
- C) Geladen, damit sie im Notfall schnell einsatzbereit sind
- D) In einem abschließbaren Holzschrank
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Richtig: A und B. §13 AWaffV verlangt ungeladene Aufbewahrung in einem zertifizierten Sicherheitsbehältnis, mindestens Widerstandsgrad 0. Ein einfacher abschließbarer Schrank genügt nicht.
Wie ist eine Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen mindestens aufzubewahren?
- A) Gar nicht besonders, weil sie erlaubnisfrei ist
- B) Im Tresor mit Widerstandsgrad I
- C) In einem verschlossenen Behältnis
- D) Nur bei der Polizei hinterlegt
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Richtig: C. Für erlaubnisfreie Waffen und Munition verlangt §13 Abs. 2 Nr. 1 AWaffV mindestens ein verschlossenes Behältnis. Auch sie müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt sein.
Wie viele erlaubnispflichtige Langwaffen dürfen in einem nicht dauernd bewohnten Gebäude, etwa einer Jagdhütte, aufbewahrt werden?
- A) Keine
- B) Höchstens drei
- C) Höchstens fünf
- D) Beliebig viele, wenn ein Tresor vorhanden ist
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Richtig: B. §13 Abs. 4 AWaffV erlaubt dort höchstens drei Langwaffen, und zwar in einem Behältnis mit mindestens Widerstandsgrad I. Abweichungen kann die Behörde auf Antrag zulassen.
Welche Folgen kann eine nachlässige Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Waffen haben?
- A) Eine Strafbarkeit, wenn dadurch die Gefahr des Abhandenkommens oder unbefugten Zugriffs entsteht
- B) Höchstens eine mündliche Ermahnung
- C) Den Widerruf der Waffenbesitzkarte wegen Unzuverlässigkeit
- D) Nur eine Gebühr für eine erneute Kontrolle
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Richtig: A und C. §52 Abs. 3 Nr. 7a WaffG stellt die gefährliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht unter Strafe. Wer Waffen nicht sorgfältig verwahrt, gilt nach §5 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b WaffG als unzuverlässig.
Der Waffenbesitzer bemerkt, dass seine Pistole aus dem Tresor verschwunden ist. Was muss er tun?
- A) Zwei Wochen abwarten, ob sie wieder auftaucht
- B) Den Verlust erst bei der nächsten Regelüberprüfung melden
- C) Nur seine Versicherung informieren
- D) Das Abhandenkommen der Behörde unverzüglich anzeigen
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Richtig: D. §37b Abs. 3 WaffG verlangt die unverzügliche Anzeige, sobald das Abhandenkommen festgestellt wird. Die Behörde informiert dann die Polizei.
Darf die Waffenbehörde kontrollieren, wie Waffen aufbewahrt werden?
- A) Ja, der Besitzer muss Zutritt zu den Aufbewahrungsräumen gestatten
- B) Nein, die Wohnung ist durch Artikel 13 GG ausnahmslos geschützt
- C) Nur mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss
- D) Nur wenn die Kontrolle mindestens vier Wochen vorher schriftlich angekündigt wurde
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Richtig: A. §36 Abs. 3 WaffG verpflichtet Besitzer erlaubnispflichtiger Waffen, der Behörde Zutritt zu gestatten. Gegen den Willen des Inhabers dürfen Wohnräume nur zur Verhütung dringender Gefahren betreten werden.
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Messer im Waffenrecht
Welche Messer sind Waffen im Sinne des Waffengesetzes?
- A) Ein Butterflymesser
- B) Ein Einhandmesser mit 7 cm Klinge
- C) Ein Dolch, der zum Stechen gebaut ist
- D) Ein Küchenmesser mit 20 cm Klinge
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Richtig: A und C. Butterflymesser nennt Anlage 1 ausdrücklich, der Dolch ist eine Hieb- und Stoßwaffe. Einhand- und Küchenmesser sind keine Waffen, auch wenn für ihr Führen Verbote gelten können.
Ab welcher Klingenlänge darf ein feststehendes Messer nach §42a WaffG nicht ohne berechtigtes Interesse geführt werden?
- A) Über 6 cm
- B) Über 8,5 cm
- C) Über 12 cm
- D) Über 15 cm
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Richtig: C. §42a Abs. 1 Nr. 3 WaffG nennt feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm. Die 8,5 cm stammen aus der Ausnahme für bestimmte Springmesser.
Ein Besucher hat ein Taschenmesser dabei, das man nur mit zwei Händen öffnen kann. Er will auf ein Volksfest. Was gilt?
- A) Er darf es mitnehmen, weil es kein Einhandmesser ist
- B) Er darf es mitnehmen, wenn die Klinge kürzer als 12 cm ist
- C) Nein, dort gilt ein Führverbot für alle Messer
- D) Er darf es mitnehmen, weil Taschenmesser keine Waffen sind
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Richtig: C. Seit Oktober 2024 gilt nach §42 Abs. 4a WaffG auf öffentlichen Veranstaltungen ein Führverbot für alle Messer, soweit keine Ausnahme greift. Dass das Messer keine Waffe ist, ändert daran nichts.
Was gilt für das Einhandmesser?
- A) Es ist eine verbotene Waffe nach Anlage 2
- B) Kauf und Besitz sind erlaubt
- C) Das Führen ist ohne berechtigtes Interesse verboten
- D) Es darf erst ab 21 Jahren gekauft werden
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Richtig: B und C. Das Einhandmesser ist keine Waffe und darf gekauft und besessen werden. §42a WaffG verbietet aber das Führen ohne berechtigtes Interesse oder verschlossenes Behältnis.
Gilt für gewöhnliche Küchenmesser eine Altersgrenze nach dem Waffengesetz?
- A) Ja, 18 Jahre wie für alle Waffen
- B) Nein, weil sie keine Waffen sind
- C) Ja, 16 Jahre für Messer mit mehr als 12 cm Klinge
- D) Ja, 14 Jahre, weil sie gefährliche Gegenstände sind
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Richtig: B. Das Mindestalter aus §2 Abs. 1 WaffG gilt für Waffen. Gewöhnliche Küchenmesser sind keine Waffen. Die Führverbote gelten aber unabhängig vom Alter.
Welcher Grund zählt nach überwiegender Ansicht nicht als berechtigtes Interesse für das Führen eines Einhandmessers?
- A) Die Selbstverteidigung auf dem Heimweg
- B) Die Arbeit als Handwerker auf der Baustelle
- C) Das Angeln am See
- D) Die Pflege von Brauchtum im Schützenverein
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Richtig: A. §42a Abs. 3 WaffG nennt Berufsausübung, Brauchtumspflege, Sport und allgemein anerkannte Zwecke. Selbstverteidigung gehört nach überwiegender Ansicht nicht dazu.
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Verbotene Messer
Welche Messer sind nach Anlage 2 Abschnitt 1 WaffG verboten?
- A) Fallmesser
- B) Einhandmesser mit feststellbarer Klinge
- C) Butterflymesser
- D) Feststehende Messer mit mehr als 12 cm Klinge
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Richtig: A und C. Verboten sind Spring-, Fall-, Faust- und Butterflymesser. Einhandmesser und lange feststehende Messer sind erlaubt, für sie gilt nur das Führverbot aus §42a WaffG.
Woran erkennst du ein Butterflymesser?
- A) Die Klinge springt auf Knopfdruck nach vorn heraus
- B) Der Griff verläuft quer zur Klinge und wird in der Faust gehalten
- C) Die Klinge fällt durch Schwerkraft aus dem Griff
- D) Der Griff ist zweigeteilt, beide Hälften schwenken um die Klinge
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Richtig: D. Anlage 1 beschreibt Butterflymesser als Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen. Die anderen Antworten beschreiben Spring-, Faust- und Fallmesser.
Was gilt seit dem 31. Oktober 2024 für ein Springmesser mit seitlich herausspringender, einseitig geschliffener Klinge von 7 cm?
- A) Es ist ohne Einschränkung erlaubt, weil die Klinge kürzer als 8,5 cm ist
- B) Nur erlaubt bei berechtigtem Interesse oder im Beruf
- C) Es ist erlaubt, wenn es nicht in der Öffentlichkeit geführt wird
- D) Es ist ab 21 Jahren ohne weitere Voraussetzung erlaubt
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Richtig: B. Seit der Änderung 2024 reicht die Bauform allein nicht mehr. Nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.4.1 muss zusätzlich ein berechtigtes Interesse an einhändiger Nutzung bestehen oder der Umgang im Beruf erfolgen.
Wer darf abweichend vom Verbot ein Faustmesser haben, wenn er es für seine Tätigkeit braucht?
- A) Inhaber einer jagdrechtlichen Erlaubnis
- B) Wachpersonen mit Sachkundeprüfung
- C) Angehörige von Leder oder Pelz verarbeitenden Berufen
- D) Inhaber eines kleinen Waffenscheins
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Richtig: A und C. §40 Abs. 3 WaffG erlaubt Jägern und Angehörigen von Leder oder Pelz verarbeitenden Berufen den Umgang mit Faustmessern, soweit sie diese für ihre Tätigkeit benötigen.
Welche Strafe droht für den vorsätzlichen Besitz eines Butterflymessers?
- A) Nur ein Verwarnungsgeld bis 55 Euro
- B) Ein Bußgeld bis 10.000 Euro, weil es nur eine Ordnungswidrigkeit ist
- C) Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe
- D) Keine, solange es zu Hause aufbewahrt wird
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Richtig: C. Der Umgang mit verbotenen Messern ist nach §52 Abs. 3 Nr. 1 WaffG eine Straftat. Das Bußgeld bis 10.000 Euro betrifft Ordnungswidrigkeiten wie das Führen eines Einhandmessers.
Wer kann eine Ausnahme vom Verbot eines Butterflymessers zulassen?
- A) Die örtliche Waffenbehörde
- B) Der Arbeitgeber der Wachperson
- C) Die Industrie- und Handelskammer
- D) Das Bundeskriminalamt
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Richtig: D. Nach §40 Abs. 4 WaffG kann nur das Bundeskriminalamt Ausnahmen von den Verboten der Anlage 2 Abschnitt 1 zulassen.
Führverbot nach §42a WaffG und Waffenverbotszonen
Welche Gegenstände fallen unter das Führverbot des §42a WaffG?
- A) Anscheinswaffen
- B) Zweihand-Taschenmesser mit 7 cm Klinge
- C) Einhandmesser
- D) Reizstoffsprühgeräte mit Prüfzeichen
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Richtig: A und C. §42a Abs. 1 erfasst Anscheinswaffen, Hieb- und Stoßwaffen, Einhandmesser und feststehende Messer über 12 cm Klinge. Zweihandmesser und Reizstoffsprühgeräte stehen dort nicht.
Für welche Gegenstände aus §42a WaffG gibt es keine Ausnahme wegen eines berechtigten Interesses?
- A) Für Anscheinswaffen
- B) Für Einhandmesser
- C) Für feststehende Messer über 12 cm Klinge
- D) Für Hieb- und Stoßwaffen
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Richtig: A. Das berechtigte Interesse nach §42a Abs. 2 Nr. 3 gilt nur für Hieb- und Stoßwaffen und Messer. Anscheinswaffen dürfen nur im verschlossenen Behältnis transportiert oder bei Film- und Theateraufnahmen verwendet werden.
Ein Besucher kauft auf dem Weihnachtsmarkt ein Küchenmesser und trägt es originalverpackt in der Tasche zum Ausgang. Was gilt?
- A) Er verstößt gegen §42 Abs. 1, weil ein Küchenmesser dort als Waffe gilt
- B) Er verstößt gegen das Messerverbot auf Veranstaltungen
- C) Das ist als nicht zugriffsbereiter Transport erlaubt
- D) Er braucht dafür einen kleinen Waffenschein
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Richtig: C. §42 Abs. 4a Satz 2 Nr. 3 WaffG nimmt Personen aus, die ein Messer nicht zugriffsbereit befördern. Ein originalverpacktes Messer in der Tasche fällt darunter.
Wer darf nach §42c WaffG Personen in einer Waffenverbotszone anhalten und durchsuchen?
- A) Jede Wachperson mit Sachkundeprüfung
- B) Die zuständige Behörde, vor allem die Polizei
- C) Der Veranstalter über seine Ordner
- D) Jeder Bürger auf Grundlage der Jedermannsrechte
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Richtig: B. §42c WaffG gibt die Kontrollbefugnis nur der zuständigen Behörde. Private Sicherheitsdienste kontrollieren lediglich mit Einwilligung auf Grundlage des Hausrechts.
Was gilt nach heutiger Rechtslage auf öffentlichen Veranstaltungen und im Fernverkehr?
- A) Ein Führverbot für alle Messer, soweit keine Ausnahme greift
- B) Ein Verbot nur für Messer mit mehr als 6 cm Klinge
- C) Ein Führverbot für Waffen im Sinne des WaffG
- D) Ein Verbot nur für Einhandmesser ohne Sicherung
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Richtig: A und C. §42 Abs. 1 und 4a sowie §42b WaffG verbieten dort das Führen von Waffen und von Messern jeder Art, mit gesetzlich geregelten Ausnahmen. Eine 6-cm-Grenze gibt es nicht.
Welche Folge droht, wenn jemand auf einem Volksfest ein Einhandmesser führt?
- A) Eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld bis 10.000 Euro
- B) Eine Straftat mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren
- C) Keine Folge, solange das Messer zugeklappt bleibt
- D) Ein Verwarnungsgeld bis höchstens 55 Euro
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Richtig: A. Das Führen von Messern entgegen §42 Abs. 4a und §42a WaffG ist nach §53 WaffG eine Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße bis 10.000 Euro. Eine Straftat ist dagegen das Führen von Waffen auf Veranstaltungen nach §42 Abs. 1.
Zum Thema Führverbot nach §42a WaffG und Waffenverbotszonen →
Hieb- und Stoßwaffen
Welche Gegenstände sind Hieb- und Stoßwaffen im Sinne von Anlage 1 WaffG?
- A) Ein Teleskopschlagstock
- B) Ein Baseballschläger aus Aluminium
- C) Ein Dolch
- D) Ein schwerer Zimmermannshammer
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Richtig: A und C. Hieb- und Stoßwaffen sind ihrem Wesen nach zum Verletzen bestimmt. Baseballschläger und Hammer können gefährlich sein, sind aber Sportgerät und Werkzeug und deshalb keine Waffen im Sinne des Waffengesetzes.
Ab welchem Alter darfst du einen erlaubten Schlagstock erwerben und besitzen?
- A) Ab 14 Jahren, weil keine Erlaubnis nötig ist
- B) Ab 16 Jahren mit Zustimmung der Eltern
- C) Ab 18 Jahren
- D) Ab 21 Jahren wie bei Schusswaffen
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Richtig: C. §2 Abs. 1 WaffG erlaubt den Umgang mit Waffen erst ab 18 Jahren. Das gilt auch für erlaubnisfreie Waffen wie Schlagstöcke.
Ein Bekannter trägt nach Feierabend einen Teleskopschlagstock in der Jackentasche, weil er sich in der Innenstadt sicherer fühlt. Was gilt?
- A) Das ist erlaubt, weil Erwerb und Besitz erlaubnisfrei sind
- B) Er verstößt gegen das Führverbot nach §42a WaffG
- C) Das ist erlaubt, solange er den Stock nicht einsetzt
- D) Er braucht dafür nur den kleinen Waffenschein
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Richtig: B. §42a verbietet das Führen von Hieb- und Stoßwaffen. Das Gefühl, sich schützen zu wollen, ist nach überwiegender Auffassung kein berechtigtes Interesse. Der kleine Waffenschein betrifft nur Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen.
Welche Hieb- und Stoßwaffen sind nach Anlage 2 Abschnitt 1 WaffG ganz verboten?
- A) Schlagringe
- B) Säbel aus einer Sammlung
- C) Einsatzmehrzweckstöcke
- D) Totschläger
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Richtig: A und D. Schlagringe, Totschläger und Stahlruten stehen in Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.2. Säbel und Einsatzmehrzweckstöcke sind erlaubte Hieb- und Stoßwaffen, für die nur das Führverbot gilt.
In welchem Fall gilt das Führverbot des §42a WaffG für einen Schlagstock nicht?
- A) Er wird in einem verschlossenen Behältnis transportiert
- B) Er steckt griffbereit im Handschuhfach eines Privatwagens
- C) Der Träger ist volljährig und hat ihn legal gekauft
- D) Der Träger ist Mitglied in einem Kampfsportverein
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Richtig: A. Der Transport im verschlossenen Behältnis ist nach §42a Abs. 2 Nr. 2 ausgenommen. Legaler Kauf oder eine Vereinsmitgliedschaft allein ändern nichts am Führverbot, und das offene Handschuhfach ist kein verschlossenes Behältnis.
Ein Besucher führt auf einem öffentlichen Volksfest einen Schlagstock. Was liegt vor?
- A) Nur eine Ordnungswidrigkeit nach §42a WaffG
- B) Nichts, weil Erwerb und Besitz erlaubnisfrei sind
- C) Ein Verstoß gegen die Hausordnung ohne rechtliche Folgen
- D) Eine Straftat nach §52 Abs. 3 Nr. 9 WaffG
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Richtig: D. §42 Abs. 1 WaffG verbietet Teilnehmern öffentlicher Veranstaltungen das Führen von Waffen. Der Verstoß ist nach §52 Abs. 3 Nr. 9 eine Straftat. Eine Ausnahme kann nur die Behörde nach §42 Abs. 2 zulassen. Die Waffenbehörden verlangen sie in der Praxis auch von Ordnern.
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Verbotene Waffen nach Anlage 2 WaffG
Welche Gegenstände sind nach Anlage 2 Abschnitt 1 WaffG verbotene Waffen?
- A) Ein Schlagring
- B) Ein Teleskopschlagstock mit starren Segmenten
- C) Ein Butterflymesser
- D) Ein Pfefferspray mit amtlichem Prüfzeichen
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Richtig: A und C. Schlagringe (Nr. 1.3.2) und Butterflymesser (Nr. 1.4.3) stehen auf der Verbotsliste. Teleskopschlagstöcke und Reizstoffsprühgeräte mit Prüfzeichen sind erlaubt, für sie gelten nur Alters- und Führregeln.
Was ist bei einer verbotenen Waffe nach §2 Abs. 3 WaffG untersagt?
- A) Nur das Führen in der Öffentlichkeit und auf Veranstaltungen
- B) Nur der Verkauf an Minderjährige
- C) Jeder Umgang, also auch Erwerb und Besitz
- D) Nur der Einsatz gegen Menschen
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Richtig: C. Das Verbot erfasst den gesamten Umgang im Sinne von §1 Abs. 3 WaffG. Deshalb ist schon der Besitz in der eigenen Wohnung strafbar.
Ein Kollege hat online einen Elektroschocker bestellt, der kein amtliches Prüfzeichen trägt. Wie ist das einzuordnen?
- A) Erlaubt, weil Elektroschocker erlaubnisfrei sind
- B) Erlaubt, solange er ihn nur zu Hause aufbewahrt
- C) Verboten, aber nur eine Ordnungswidrigkeit
- D) Verboten und nach §52 Abs. 3 WaffG strafbar
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Richtig: D. Elektroimpulsgeräte ohne amtliches Prüfzeichen sind nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.6 verboten. Der Umgang damit ist eine Straftat nach §52 Abs. 3 Nr. 1, auch der bloße Besitz.
Du findest beim Kontrollgang einen Totschläger. Welche Reaktionen sind richtig?
- A) Den Fund unverzüglich der Polizei melden und dokumentieren
- B) Den Totschläger als Fundsache sechs Monate in der Wachzentrale aufbewahren
- C) Ihn bis zur Übergabe sichern, ohne ihn für eigene Zwecke zu verwenden
- D) Ihn dem Auftraggeber übergeben, der ihn behalten darf
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Richtig: A und C. Wer eine verbotene Waffe findet, muss das nach §40 Abs. 5 WaffG unverzüglich anzeigen. Ein längeres Aufbewahren oder Weitergeben an den Kunden wäre selbst verbotener Umgang.
Wer kann eine Ausnahme vom Verbot einer Waffe nach Anlage 2 Abschnitt 1 zulassen?
- A) Die örtliche Waffenbehörde
- B) Der Bewachungsunternehmer für seine Mitarbeiter
- C) Das Bundeskriminalamt
- D) Die Industrie- und Handelskammer
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Richtig: C. Nach §40 Abs. 4 WaffG entscheidet das Bundeskriminalamt über Ausnahmen von den Verboten. Arbeitgeber oder IHK haben diese Befugnis nicht.
Welche Strafe droht §52 Abs. 1 WaffG für den Umgang mit einem Molotowcocktail an?
- A) Geldbuße bis zu 10.000 Euro
- B) Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren
- C) Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe in Tagessätzen
- D) Nur eine Verwarnung beim ersten Verstoß
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Richtig: B. Für Brand- und Explosionsgegenstände nach Nr. 1.3.4 sieht §52 Abs. 1 Nr. 1 sechs Monate bis fünf Jahre vor. Die Geldbuße bis 10.000 Euro gilt nur für Ordnungswidrigkeiten nach §53.
Zum Thema Verbotene Waffen nach Anlage 2 WaffG →
Gefährliche Gegenstände, die keine Waffen sind
Warum ist ein Baseballschläger keine Waffe im Sinne des Waffengesetzes?
- A) Er besteht aus Holz oder Aluminium und hat keine Klinge
- B) Er ist nicht zum Verletzen bestimmt und wird nicht genannt
- C) Gegenstände über 60 cm Länge sind vom Gesetz ausgenommen
- D) Er darf nur auf Sportanlagen benutzt werden und ist dort erlaubt
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Richtig: B. Waffen nach §1 Abs. 2 Nr. 2 WaffG sind entweder zum Verletzen bestimmt oder ausdrücklich im Gesetz genannt. Ein Baseballschläger ist ein Sportgerät und steht nicht in der Liste.
Welche Aussagen zum gefährlichen Werkzeug im Sinne von §224 StGB sind richtig?
- A) Es muss eine Waffe nach dem Waffengesetz sein
- B) Es kommt auf die Beschaffenheit und die konkrete Verwendung an
- C) Auch eine Glasflasche kann ein gefährliches Werkzeug sein
- D) Nur Gegenstände mit Klinge kommen in Frage
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Richtig: B und C. Ein gefährliches Werkzeug ist jeder Gegenstand, der nach Beschaffenheit und Art der Verwendung erhebliche Verletzungen verursachen kann. Eine Waffe nach dem Waffengesetz muss es nicht sein.
Eine Besucherin hat ein Tierabwehrspray dabei, das laut Hausordnung verboten ist. Was darfst du?
- A) Es ihr wegnehmen und nach dem Konzert vernichten
- B) Es beschlagnahmen und anschließend mit Quittung an die Polizei übergeben
- C) Ihr den Zutritt verweigern, wenn sie es nicht wegbringt oder abgibt
- D) Sie bis zum Eintreffen der Polizei festhalten
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Richtig: C. Das Hausrecht erlaubt dir, Bedingungen für den Zutritt zu stellen und bei Weigerung den Zutritt zu verweigern. Ein Wegnahme- oder Festnahmerecht ergibt sich daraus nicht.
Welche Regeln gelten für einen Hammer in der Werkzeugtasche nicht, weil er keine Waffe ist?
- A) Die Altersgrenze von 18 Jahren nach §2 Abs. 1 WaffG
- B) Das Waffenverbot bei öffentlichen Veranstaltungen nach §42 Abs. 1 WaffG
- C) Die Strafbarkeit nach §224 StGB, wenn jemand damit zuschlägt
- D) Das Verbot einer Hausordnung, Werkzeug mitzubringen
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Richtig: A und B. Die waffenrechtlichen Regeln gelten nur für Waffen im Sinne des Waffengesetzes. Strafrecht und Hausordnung können einen Hammer dagegen sehr wohl erfassen.
Bei einer öffentlichen Demonstration trägt ein Teilnehmer eine Holzlatte, die erkennbar als Schlagwerkzeug gedacht ist. Was gilt?
- A) Erlaubt, weil Holzlatten keine Waffen sind
- B) Verboten nach Versammlungsrecht, weil sie zur Verletzung bestimmt ist
- C) Nur verboten, wenn der Veranstalter das in seiner Einladung ausdrücklich ausschließt
- D) Erlaubt, solange er sie nicht benutzt
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Richtig: B. §2 Abs. 3 VersammlG verbietet bei Versammlungen auch sonstige Gegenstände, die zur Verletzung geeignet und bestimmt sind. Viele Länder haben eigene Versammlungsgesetze mit ähnlichen Regeln.
Ein Kollege schlägt ohne Notwehrlage mit seiner schweren Dienst-Taschenlampe zu. Was liegt nahe?
- A) Ein Verstoß gegen das Führverbot nach §42a WaffG
- B) Eine gefährliche Körperverletzung nach §224 StGB
- C) Eine erlaubte Maßnahme im Rahmen des Hausrechts
- D) Nur ein Verstoß gegen die Dienstanweisung ohne Strafbarkeit
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Richtig: B. Die Taschenlampe wird durch ihre Verwendung zum gefährlichen Werkzeug. Das Waffengesetz greift nicht, weil sie keine Waffe ist, das Strafrecht aber sehr wohl.
Zum Thema Gefährliche Gegenstände, die keine Waffen sind →
Anscheinswaffen
Welche Gegenstände können Anscheinswaffen im Sinne von Anlage 1 WaffG sein?
- A) Eine täuschend echt aussehende Softair-Pistole
- B) Eine Schreckschusspistole mit PTB-Zeichen
- C) Eine unbrauchbar gemachte Pistole
- D) Eine neongelbe Wasserpistole
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Richtig: A und C. Anscheinswaffen sind Schusswaffen ohne heiße Gase, Nachbildungen und unbrauchbar gemachte Waffen, die wie Feuerwaffen aussehen. Die Schreckschusspistole arbeitet mit heißen Gasen und ist selbst eine Schusswaffe, die neongelbe Wasserpistole ist erkennbar Spielzeug.
Ein Softair-Spieler will seine realistisch aussehende Softair-Pistole zum Spielfeld mitnehmen. Wie darf er sie transportieren?
- A) Offen im Holster, wenn er volljährig ist
- B) In einem verschlossenen Behältnis
- C) Griffbereit im Handschuhfach
- D) Nur mit kleinem Waffenschein
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Richtig: B. §42a Abs. 2 Nr. 2 WaffG erlaubt den Transport in einem verschlossenen Behältnis. Volljährigkeit allein hebt das Führverbot nicht auf, und ein kleiner Waffenschein ist für Anscheinswaffen nicht vorgesehen.
Ein Sicherheitsmitarbeiter will eine Pistolenattrappe tragen, weil das im Nachtdienst abschreckt. Ist das ein berechtigtes Interesse nach §42a WaffG?
- A) Ja, weil das Tragen im Nachtdienst mit seiner Berufsausübung zusammenhängt
- B) Ja, wenn der Arbeitgeber es schriftlich erlaubt
- C) Nein, das berechtigte Interesse gilt nicht für Anscheinswaffen
- D) Ja, aber nur innerhalb des bewachten Objekts
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Richtig: C. Das berechtigte Interesse nach §42a Abs. 2 Nr. 3 gilt nur für Hieb- und Stoßwaffen und Messer. Für Anscheinswaffen gibt es diese Ausnahme nicht.
Woran erkennt man nach Anlage 1 WaffG, dass ein Gegenstand zum Spiel bestimmt und damit keine Anscheinswaffe ist?
- A) Er weicht in der Größe um mehr als 50 Prozent von der echten Waffe ab
- B) Er wurde im Spielwarenladen gekauft
- C) Er enthält neonfarbene Materialien
- D) Er hat einen Preis unter 50 Euro
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Richtig: A und C. Das Gesetz nennt als Anhaltspunkte eine Größenabweichung von mehr als 50 Prozent, neonfarbene Materialien und fehlende Kennzeichnungen von Feuerwaffen. Kaufort und Preis spielen keine Rolle.
Ein Täter bedroht eine Kassiererin mit einer Pistole. Du kannst nicht erkennen, ob sie echt ist. Wie verhältst du dich?
- A) Du gehst davon aus, dass sie unecht ist, und greifst sofort entschlossen zu
- B) Du verlangst, die Waffe zur Prüfung zu sehen
- C) Du wartest ab, ob er schießt, bevor du die Polizei rufst
- D) Du behandelst sie wie eine echte Waffe und alarmierst die Polizei
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Richtig: D. Eine Waffe, die echt aussieht, ist im Dienst immer wie eine echte zu behandeln. Eigensicherung und das Alarmieren der Polizei gehen vor jedem Zugriff.
Was droht nach dem Waffengesetz, wenn jemand eine Anscheinswaffe ohne Ausnahmegrund in der Fußgängerzone führt?
- A) Eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit
- B) Eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten wegen Waffenführens
- C) Nur der Einzug des Gegenstands ohne weitere Folgen
- D) Keine Folge, wenn er sie nicht gezeigt hat
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Richtig: A. Der Verstoß gegen §42a ist nach §53 Abs. 1 Nr. 21b WaffG eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann. Ob er sie gezeigt hat, ist für das Führen egal.
Reizstoffsprühgeräte und Pfefferspray
Unter welchen Voraussetzungen ist ein CS-Reizstoffsprühgerät nach dem Waffengesetz erlaubt?
- A) Es trägt ein amtliches Prüfzeichen
- B) Der Käufer hat einen kleinen Waffenschein
- C) Der Käufer ist mindestens 18 Jahre alt
- D) Es wurde in einem Fachgeschäft gekauft
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Richtig: A und C. Ohne amtliches Prüfzeichen ist das Gerät nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.5 verboten. Mit Prüfzeichen sind Erwerb und Besitz erlaubnisfrei, nach §2 Abs. 1 WaffG aber erst ab 18. Ein kleiner Waffenschein ist dafür nicht nötig.
Wie groß darf die Reichweite eines Reizstoffsprühgeräts im Sinne von Anlage 1 WaffG höchstens sein?
- A) Bis zu 1 m
- B) Bis zu 2 m
- C) Bis zu 5 m
- D) Die Reichweite ist nicht begrenzt
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Richtig: B. Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.2.2 definiert Reizstoffsprühgeräte über eine Reichweite bis zu 2 m. Geräte mit größerer Reichweite fallen unter Nr. 1.2.3.
Du hast im Ordnungsdienst eines Volksfests ein CS-Spray mit Prüfzeichen dabei. Was gilt?
- A) Das ist erlaubt, weil das Spray erlaubnisfrei geführt werden darf
- B) Das ist erlaubt, wenn der Veranstalter zustimmt
- C) Das ist erlaubt, solange du das Spray verdeckt trägst
- D) Die Waffenbehörden verlangen dafür eine Ausnahme nach §42 Abs. 2 WaffG
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Richtig: D. §42 Abs. 1 verbietet das Führen von Waffen auf öffentlichen Veranstaltungen, auch von erlaubnisfreien. Das Gesetz spricht von Teilnehmern, die Waffenbehörden wenden das Verbot aber auch auf Ordner an. Eine Ausnahme kann nur die Behörde zulassen, nicht der Veranstalter.
Ein Pfefferspray ist ausdrücklich als Tierabwehrspray gekennzeichnet. Welche Aussagen treffen zu?
- A) Es gilt nach der Behördenpraxis nicht als Waffe im Sinne des Waffengesetzes
- B) Es darf gegen Menschen jederzeit zur Abschreckung eingesetzt werden
- C) Gegen einen Menschen ist der Einsatz ohne Notwehrlage eine Körperverletzung
- D) Es braucht ein PTB-Prüfzeichen, um verkauft werden zu dürfen
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Richtig: A und C. Als Tierabwehrspray gekennzeichnete Pfeffersprays fallen in der Praxis nicht unter das Waffengesetz. Gegen Menschen ist der Einsatz nur in Notwehr oder Nothilfe gerechtfertigt, sonst kommt §224 StGB in Betracht.
Was muss die Dienstanweisung nach §17 BewachV zu Reizstoffsprühgeräten regeln?
- A) Dass jede Wachperson im Außendienst ein Spray tragen muss
- B) Zustimmung des Arbeitgebers zum Führen und Meldung jedes Gebrauchs
- C) Dass der Einsatz nur nach Rücksprache mit dem Auftraggeber erlaubt ist
- D) Dass das Spray nur in geschlossenen Räumen eingesetzt werden darf
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Richtig: B. §17 Abs. 1 BewachV verlangt die Zustimmung des Gewerbetreibenden zum Führen und die unverzügliche Anzeige jedes Gebrauchs an Polizei und Arbeitgeber.
Nach einem Spray-Einsatz klagt der Getroffene über Brennen in den Augen. Was ist richtig?
- A) Er soll die Augen kräftig reiben, damit der Stoff sich verteilt
- B) Frische Luft und Augen mit viel klarem Wasser spülen lassen
- C) Augen mit einem trockenen Tuch abdecken und abwarten
- D) In Bauchlage fixiert lassen, bis die Wirkung nachlässt
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Richtig: B. Frische Luft und Spülen mit viel klarem Wasser helfen. Reiben verschlimmert die Reizung, und längere Bauchlage kann bei fixierten Personen zu Atemnot führen.
Zum Thema Reizstoffsprühgeräte und Pfefferspray →
Elektroimpulsgeräte (Elektroschocker)
Wann ist ein Elektroimpulsgerät zum Aufsetzen auf den Körper nach dem Waffengesetz erlaubt?
- A) Wenn es ein CE-Zeichen trägt
- B) Wenn es als gesundheitlich unbedenklich amtlich zugelassen ist
- C) Wenn es ein amtliches Prüfzeichen trägt
- D) Wenn der Verkäufer es als Abwehrmittel bewirbt
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Richtig: B und C. Nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.6 WaffG sind Elektroimpulsgeräte nur erlaubt, wenn sie amtlich als gesundheitlich unbedenklich zugelassen sind und ein amtliches Prüfzeichen tragen. Das CE-Zeichen ersetzt diesen Nachweis nicht.
Ein Gerät verschießt zwei Elektroden an Drähten auf eine Person. Wie ist es für Privatpersonen einzuordnen?
- A) Erlaubt mit amtlichem Prüfzeichen
- B) Erlaubt mit kleinem Waffenschein
- C) Erlaubt für Sicherheitsdienste mit Sachkundeprüfung
- D) Immer verboten
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Richtig: D. Distanz-Elektroimpulsgeräte sind nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.6 verboten, unabhängig von einem Prüfzeichen. Die Sachkundeprüfung nach §34a GewO gibt keine waffenrechtliche Sonderbefugnis.
Wer prüft Elektroimpulsgeräte, bevor sie das amtliche Prüfzeichen tragen dürfen?
- A) Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
- B) Das Bundeskriminalamt
- C) Die örtliche Waffenbehörde
- D) Ein privater Prüfdienst im Auftrag der Hersteller
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Richtig: A. Nach §15 Abs. 5 Beschussverordnung prüft die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, ob die Grenzwerte eingehalten sind. Erst dann darf das Prüfzeichen angebracht werden.
Welche Aussagen zu einem Elektroimpulsgerät mit amtlichem Prüfzeichen sind richtig?
- A) Es darf ab 18 Jahren erlaubnisfrei erworben werden
- B) Es darf in jeder Diskothek geführt werden
- C) Es fällt unter das Führverbot des §42a WaffG
- D) Bei öffentlichen Veranstaltungen ist das Führen nach §42 WaffG verboten
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Richtig: A und D. Mit Prüfzeichen ist das Gerät ab 18 erlaubnisfrei. §42a nennt Elektroimpulsgeräte nicht, das Waffenverbot bei öffentlichen Veranstaltungen und in Diskotheken nach §42 gilt aber auch für sie.
Was droht, wenn jemand einen Elektroschocker ohne amtliches Prüfzeichen zu Hause besitzt?
- A) Nichts, solange er ihn nicht in der Öffentlichkeit führt
- B) Eine Geldbuße, weil nur das Führen strafbar ist
- C) Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe
- D) Nur die Einziehung des Geräts durch die Behörde
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Richtig: C. Ohne Prüfzeichen ist das Gerät eine verbotene Waffe. Schon der Besitz ist nach §52 Abs. 3 Nr. 1 WaffG mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht.
Eine Wachperson setzt ein erlaubtes Elektroimpulsgerät ein, ohne dass eine Notwehrlage besteht. Welche Straftat kommt vor allem in Betracht?
- A) Gefährliche Körperverletzung mittels einer Waffe
- B) Nur eine Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz
- C) Amtsanmaßung, weil nur die Polizei solche Geräte nutzt
- D) Hausfriedensbruch
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Richtig: A. Wer ohne Rechtfertigung mit einer Waffe verletzt, begeht eine gefährliche Körperverletzung nach §224 Abs. 1 Nr. 2 StGB. Amtsanmaßung setzt voraus, dass jemand sich als Amtsträger ausgibt.
Zum Thema Elektroimpulsgeräte (Elektroschocker) →
Schlagstock und Einsatzmehrzweckstock im Dienst
Was ist nach der Bewachungsverordnung Voraussetzung, damit du im Dienst einen Schlagstock führen darfst?
- A) Ein kleiner Waffenschein
- B) Die Zustimmung des Gewerbetreibenden
- C) Die Zustimmung des Auftraggebers
- D) Eine Eintragung im Bewacherregister als Waffenträger
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Richtig: B. §17 Abs. 1 BewachV verlangt, dass die Dienstanweisung das Führen von Hieb- und Stoßwaffen von der Zustimmung des Gewerbetreibenden abhängig macht. Ein Waffenschein ist für Schlagstöcke nicht vorgesehen.
Ein Angreifer schlägt mit einer Brechstange nach dir. Welche Trefferzonen sind für einen Stockeinsatz in der Regel vertretbar?
- A) Oberschenkel
- B) Hinterkopf
- C) Unterarm der Schlaghand
- D) Nacken
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Richtig: A und C. Große Muskelgruppen und die angreifende Extremität sind geeignete Ziele. Kopf und Nacken sind wegen der Lebensgefahr tabu, solange nicht selbst Lebensgefahr besteht.
Ein Ladendieb reißt sich los und rennt weg. Er greift dich nicht an. Darfst du ihn mit dem Schlagstock stoppen?
- A) Ja, weil §127 StPO die Festnahme erlaubt
- B) Ja, wenn du ihn vorher laut und deutlich gewarnt hast
- C) Nein, §127 StPO rechtfertigt keine Stockschläge
- D) Ja, aber nur mit gezielten Schlägen auf die Beine
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Richtig: C. §127 StPO erlaubt das Festhalten, aber keine Maßnahmen, die die Person ernsthaft verletzen können. Ohne Angriff fehlt auch die Notwehrlage.
Nach Schichtende gehst du mit dem dienstlichen Teleskopschlagstock in der Jackentasche in eine Kneipe. Was gilt?
- A) Das ist erlaubt, weil der Stock vom Arbeitgeber stammt
- B) Das berechtigte Interesse aus der Berufsausübung besteht nicht mehr
- C) Das ist erlaubt, solange du die Dienstkleidung trägst
- D) Du führst eine Hieb- und Stoßwaffe entgegen §42a WaffG
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Richtig: B und D. Das berechtigte Interesse nach §42a Abs. 3 hängt an der Berufsausübung und endet mit dem Dienst. Wer den Stock danach in der Jacke trägt, verstößt gegen das Führverbot.
Wem musst du einen Schlagstockeinsatz nach der Dienstanweisung im Sinne von §17 BewachV unverzüglich anzeigen?
- A) Nur dem Auftraggeber, dem das bewachte Objekt gehört
- B) Der Berufsgenossenschaft und der IHK
- C) Der zuständigen Polizeidienststelle und dem Arbeitgeber
- D) Nur dem Objektleiter, wenn bei dem Einsatz niemand verletzt wurde
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Richtig: C. Die Dienstanweisung muss bestimmen, dass jeder Gebrauch von Schusswaffen, Hieb- und Stoßwaffen und Reizstoffsprühgeräten unverzüglich der Polizei und dem Gewerbetreibenden angezeigt wird.
Welche Pflichten ergeben sich aus §10 DGUV Vorschrift 23 für die Ausrüstung mit einem Einsatzstock?
- A) Die Ausrüstung muss in ordnungsgemäßem Zustand sein
- B) Jede Wachperson muss einen Stock tragen
- C) Die Wachperson muss in der Handhabung unterwiesen sein
- D) Der Stock muss deutlich sichtbar getragen werden
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Richtig: A und C. §10 DGUV Vorschrift 23 verlangt ordnungsgemäßen Zustand der Ausrüstung und eine Unterweisung in ihrer Handhabung. Eine Pflicht, einen Stock zu tragen oder ihn sichtbar zu tragen, enthält die Vorschrift nicht.
Zum Thema Schlagstock und Einsatzmehrzweckstock im Dienst →
Waffen im Bewachungsdienst: Behandlung und Anzeigepflicht
Welche Waffen nennt §17 Abs. 1 BewachV, die eine Wachperson nur mit Zustimmung des Gewerbetreibenden führen darf?
- A) Schusswaffen
- B) Hieb- und Stoßwaffen
- C) Taschenlampen über 30 cm
- D) Funkgeräte mit Notrufknopf
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Richtig: A und B. Die Dienstanweisung muss das Führen von Schusswaffen, Hieb- und Stoßwaffen und Reizstoffsprühgeräten von der Zustimmung des Gewerbetreibenden abhängig machen. Taschenlampen und Funkgeräte sind Ausrüstung, keine Waffen.
Du hast im Dienst dein Reizstoffsprühgerät eingesetzt. Wen musst du nach der Dienstanweisung unverzüglich informieren?
- A) Den Auftraggeber und die Hausverwaltung
- B) Die Polizeidienststelle und den Arbeitgeber
- C) Nur deinen Schichtführer bei der nächsten Übergabe
- D) Die IHK, die deine Sachkundeprüfung abgenommen hat
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Richtig: B. Nach §17 Abs. 1 BewachV muss jeder Gebrauch unverzüglich der zuständigen Polizeidienststelle und dem Gewerbetreibenden angezeigt werden.
Wem zeigt der Bewachungsunternehmer nach §20 Abs. 2 BewachV einen Waffengebrauch seines Personals an?
- A) Der Berufsgenossenschaft
- B) Dem Bundeskriminalamt
- C) Der Haftpflichtversicherung des Unternehmens
- D) Der für §34a GewO zuständigen Behörde
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Richtig: D. Der Gewerbetreibende muss den Gebrauch unverzüglich der für den Vollzug von §34a GewO zuständigen Behörde anzeigen und, wenn noch nicht geschehen, der Polizei.
Was verlangt §20 Abs. 1 BewachV vom Gewerbetreibenden?
- A) Er ist für die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition verantwortlich
- B) Er muss jeder Wachperson eine eigene Waffe zur Verfügung stellen
- C) Er muss die ordnungsgemäße Rückgabe nach Dienstende sicherstellen
- D) Er darf Waffen nur an Wachpersonen über 25 Jahren ausgeben
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Richtig: A und C. §20 Abs. 1 BewachV macht den Gewerbetreibenden für die sichere Aufbewahrung verantwortlich und verpflichtet ihn, die Rückgabe von Waffen und Munition nach Ende des Wachdienstes sicherzustellen.
Ab wann darf ein Bewachungsunternehmer einer Wachperson eine Schusswaffe überlassen?
- A) Sobald sie die Sachkundeprüfung nach §34a bestanden hat
- B) Sobald sie die Dienstanweisung unterschrieben hat
- C) Erst wenn die Waffenbehörde ihrer Benennung zugestimmt hat
- D) Sobald der Auftraggeber eine bewaffnete Bewachung bestellt hat
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Richtig: C. Nach §28 Abs. 3 WaffG darf die Überlassung erst erfolgen, wenn die zuständige Behörde zugestimmt hat. Wer vorher überlässt, macht sich nach §52 Abs. 3 Nr. 6 WaffG strafbar.
Eine Wachperson mit behördlicher Zustimmung nimmt die Dienstpistole nach Schichtende mit nach Hause, um morgens früher starten zu können. Was gilt?
- A) Das ist erlaubt, wenn der Waffenschein auf das Unternehmen ausgestellt ist
- B) Verstoß gegen §28 Abs. 2 WaffG, weil kein konkreter Auftrag läuft
- C) Das ist erlaubt, wenn die Pistole entladen im Rucksack liegt
- D) Das ist erlaubt, solange der Arbeitgeber zugestimmt hat
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Richtig: B. Die Schusswaffe darf nur bei der tatsächlichen Durchführung eines konkreten Auftrags geführt werden. Außerdem muss der Unternehmer nach §20 Abs. 1 BewachV die Rückgabe nach Dienstende sicherstellen.
Zum Thema Waffen im Bewachungsdienst: Behandlung und Anzeigepflicht →
Ausrüstung mit Schusswaffen (§18 DGUV Vorschrift 23)
Unter welcher Voraussetzung darf eine Wachperson nach §18 DGUV Vorschrift 23 mit einer Schusswaffe ausgerüstet werden?
- A) Wenn der Auftraggeber eine bewaffnete Bewachung wünscht
- B) Wenn der Unternehmer es ausdrücklich anordnet
- C) Wenn die Wachperson sich in Gefahr fühlt
- D) Wenn der Objektleiter vor Ort zustimmt
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Richtig: B. §18 Abs. 1 verlangt eine ausdrückliche Anordnung des Unternehmers. Wunsch des Kunden, Gefühl der Wachperson oder eine Zustimmung vor Ort reichen nicht.
Wie oft soll eine Wachperson mit Schusswaffe nach den Durchführungsanweisungen zu §18 in der Regel an Schießübungen teilnehmen?
- A) Einmal im Jahr
- B) Zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst
- C) Mindestens viermal im Jahr
- D) Einmal im Monat
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Richtig: C. Regelmäßig heißt nach den Durchführungsanweisungen in der Regel mindestens viermal jährlich mit einem Abstand von etwa drei Monaten. Einmal im Jahr gilt für den Sachkundenachweis.
Welche Anforderungen stellt §18 Abs. 3 an die Schießübungen?
- A) Aufsicht durch einen nach Waffenrecht Verantwortlichen
- B) Durchführung auf jedem ausreichend großen Freigelände
- C) Eine Schießstandanlage, die den behördlichen Sicherheitsanforderungen entspricht
- D) Teilnahme eines Polizeibeamten als Prüfer
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Richtig: A und C. Geübt wird unter der Aufsicht eines nach Waffenrecht Verantwortlichen auf Schießstandanlagen, die den behördlich festgelegten sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen. Ein Polizeibeamter muss nicht dabei sein.
Ein Kollege kommt mit deutlicher Alkoholfahne zur Waffenausgabe. Was gilt?
- A) Er bekommt die Waffe, wenn er sich nüchtern fühlt
- B) Er bekommt keine Waffe, weil Eignung und Zuverlässigkeit fehlen
- C) Er bekommt die Waffe ohne Munition
- D) Er bekommt die Waffe, wenn der Schichtführer das im Wachbuch vermerkt
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Richtig: B. Nach den Durchführungsanweisungen fehlen Zuverlässigkeit und Eignung bei eingeschränkter Reaktionsfähigkeit durch Alkohol. Zusätzlich verbietet §5 DGUV Vorschrift 23 berauschende Mittel im Dienst.
Was muss der Unternehmer nach §18 Abs. 5 tun, wenn eine Wachperson die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt?
- A) Ihr die Schusswaffe unverzüglich entziehen
- B) Die Wachperson bis zur nächsten Jahresprüfung weiter einsetzen
- C) Die Berufsgenossenschaft um Erlaubnis zur Weiterbeschäftigung bitten
- D) Die Waffe nur noch im Innendienst ausgeben
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Richtig: A. §18 Abs. 5 verlangt den unverzüglichen Entzug der Schusswaffe, wenn die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 nicht mehr vorliegen.
Welche Inhalte gehören nach den Durchführungsanweisungen zu §18 zur ausreichenden Sachkunde?
- A) Kenntnisse über Notwehr und Notstand
- B) Kenntnisse über Reichweite und Wirkung der Geschosse
- C) Kenntnisse im Büchsenmacherhandwerk
- D) Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
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Richtig: A und B. Sachkundig ist, wer den Umgang mit Waffe und Munition, Reichweite und Wirkungsweise der Geschosse, das Waffenrecht und vor allem Notwehr und Notstand beherrscht. Eine Berufsausbildung oder Büchsenmacherkenntnisse sind nicht verlangt.
Zum Thema Ausrüstung mit Schusswaffen (§18 DGUV Vorschrift 23) →
Schusswaffen im Wachdienst (§19 DGUV Vorschrift 23)
Welche Schusswaffen dürfen nach §19 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 im Wachdienst bereitgehalten und geführt werden?
- A) Jede Waffe, die der Unternehmer legal beim Händler gekauft hat
- B) Nur amtlich geprüfte Waffen mit anerkanntem Beschusszeichen
- C) Nur Waffen eines deutschen Herstellers
- D) Auch Schreckschusswaffen mit PTB-Zeichen
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Richtig: B. §19 Abs. 1 erlaubt nur amtlich geprüfte Schusswaffen mit einem in Deutschland anerkannten Beschusszeichen. Auf den Hersteller kommt es nicht an, und Schreckschusswaffen sind nach Absatz 4 ausgeschlossen.
Wann müssen Dienstwaffen nach §19 Abs. 2 auf ihre Handhabungssicherheit geprüft werden?
- A) Bei Verdacht auf Mängel
- B) Nur alle fünf Jahre bei der Verlängerung der Erlaubnis
- C) Mindestens einmal jährlich
- D) Nur nach einem tatsächlichen Schusswaffengebrauch
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Richtig: A und C. Der Unternehmer sorgt für eine Prüfung durch Sachkundige bei Verdacht auf Mängel, mindestens aber einmal im Jahr.
Ein Kollege hat den kleinen Waffenschein und will seine Schreckschusspistole im Revierdienst tragen. Was gilt?
- A) Erlaubt, weil der kleine Waffenschein das Führen gestattet
- B) Erlaubt, wenn der Arbeitgeber zustimmt
- C) Unzulässig nach §19 Abs. 4 DGUV Vorschrift 23
- D) Erlaubt, solange er nur Platzpatronen lädt
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Richtig: C. §19 Abs. 4 verbietet das Bereithalten und Führen von Schreck- oder Gas-Schusswaffen bei Wach- und Sicherungsaufgaben. Der kleine Waffenschein und eine Zustimmung des Arbeitgebers ändern daran nichts.
Wer darf eine defekte Dienstpistole instand setzen?
- A) Der Waffenwart des Unternehmens ohne besondere Erlaubnis
- B) Die Wachperson selbst, wenn sie sachkundig ist
- C) Ein Büchsenmacher mit waffenrechtlicher Erlaubnis
- D) Eine Fachwerkstatt des Herstellers mit entsprechender Erlaubnis
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Richtig: C und D. Nach §19 Abs. 3 dürfen nur Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis Schusswaffen instand setzen, heute die Waffenherstellungserlaubnis nach §21 WaffG. Das sind Büchsenmacher oder Fachwerkstätten der Hersteller.
Warum sind Schreckschusswaffen nach den Durchführungsanweisungen im Wachdienst verboten?
- A) Weil sie in der Anschaffung teurer sind als scharfe Dienstwaffen
- B) Weil sie ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln
- C) Weil sie lauter sind als scharfe Waffen
- D) Weil ihre Munition nicht lange haltbar ist
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Richtig: B. Schreckschusswaffen vermitteln ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Bei einer Konfrontation mit einem bewaffneten Täter ist die Wachperson extrem gefährdet, ohne sich ausreichend verteidigen zu können.
Welche Gegenstände fallen nach §19 Abs. 4 und den Durchführungsanweisungen unter das Verbot im Wachdienst?
- A) Gas-Schusswaffen
- B) Ein CS-Sprühgerät mit Prüfzeichen
- C) Signalschusswaffen
- D) Ein Einsatzmehrzweckstock
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Richtig: A und C. Verboten sind Schreck- und Gas-Schusswaffen, nach den Durchführungsanweisungen auch Reizstoff- und Signalschusswaffen. Ein Sprühgerät verschießt nichts durch einen Lauf und ist keine Schusswaffe.
Zum Thema Schusswaffen im Wachdienst (§19 DGUV Vorschrift 23) →
Führen von Schusswaffen und Mitführen von Munition (§20 DGUV Vorschrift 23)
Wie muss eine Dienstpistole nach §20 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 getragen werden?
- A) In einer geeigneten Trageeinrichtung
- B) Griffbereit im Hosenbund unter der Jacke
- C) Mit einer Sicherung gegen Abgleiten und Herausfallen
- D) In der Innentasche der Dienstjacke
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Richtig: A und C. Schusswaffen werden in geeigneten Trageeinrichtungen geführt, und eine Sicherung muss das Abgleiten oder Herausfallen verhindern. Hosenbund und Jackentasche erfüllen das nicht.
Wann darf sich nach §20 Abs. 3 eine Patrone vor dem Lauf befinden?
- A) Immer, wenn die Waffe außerhalb des Waffenschranks ist
- B) Bei drohender Gefahr
- C) Nur während der Fahrt im Dienstfahrzeug
- D) Nie, auch nicht im Einsatz
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Richtig: B. Außer bei drohender Gefahr darf keine Patrone vor dem Lauf sein. Eine Ausnahme gilt für Waffen, bei denen konstruktiv ausgeschlossen ist, dass sich bei entspanntem Hahn ein Schuss löst.
Ein Kollege hat zehn Ersatzpatronen lose in der Hosentasche. Wie ist das zu bewerten?
- A) Zulässig, weil Munition nicht geführt, sondern nur mitgeführt wird
- B) Zulässig, wenn die Waffe selbst im Holster steckt
- C) Unzulässig, weil Munition nicht lose mitgeführt werden darf
- D) Zulässig bis zu einer Packung Patronen
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Richtig: C. §20 Abs. 2 verbietet das lose Mitführen von Munition. Reservemunition gehört in Magazine und Magazintaschen oder geeignete Behältnisse.
Für welche Regeln aus §20 erlaubt Absatz 5 Abweichungen in Bereichen mit behördlichen oder militärischen Sonderregelungen?
- A) Für das Verbot einer Patrone vor dem Lauf
- B) Für die Pflicht, ein Holster zu benutzen
- C) Für die Pflicht, eine äußere Sicherung einzulegen
- D) Für das Verbot, Munition lose mitzuführen
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Richtig: A und C. Absatz 5 lässt Abweichungen nur von den Absätzen 3 und 4 zu, also bei der Patrone vor dem Lauf und der äußeren Sicherung. Holster und lose Munition sind davon nicht erfasst.
Gelten die Regeln aus §20 Abs. 1 bis 4 auch auf dem umzäunten Gelände des Kunden, wo waffenrechtlich kein Führen vorliegt?
- A) Nein, sie gelten nur im öffentlichen Raum
- B) Nein, auf dem Kundengelände entscheidet der Auftraggeber
- C) Ja, sie gelten auch innerhalb befriedeten Besitztums
- D) Nur wenn dort Publikumsverkehr herrscht
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Richtig: C. Die Durchführungsanweisungen stellen klar, dass die Absätze 1 bis 4 auch innerhalb befriedeten Besitztums gelten. Die Unfallverhütung knüpft nicht an den waffenrechtlichen Begriff des Führens an.
Deine Dienstpistole hat einen Sicherungshebel. Wann muss die Sicherung eingelegt sein?
- A) Immer, wenn die Waffe geführt wird, außer bei ihrem Einsatz
- B) Nur während der Waffenübergabe zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schichten
- C) Nur, wenn sich eine Patrone im Lauf befindet
- D) Nur nachts in schlecht beleuchteten Bereichen
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Richtig: A. §20 Abs. 4 verlangt, dass geführte Schusswaffen mit äußerer Sicherungseinrichtung gesichert sind, ausgenommen bei ihrem Einsatz. Übergeben werden Waffen ohnehin entladen.
Zum Thema Führen von Schusswaffen und Mitführen von Munition (§20 DGUV Vorschrift 23) →
Übergabe von Schusswaffen und Kugelfang (§21 DGUV Vorschrift 23)
In welchem Zustand dürfen Schusswaffen nach §21 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 übergeben werden?
- A) Geladen, aber gesichert
- B) Nur entladen
- C) Mit eingesetztem Magazin, aber ohne Patrone im Lauf
- D) Im Holster mit geschlossenem Sicherungsriemen
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Richtig: B. Schusswaffen dürfen nur in entladenem Zustand übergeben werden. Gesichert oder ohne Patrone im Lauf reicht nicht, solange noch Munition in der Waffe ist.
Was muss der Übernehmende nach §21 Abs. 2 sofort tun?
- A) Sich selbst vom Ladezustand überzeugen
- B) Einen Kontrollschuss in den Kugelfang abgeben
- C) Die Waffe auf augenfällige Mängel kontrollieren
- D) Den Ladezustand vom Abgebenden schriftlich bestätigen lassen
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Richtig: A und C. Der Übernehmende prüft selbst den Ladezustand und kontrolliert die Waffe auf augenfällige Mängel. Eine Bestätigung des Kollegen ersetzt die eigene Prüfung nicht.
Welche Kugelfangeinrichtung nennen die Durchführungsanweisungen zu §21 als Beispiel?
- A) Ein Eimer mit mindestens 10 Litern Wasser, randvoll gefüllt
- B) Eine Stahlplatte von 1 m mal 1 m, fest an der Wand der Wachzentrale
- C) Ein Behälter mit 0,6 m mal 0,6 m Grundfläche, 0,3 m hoch mit Sand
- D) Ein Holzkasten mit 0,4 m mal 0,4 m Grundfläche, voller Holzspäne
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Richtig: C. Als geeignet gilt nach den Durchführungsanweisungen zum Beispiel ein Behälter mit mindestens 0,6 m mal 0,6 m Grundfläche, der mindestens 0,3 m hoch mit Sand gefüllt ist. Eine Stahlplatte birgt die Gefahr von Abprallern.
Wo soll die Kugelfangeinrichtung nach den Durchführungsanweisungen stehen?
- A) In der Nähe der Übergabestelle
- B) Mitten im Aufenthaltsraum, damit alle sie sehen
- C) Außerhalb von Verkehrs- und Aufenthaltsbereichen
- D) Direkt neben dem Ausgang des Gebäudes
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Richtig: A und C. Der Ort ist geeignet, wenn er nahe der Übergabestelle, aber außerhalb von Verkehrs- und Aufenthaltsbereichen liegt und genug Bewegungsfreiheit bietet.
Bei der Übernahme stellst du fest, dass der Verschluss deiner Dienstpistole klemmt. Was gilt nach §21 Abs. 3?
- A) Du führst sie trotzdem und meldest den Mangel nach der Schicht
- B) Du darfst sie nicht führen, sie wird sachkundig instand gesetzt
- C) Du ölst den Verschluss selbst und führst sie dann
- D) Du führst sie ungeladen weiter, bis eine Ersatzwaffe geliefert ist
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Richtig: B. Bei festgestellten Mängeln darf die Waffe nicht geführt werden. Vor der Wiederverwendung muss sie einer sachkundigen Instandsetzung zugeleitet werden.
Ein Kollege nimmt das Magazin aus der Pistole und reicht sie dir über den Pausentisch mit den Worten, sie sei leer. Was ist richtig?
- A) Du nimmst sie, weil er für den Ladezustand verantwortlich ist
- B) Du nimmst sie und prüfst den Ladezustand später in der Wachzentrale
- C) Du nimmst sie, weil ohne Magazin kein Schuss fallen kann
- D) Du verweist auf die Kugelfangeinrichtung und prüfst dort selbst
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Richtig: D. Ohne Magazin kann trotzdem eine Patrone im Lauf sein. Laden, Entladen und Übergabe gehören an den sicheren Ort mit Kugelfang, und der Übernehmende prüft selbst sofort den Ladezustand.
Zum Thema Übergabe von Schusswaffen und Kugelfang (§21 DGUV Vorschrift 23) →
Aufbewahrung im Wachdienst (§22 DGUV Vorschrift 23)
Welche Mindestanforderungen stellt §22 Abs. 1 DGUV Vorschrift 23 an die Einrichtung zur Aufbewahrung?
- A) Waffen und Munition müssen getrennt untergebracht werden können
- B) Die Einrichtung muss in einem Kellerraum ohne Fenster stehen
- C) Sie muss Schutz gegen Abhandenkommen und unbefugten Zugriff bieten
- D) Sie muss mit der Polizei per Alarmanlage verbunden sein
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Richtig: A und C. §22 Abs. 1 verlangt mindestens Stahlblechschränke mit Sicherheitsschloss oder gleich sichere Einrichtungen, die eine getrennte Unterbringung ermöglichen und gegen Abhandenkommen und unbefugten Zugriff schützen.
In welchem Zustand werden Schusswaffen nach §22 Abs. 2 aufbewahrt?
- A) Geladen und gesichert, damit sie schnell einsatzbereit sind
- B) Entladen und verschlossen
- C) Mit eingesetztem Magazin, aber ohne Patrone im Lauf
- D) Im Holster am Kleiderhaken der Wachzentrale
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Richtig: B. Schusswaffen und Munition werden verschlossen aufbewahrt, und Schusswaffen dürfen nur entladen aufbewahrt werden.
Gilt §22 auch für das Wachlokal im Objekt eines Kunden?
- A) Nein, dort ist der Kunde für die Sicherheit verantwortlich
- B) Nur wenn der Bewachungsvertrag das ausdrücklich vorsieht
- C) Ja, die Maßnahmen gelten auch in den Kundenobjekten
- D) Nur bei Objekten der Bundeswehr
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Richtig: C. Nach den Durchführungsanweisungen gelten die Maßnahmen zur sicheren Aufbewahrung sowohl im Unternehmen als auch in den Kundenobjekten.
Warum reicht ein einfacher Stahlblechschrank für erlaubnispflichtige Dienstpistolen in der Praxis nicht aus?
- A) Das Waffenrecht verlangt ein zertifiziertes Sicherheitsbehältnis
- B) §22 DGUV Vorschrift 23 schreibt einen eigenen Tresorraum vor
- C) Die Berufsgenossenschaft muss jeden Waffenschrank vorher einzeln abnehmen
- D) Pistolen dürfen nur in Waffenkammern der Polizei lagern
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Richtig: A. Die Unfallverhütungsvorschrift nennt nur ein Minimum. §13 AWaffV verlangt für erlaubnispflichtige Schusswaffen zertifizierte Sicherheitsbehältnisse nach DIN EN 1143-1, und beide Regelwerke gelten nebeneinander.
Wer ist nach §20 Abs. 1 BewachV für die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition verantwortlich?
- A) Der Auftraggeber, in dessen Objekt die Waffen lagern
- B) Der Gewerbetreibende
- C) Die jeweils letzte Wachperson der Schicht
- D) Die örtliche Waffenbehörde
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Richtig: B. §20 Abs. 1 BewachV macht den Gewerbetreibenden für die sichere Aufbewahrung verantwortlich. Er muss auch die Rückgabe nach Dienstende sicherstellen.
Du findest im Wachlokal eine geladene Dienstpistole in der Schublade. Was tust du?
- A) Du entlädst sie an der Kugelfangeinrichtung
- B) Du lässt sie liegen, weil sie nicht deine Waffe ist
- C) Du schließt Waffe und Munition getrennt und verschlossen ein und dokumentierst den Vorfall
- D) Du nimmst sie zur Sicherheit über Nacht mit nach Hause
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Richtig: A und C. Die Waffe muss entladen und verschlossen aufbewahrt werden, getrennt von der Munition. Laden und Entladen gehört an die Kugelfangeinrichtung, und der Vorfall wird dokumentiert und gemeldet.
Zum Thema Aufbewahrung im Wachdienst (§22 DGUV Vorschrift 23) →
Waffen und gefährliche Gegenstände bei Kontrollen
Auf welche Rechtsgrundlagen stützt sich eine Taschenkontrolle am Einlass einer privaten Veranstaltung?
- A) Auf das übertragene Hausrecht des Veranstalters
- B) Auf das polizeiliche Durchsuchungsrecht
- C) Auf die Einwilligung der kontrollierten Person
- D) Auf die Sachkundeprüfung nach §34a GewO
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Richtig: A und C. Die Kontrolle beruht auf dem Hausrecht, das Bedingungen für den Zutritt setzt, und auf der Einwilligung der Person. Polizeiliche Befugnisse hat die Wachperson nicht, und die Sachkundeprüfung verleiht keine.
Ein Besucher lehnt die Taschenkontrolle ab. Was darfst du?
- A) Die Tasche trotzdem öffnen, weil die Hausordnung das vorsieht
- B) Ihn festhalten, bis die Polizei die Tasche durchsucht
- C) Ihm den Zutritt verweigern
- D) Die Tasche einbehalten, bis er die Veranstaltung verlässt
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Richtig: C. Ohne Einwilligung keine Kontrolle. Das Hausrecht erlaubt dir aber, den Zutritt zu verweigern. Festhalten oder Einbehalten ist davon nicht gedeckt.
Bei einer freiwilligen Taschenkontrolle findest du einen Schlagring. Welche Reaktionen sind richtig?
- A) Die Polizei verständigen
- B) Den Schlagring zurückgeben und den Besucher wegschicken
- C) Den Fund mit Uhrzeit und Zeugen dokumentieren
- D) Den Schlagring behalten und nach der Veranstaltung entsorgen
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Richtig: A und C. Ein Schlagring ist eine verbotene Waffe, schon der Besitz ist strafbar. Die Polizei wird gerufen, der Fund dokumentiert und der Gegenstand der Polizei übergeben. Zurückgeben oder selbst entsorgen ist falsch.
Ein Gast gibt beim Einlass ein Taschenmesser ab, das laut Hausordnung nicht mit hinein darf. Was passiert mit dem Messer?
- A) Es wird gegen Quittung verwahrt und beim Gehen zurückgegeben
- B) Es wird als sichergestellt der Polizei übergeben
- C) Es wird vernichtet, weil der Gast es freiwillig abgegeben hat
- D) Es geht in das Eigentum des Veranstalters über
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Richtig: A. Die Aufbewahrung ist eine Verwahrung. Der Gast bleibt Eigentümer und bekommt das Messer beim Verlassen zurück, solange es keine verbotene Waffe ist.
Du hast einen Besucher nach §127 StPO festgehalten. Darfst du ihn jetzt durchsuchen?
- A) Ja, das Festnahmerecht schließt die Durchsuchung immer ein
- B) Ja, wenn der Veranstalter es anordnet
- C) Nein, das Festnahmerecht erlaubt nur das Festhalten
- D) Ja, wenn er die Tasche vorher nicht zeigen wollte
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Richtig: C. §127 StPO erlaubt das Festhalten bis zur Polizei, aber keine Durchsuchung. Ob ein Abtasten zur Eigensicherung zulässig ist, ist nicht abschließend geklärt, und dafür bräuchte es konkrete Hinweise auf eine Waffe und eine akute Gefahr.
Ein Mann zieht bei der Kontrolle ein Messer und sticht nach dir. Du kannst es ihm aus der Hand schlagen. Was gilt?
- A) Das ist nur erlaubt, wenn die Polizei schon informiert ist
- B) Das ist eine unerlaubte Beschlagnahme
- C) Das ist erlaubt, weil Ordner hoheitliche Rechte haben
- D) Das ist als Verteidigung in Notwehr erlaubt
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Richtig: D. Bei einem gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff darfst du dich nach §32 StGB verteidigen und den Angreifer dabei entwaffnen. Das ist keine Beschlagnahme, sondern Abwehr. Hoheitliche Rechte haben Ordner nicht.
Zum Thema Waffen und gefährliche Gegenstände bei Kontrollen →
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der aktuelle Gesetzestext.